Sadie Benning

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Sadie Benning (* 11. April 1973 in Milwaukee, Wisconsin) ist eine US-amerikanische Videokünstlerin, Musikerin und Malerin. Sie lebt in New York City.

Benning wuchs in Milwaukee auf und wurde noch als Teenager in den frühen 1990er Jahren bekannt. Ihre ersten Arbeiten entstanden, als sie 15 Jahre alt war. Sie benutzte damals eine Fisher-Price Pixelvision-Kamera, die pixelige Bilder in Schwarz-Weiß lieferte. 1993 stellte sie mit 20 Jahren[1], als jüngste je eingeladene Künstlerin, an der Whitney Biennale aus. Ihre frühen Arbeiten behandeln die Themen Identität, sexuelle Orientierung, das Erwachsenwerden und Homophobie. Sie gelten als Teil der Strömung des New Queer Cinema.[2]

In den späten 1990er Jahren spielte sie in der feministischen Electropunk-Band Le Tigre, die sie jedoch 2001 wieder verließ. Seit 2007 entstehen vermehrt abstrakte Malereien. Sie wird heute als Transgender-Künstlerin beschrieben.

Sie ist eine Absolventin des Bard College, wo sie heute eine Ko-Vorsitzende im Film/Video am MFA Programm ist.[3]

Ihr Vater ist der Avantgarde-Filmemacher und Dokumentarfilmer James Benning.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Benning erhielt den Rockefeller Grant (1992), den Wexner Center Media Arts Residency Award (2003-4) und ein Guggenheim Stipendium (2005).

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aerobicide (1998) video clip für Julie Ruin, 4 min.
  2. Flat is Beautiful (1998) 50 min.
  3. German Song (1995) 5 min.
  4. The Judy Spots (1995) 11 min.
  5. Girlpower (1992) 15 min.
  6. It Wasn't Love (1992) 20 min.
  7. A Place Called Lovely (1991) 14 min.
  8. If Every Girl Had A Diary (1990) 6 min.
  9. Jollies (1990) 11 min.
  10. Me and Rubyfruit (1990) 6 min.
  11. Living Inside (1989) 6 min.
  12. A New Year (1989) 6 min.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Roberta Smith: AT THE WHITNEY, A BIENNIAL WITH A SOCIAL CONSCIENCE. In: The New York Times. 5. März 1993, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 27. August 2016]).
  2. Philipp Brunner: New Queer Cinema. In: Lexikon der Filmbegriffe. Abgerufen am 6. Oktober 2016.
  3. SADIE BENNING’S PLAY PAUSE ON VIEW AT THE WHITNEY. In: whitney.org. Abgerufen am 27. August 2016.