Samalete

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Suco Samalete im Distrikt Ermera. Für den Ort und Aldeia im Distrikt Aileu siehe Tulataqueo
Suco Samalete
Der Suco Samalete liegt im Osten des Subdistrikts Railaco.
Daten
Fläche 9,97 km²[1]
Einwohnerzahl 1.240 (2010)[2]
Chefe de Suco Vasco Soares
(Wahl 2009)
Orte Position[3] Höhe
Eraulo 8° 40′ S, 125° 31′ O-8.6661111111111125.51138888889940 940 m
Leburema 8° 41′ S, 125° 31′ O-8.6836111111111125.516388888891102 1102 m
Rihiu 8° 40′ S, 125° 31′ O-8.6605555555556125.51444444444903 903 m
Tunlero 8° 41′ S, 125° 31′ O-8.6802777777778125.513055555561102 1102 m
Eraulo (Osttimor)
Eraulo
Eraulo

Samalete (Samaleten) ist ein osttimoresischer Suco im Subdistrikt Railaco (Distrikt Ermera).

Geographie[Bearbeiten]

Der Suco Samalete liegt im Osten des Subdistrikts Railaco und hat eine Fläche von 9,97 km².[1] Westlich liegen die Sucos Taraco, Deleso und Railaco Leten. Im Osten grenzt Samalete an den Distrikt Aileu. Im Nordosten an den Subdistrikt Laulara mit seinem Suco Fatisi und im Südosten an den Subdistrikt Aileu mit seinem Suco Seloi Craic. Im Suco liegen die Dörfer Rihiu, Eraulo, Tunlero (Tumlero) und Leburema (Leborema).[4] In Leburema gibt es eine Grundschule, die Escola Primaria No. 248 Samalete.[5][6]

Im Suco befinden sich die drei Aldeias Aiurlala, Eraulo und Leburema.[7]

Einwohner[Bearbeiten]

Im Suco leben 1.240 Einwohner (2010,[2] 2004: 1.193[8]). Knapp 58 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. 41 % sprechen Mambai.[9]

Geschichte[Bearbeiten]

1975 flohen 70 Einwohner der Sucos von Taraco und Samalete nach Einschüchterungen durch UDT-Anhänger in die Wälder. Zur selben Zeit wurden sieben UDT-Mitglieder von FRETILIN-Anhängern ermordet. Die Ermordeten sollen selbst an Morden an FRETILIN-Anhängern beteiligt gewesen sein. Aus Rache wurde später wiederum ein FRETILIN-Anhänger durch UDT-Mitglieder umgebracht.[10][11]

1992 wurden die Einwohner von Eraulo auf die Insel Atauro zwangsumgesiedelt. Begründet wurde dies damit, dass sie angeblich Familienmitglieder hatten, die in den Wäldern Zuflucht suchten. Innerhalb von zwei Monaten starben drei der Zwangsdeportierten.[11]

Am 6. Februar 2013 brannten Unbekannte fünf Häuser nieder und brachten drei Menschen um. Auch ein Angreifer starb. Die Polizei nahm daraufhin 34 Verdächtige fest.[12]

Politik[Bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde António Piedade zum Chefe de Suco gewählt.[13] Bei den Wahlen 2009 gewann Vasco Soares.[14]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  2. a b Direcção Nacional de Estatística: Suco Report Volume 4 (englisch) (PDF; 9,8 MB)
  3. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  4. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  5. Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  6. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (PDF; 584 kB)
  7. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  8. Direcção Nacional de Estatística Zensus 2004
  9. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Samalete (Tetum; PDF; 8,5 MB)
  10. CAVR Chega Files: Part 7.2: Unlawful Killings and Enforced Disappearances (PDF; 2,5 MB)
  11. a b CAVR Chega Files: Part 7.3: Forced Displacement and Famine (PDF; 1,3 MB)
  12. Diario: Samalete’s case, PNTL detains 34 suspects, 12. Februar 2013
  13. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  14. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

-8.6661111111111125.51138888889Koordinaten: 8° 40′ S, 125° 31′ O