Sams (Buchreihe)

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„Das Sams“ in einer Theateraufführung

Das Sams ist die Hauptfigur einer Kinderbuchreihe von Paul Maar, deren erster Band 1973 erschien.[1]

Charakteristik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Sams ist ein kindähnliches Wesen mit einer Rüsselnase, einem Gesicht mit blauen Punkten, rotfarbenen Borstenhaaren, Froschfüßen und einem prallrunden Trommelbauch. Niemand weiß, ob es ein Junge oder Mädchen ist (es sieht mehr wie ein Junge aus). Das Sams trägt zumeist einen Taucheranzug, weil dieser auf Grund seiner Elastizität für das Sams genau richtig ist, denn es wächst an einem Tag so viel wie Kinder in einem Jahr. Charakteristisch für das Sams sind die Wunschpunkte, die es im Gesicht hat. Jeder dieser Punkte kann für einen Wunsch Herrn Taschenbiers verwendet werden, schwierige Wünsche erfordern zwei oder sogar drei Punkte. Die Wünsche müssen aber sehr genau formuliert sein. So führte der Wunsch nach „viel Geld im Zimmer“ zum Beispiel dazu, dass alle möglichen Währungen der Welt im ganzen Zimmer verstreut lagen.

Die Ernährung des Sams ist sehr vielfältig. Es frisst von Stuhlbeinen über Fenstergriffe bis zu Stoff eigentlich alles, aber am liebsten nimmt es Würstchen mit viel Senf und ohne Brot zu sich. Das Sams liebt es zu reimen. Außerdem verfasst es gerne Lieder, die allerdings bei Herrn Taschenbier selten auf große Gegenliebe stoßen. Es ist frech und nimmt vieles wörtlich. Es kann Kinder gut verstehen.

Eine Woche voller Samstage (1973)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herr Taschenbier auf der Landesgartenschau Bamberg

Im ersten Band wird Herr Taschenbier, der zuvor ein recht unscheinbares und eintöniges Leben geführt hat, stutzig, als am Donnerstag auf einmal ein großes Gewitter aufzieht. Schließlich hat am vorausgegangenen Sonntag die Sonne geschienen, am Montag hat Herr Mon ihn besucht, und am Dienstag hat er wie üblich Dienst gehabt. Das wäre bisher freilich noch nichts Besonderes, ebenso wenig die Mitte der Woche am Mittwoch. Am Donnerstag aber gibt es Donner. Und als Herr Taschenbier am Freitag dann auch noch frei hat, geht er am Samstag, neugierig auf das, was ihn erwarten könnte, in die Stadt. Tatsächlich trifft er auf ein Wesen, auf das sich keiner der anderen Passanten einen Reim machen kann. Nur er vermutet folgerichtig, dass es sich hierbei um ein „Sams“ handeln muss.

Nachbau der Wunschmaschine

Das Sams sagt daraufhin „Papa“ zu Herrn Taschenbier, bleibt bei ihm und stiftet eine Woche lang einige Verwirrung, vor allem bei Herrn Taschenbiers Vermieterin, Frau Rotkohl, seinem Chef Herrn Oberstein, im Kaufhaus und in der Schule. Herrn Taschenbier ist der Besucher zunächst peinlich, und er versucht, ihn mit allen Mitteln loszuwerden, aber mit der Zeit gewinnt er ihn lieb und will ihn eigentlich gar nicht mehr verlieren. So wird das Leben dieses Mannes im Laufe der Zeit vollkommen umgekrempelt. Am Ende des ersten Bandes wünscht sich Herr Taschenbier vom Sams eine Wunschmaschine, die jedoch mangels Bediengriff nicht funktioniert. Herrn Taschenbiers größter Wunsch, nämlich dass das Sams immer bei ihm bleibt, ist somit nicht mehr erfüllbar, und das Sams muss am Samstag wieder gehen.

Am Samstag kam das Sams zurück (1980)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Anfang des zweiten Buchs vermisst Herr Taschenbier das Sams, das ihn am Samstag wieder verlassen musste. Deshalb versucht er, den Verlauf der vorhergegangenen Woche zu wiederholen, damit das Sams wieder zu ihm zurückkehrt. Zu diesem Zweck lädt er unter anderem Herrn Mon zu sich ein und schlägt am Donnerstag mit einem Nudelholz und einem Kochlöffel auf drei große Bleche, um den Donner zu simulieren.

Seine Bemühungen haben schließlich Erfolg und das Sams kehrt am Samstag mit neuen Wunschpunkten zu ihm zurück. Die ersten Punkte verschwendet er. Mit einem dieser Wünsche wünscht Herr Taschenbier sich einen Bediengriff für die Wunschmaschine, mit der er sich gleich einige Wünsche erfüllt – unter anderem Geld und ein Auto mit Führerschein, das er aber mangels Fahrkenntnissen kurz darauf in das Wohnzimmer des dicken Herrn Lürcher steuert. Das Fatale war, dass die Wunschmaschine jedes Mal nach drei Wünschen eine längere Erholungspause brauchte. In dieser Zeit kamen dann die Folgen zuvor ungenau formulierter Wünsche ungehindert zum Vorschein, bis dann schließlich durch den rettenden vierten Wunsch das Chaos wieder eingedämmt werden konnte. So hatte auch Herr Kules, der Papagei von Herrn Mon, am Tag davor dank eines Wunsches von Herrn Mon das Sprechen erlernt und fliegt in die Wohnung von Herrn Lürcher, der ihn als Zeuge bei der Polizei einsetzen will, um zu bestätigen, dass Herr Taschenbier und das Sams einst durch einen fehlgeleiteten Wunsch auf seinem Dachboden gelandet sind – aber inzwischen wurde Herr Kules schon mit Hilfe der Wunschmaschine zurückgewünscht.

Außerdem geht Herr Taschenbier mit dem Sams einmal in ein feines Restaurant, in dem das Sams unter anderem die Speisekarte verspeist – daher werden die beiden wieder aus dem Restaurant geworfen, doch später, als die beiden an einer Wurstbude verkohlte Würstchen bestellt haben, wünschen sie diese in das feine Restaurant und holen sich dafür die Delikatessen an die Imbissbude. Gegen Ende des Buches wünscht Herr Taschenbier die beiden auf eine utopische Südseeinsel (Herr Taschenbier war erst sehr schockiert, als sie auf der Insel landeten, da er sich das eigentlich nur in Gedanken wünschte, aber das Sams hatte zum Glück noch einen Punkt übrig, um sie zurückzuwünschen, allerdings wollte Herr Taschenbier erst ein paar Tage Urlaub machen), auf der sie nach einiger Zeit von einer Reisegesellschaft überrascht werden. Kurz danach wünscht Herr Taschenbier die beiden mit dem vermeintlich letzten Sams-Punkt zurück in ihr Zimmer. Herr Mon hat aber zu dieser Zeit die gleiche Idee und wünscht die beiden vor die Haustür. Dies tut er, damit Frau Rotkohl, Herrn Taschenbiers Vermieterin, sich nicht wundert – schließlich hatte sie zuvor das leere Zimmer gesehen. Durch die beiden gegeneinander kämpfenden Wünsche entsteht ein Kampf zwischen den Punkten des Samses und der Maschine, durch den schließlich die Maschine den Geist aufgibt. Herr Taschenbier und das Sams versuchen die Maschine zu reparieren, doch dann erfüllt sie nicht mehr die richtigen Wünsche. Zum Glück hat das Sams noch einen Punkt übrig gelassen. Mit diesem letzten Punkt wünscht Herr Taschenbier, dass das Sams für immer bei ihm bleibt.

Neue Punkte für das Sams (1992)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Anfang des dritten Bandes ist aber Herrn Taschenbiers Freude schnell wieder verflogen, denn die ganze Zeit mit dem Sams zu verbringen, ist doch nicht so toll, wie er es sich vorgestellt hat. Da das Sams keine Wunschpunkte mehr hat, ist es Herrn Taschenbier schwer möglich, sich des zum Teil rüpelhaften Benehmens des Sams zu erwehren – zum Beispiel isst es während einer Partie Karten selbige auf. Herr Taschenbier lernt indes eine nette und hübsche Frau kennen, Margarete März. Sie ist seine Arbeitskollegin und er verliebt sich bald unsterblich in sie.

Da das Sams nun keine Wunschpunkte mehr hat, kann Herr Taschenbier sich nicht wünschen, dass Frau März Herrn Taschenbiers Liebe auch erwidert. Um dem abzuhelfen, verrät das Sams Herrn Taschenbier ein großes Sams-Geheimnis: Wenn das Sams keine Punkte mehr hat, kann man ihm neue beschaffen, indem man in einer Vollmondnacht von Freitag auf Samstag auf ein Hausdach steigt und „Gatsmas“ („Samstag“ rückwärts gelesen) ruft. (Tatsächlich war der angeführte Freitag, der 3. August im Jahr 1973, also dem Erscheinungsjahr des ersten Bandes, zwar in der Tat ein Freitag, jedoch keine Vollmondnacht). Weil Herr Taschenbier aber zu ungeduldig ist, ruft er selbst „Gatsmas“ und hat daraufhin selbst die Wunschpunkte im Gesicht, mit denen nun nur das Sams wünschen darf. Aber auch das Sams hat, wie Herr Taschenbier, ungewöhnliche Wünsche – zum Beispiel wünscht es sich zum Frühstück Pommes mit Ketchup –, muss sich aber ebenfalls mit den Folgen ungenauer Wünsche herumschlagen. Während der Geschichte verlieben sich Herr Mon und Frau Rotkohl ineinander und machen, während Herr Taschenbier und das Sams im Freibad sind, z. B. ein Picknick auf einem dreifach vergrößerten Tisch, auf dem sie Unmengen von Würstchen verspeisen.

Das Sams ist indes eifersüchtig auf Frau März, die die ganze Aufmerksamkeit von Herrn Taschenbier für sich alleine beansprucht, und wünscht kurzerhand, dass die beiden sich nicht mehr miteinander treffen dürfen. Herr Taschenbier bricht trotzdem zu einem Treffen mit Frau März auf. Auf dem Weg dorthin bricht er jedoch wegen des Wunsches des Samses zusammen. Das Sams hebt daraufhin den Wunsch auf und lässt Herrn Taschenbier und Herrn Mon wissen, dass der Wunsch nur eine Prüfung der Liebe von Herrn Taschenbier zu Frau März war, und dass Herr Taschenbier diese sensationell bestanden hat. Daraufhin gibt es den beiden grünes Licht für eine Beziehung und verlässt die beiden, aber nicht, ohne ihnen die S. R. Tr. (Sams-Rückhol-Tropfen) zurückzulassen.

Ein Sams für Martin Taschenbier (1996)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im vierten Band gibt es einen neuen Protagonisten, nämlich den zehnjährigen Martin Taschenbier. Er ist der Sohn von Herrn Taschenbier und Frau März, die jetzt auch Frau Taschenbier heißt. Herr Mon und Frau Rotkohl haben auch geheiratet und Frau Rotkohl wird von Martin „Tante Annemarie“ genannt. Sie haben eine achtjährige Tochter namens Helga, die gerne Marzipanschweinchen isst und Verstecken spielt.

Am Anfang des Buches erfährt man etwas mehr über Martin Taschenbier. Er ist ebenso ängstlich wie früher sein Vater früher auch und hat einen besten Freund namens Roland Steffenhagen, der leidenschaftlich gerne am Computer spielt. Roland wiederum hat eine Mutter, die unglaublich gerne Entschuldigungen schreibt. Martin ist recht unsportlich, was ihm bei seinem Sportlehrer, Herrn Daume, kein sehr hohes Ansehen verschafft. Als Martins Klasse, die 4a, zusammen mit der Parallelklasse 4b und Herrn Fitzgerald Daume auf Klassenfahrt in die Rhön fahren soll, ist Martin nicht gerade begeistert von der Aussicht, mit z. B. seinem Erzfeind Leander „Plattfuß“ Plattner eine Woche lang Ski zu fahren. Dazu kommt noch, dass sein Freund Roland nicht mitkommen kann, da seine Mutter meint, er wäre dafür zu krank, denn er hatte zweimal gehustet. So fährt Martin unglücklich und ängstlich mit dem Rest der Klasse mit dem Bus los und landet im Schullandheim wie es vorher vorauszusehen wahr in einem Einzelzimmer (eigentlich ein Zweitbettzimmer, aber keiner wollte zu ihm ziehen). Aber in seinem Koffer findet er die S.R.Tr., die er sofort einnimmt, und es erscheint gleich das Sams. Es hat viel Spaß mit Martin und dieser wünscht zugleich einige interessante Sachen, zum Beispiel, dass er stärker als der dicke und starke Leander Plattner ist, woraufhin er diesen vor der ganzen Klasse einige Meter weit in einen Schneemann wirft. Hiermit imponiert er auch seiner heimlichen Liebe Tina Holler aus der 4b.

Später wünscht er, dass das Sams wie er aussehen soll und für ihn skifahren geht. Dadurch wird Martin der beste Skiläufer der ganzen Klasse. Bei einem Versuch, seine Angst vor Hunden zu überwinden, lässt er das Sams sich in einen Hund verwandeln. Herr Daume entdeckt ihn jedoch und will ihn wegbringen. Martin wünscht ihn aber zurück in sein Zimmer. Bei einer Skiwanderung entdecken die Schüler riesige Fußabdrücke, die von vom Sams gebastelten Pappfüßen stammen. Die Kinder denken indes, dass sie von einem großen Yeti stammen, und folgen den Abdrücken neugierig, bis sie zu einem Berg kommen. Martin rennt den anderen davon und sieht das Sams. Er kann gerade noch rechtzeitig wünschen, dass das Sams wieder im Zimmer ist. Bei den Skiläufen an den folgenden Tagen ist Martin immer der mit Abstand beste Läufer. Aber am Donnerstag gehen dem Sams jedoch die Punkte aus und so muss Martin bei einem Wettkampf zwischen der 4a und der 4b selber antreten – dabei fällt er jedoch von seinen Skiern und der Wettkampf geht unentschieden aus. Schließlich will er das Sams auch mit nach Hause nehmen – das tut er dann auch, und bei der Ankunft bei der Schule wird er von seinem Vater abgeholt, der inzwischen heimlich den Führerschein gemacht hatte. Später kommt auch das Sams zu Hause an und überrascht die Taschenbiers und die zu Besuch gekommene Familie Mon. Martin und das Sams erzählen allen von ihren Abenteuern. Als Martin am nächsten Morgen aufwacht, ist das Sams plötzlich schon wieder verschwunden. Warum, wird in diesem Band nicht mehr erwähnt, sondern erst im nächsten Buch.

Sams in Gefahr (2002)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Anfang des nächsten Buches erfährt man, dass Herr Fitzgerald Daume am Ende des Schullandheimaufenthaltes heimlich die Sams-Rückhol-Tropfen von Martin gestohlen hatte. Er fragt sich anfangs, was sie wohl bewirken, und nimmt sich vor, sie einem Lehrerkollegen zur Analyse vorzulegen. Doch des Nachts wacht er durstig auf und trinkt die mit Wasser aufgelösten Tropfen – das Sams taucht auf, aber Herr Daume sieht es nicht. Es befindet sich stattdessen z. B. in dem Ofen oder in einem Schrank und singt unfreundliche Sachen über Herrn Daume. Dieser wird recht wütend und versucht es zu finden. Es verschwindet aber wieder und lässt einen sehr wütenden Herrn Daume alleine zurück.

Daraufhin schmiedet Herr Daume einen Plan – er setzt sich eines Tages in sein Zimmer und schreibt sich ein Schild, auf dem steht, er heiße Fitzgerald Taschenbier. Sein Plan ist, nach dem Einnehmen der Tropfen zu husten, so dass seine Sekretärin Frau Blümlein hereinkommt und ihn „Herr Taschenbier“ nennt. Das Sams glaubt dies zwar nicht, aber Herr Daume kann trotzdem mit den Sams-Punkten wünschen. Doch die S.R.Tr. waren in Herrn Daumes Kühlschrank tiefgefroren, und daher haben alle Wünsche Nebenwirkungen; so wächst zum Beispiel in seinem Wohnzimmer eine blühende Wiese oder später ein Wald. Außerdem geht dieser Wald später in Flammen auf, als Herr Daume wünscht, dass seine Wünsche keine Nebenwirkungen mehr haben. Danach benutzt Herr Daume die Punkte für ziemlich gemeine Wünsche, so ersetzt er z. B. den Schuldirektor Herr Schelling in dessen Amt, nachdem dieser eine recht seltsame Unterrichtsstunde abgehalten hat. In dieser war das Sams zugegen gewesen, in Form einer Referendarin. Herr Daume hatte gewünscht, dass Herr Schelling alles macht, was das Sams alias „Frau Scheinbar“ möchte, wenn es ihn „Herr Schilling“ nennt, und so macht Herr Schelling „Freiübungen“ und rennt wie ein Rasenmäher brummend über das ganze Schulgelände. Dadurch wird der sportverrückte Herr Daume neuer Direktor und führt u.a. neue, sportorientierte Fächer ein – das macht Martin natürlich nicht gerade glücklich. Martin hat indes auch gemerkt, dass die Tropfen verschwunden sind, und von „Frau Scheinbar“ eine Nachricht erhalten, dass sie das Sams ist und gefangengehalten wird.

Herr Daume will inzwischen mit der Hilfe des Samses Präsident im Rollschuhverein werden – dafür will er das Sams in Herrn Lürcher verwandeln. Dies tut er auch und Herr Lürcher schlägt bei einer Sitzung des Rollschuhvereins Herrn Daume als neuen Präsidenten vor. Außerdem werden Herr Lürcher und der aktuelle Präsident, Herr Dorrmann, vorgeschlagen. Währenddessen versuchen Martin, Roland und Tina, in Herrn Daumes Haus einzubrechen – dies misslingt aber, da auch Herr Mon ebenfalls in das Haus einbrechen will – die beiden halten sich für Tochter bzw. Bruder von Herrn Daume und fliehen. Später gehen Herr Daume und das Sams zur Wahl in den Rollschuhverein, wo Herr Daume wünscht, dass er die Wahl gewinnt. Dies klappt aber nicht, da das Sams nicht mehr genug Wunschpunkte hat. So sind ihm alle Punkte ausgegangen, Herr Daume kann nichts mehr wünschen und der echte Herr Lürcher wird überraschend zum neuen Präsidenten des Rollschuhvereins gewählt. Deshalb fährt Herr Daume mit dem Sams in die Turnhalle der Schule und entführt auf dem Weg dorthin Martin Taschenbier, der von seinem Freund Roland kommt. Er lässt ihn in der Sporthalle schwierige Turnübungen machen, weil er hofft, dass das Sams ihm dann das Geheimnis verrät, wie es zu neuen Punkten kommt, Martin verrät ihm schließlich das Geheimnis, jedoch behauptet er, Herr Daume müsse „Gatsmas“ sagen. Das tut er dann auch und hat selbst die Punkte im Gesicht. Das Sams wünscht sofort, dass es wieder frei ist, und wünscht sich zu Martin, so dass die beiden wieder in der Turnhalle sind. Kurz darauf werden die beiden von den schon verzweifelt suchenden Eltern von Martin gefunden und alle kehren wieder nach Hause zurück, wo sie am nächsten Tag eine große Feier abhalten.

Onkel Alwin und das Sams (2009)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn des sechsten Bandes befindet sich das Sams in einer Versammlung von vielen anderen Samsen. Das Übersams muss dem Sams mitteilen, dass es nun nicht mehr zu ihnen gehört, weil es durch die vielen Aufenthalte bei den Taschenbiers zu menschlich geworden ist. Das Sams soll zurück zu den Menschen gehen, um dort für immer zu bleiben. Es entscheidet sich daher, zu Martin Taschenbier zu gehen.

Einige Tage, nachdem das Sams sich wieder im Kreise der Freunde von Martin eingelebt hat, kommt ein Mann zu den Taschenbiers, der sich als Onkel Alwin, der Bruder des Vaters von Herrn Taschenbier, vorstellt und von seinem Känguru Wallaby begleitet wird. Onkel Alwin war vor 40 Jahren nach Australien ausgewandert, jetzt steht er ohne Ankündigung im Haus der Taschenbiers und quartiert sich unversehens in Martins Zimmer ein. Dabei tritt Onkel Alwin durchweg unverschämt und fordernd gegenüber seinen Verwandten auf, so dass er sich Martin und das Sams nicht zu Freunden macht. Tage später ist Onkel Alwin immer noch bei den Taschenbiers zu Gast und macht auch keine Anstalten, wieder nach Hause zu fahren. Stattdessen erzählt er nun seine Lebensgeschichte: Er ging nach Australien und wurde nach mehreren erfolglosen Versuchen in anderen Berufen schließlich Känguru-Farmer. Als er irgendwann Heimweh bekam, ließ er alle Kängurus frei, entließ seinen einzigen Mitarbeiter Maxi und kehrte nach Deutschland zurück. Da Onkel Alwin aber den ganzen Tag nur an sich denkt, glaubt Frau Taschenbier die rührende Geschichte nicht. Die Taschenbiers möchten, dass Onkel Alwin wieder weg soll.

Da der Haussegen bei den Taschenbiers nun immer schiefer hängt, beraten sich Martin und das Sams mit ihren Freunden Tina, Roland und Samantha, wie sie Onkel Alwin nur schnell wieder loswerden können. Dem Sams kommt dabei die Idee, ihn wieder auf die Farm nach Australien zurück zu wünschen, aber das Sams hat ja nur leider einmal keine Wunschpunkte mehr. Die sind noch immer im Gesicht von Herrn Fitzgerald Daume. Die Freunde machen sich also auf die Suche nach Herrn Daume und finden ihn schließlich als Verkäufer von gepunktetem Porzellan auf einem Maimarkt. Nach einer ersten Flucht des verängstigten Herrn Daume gelingt es Martin und dem Sams schließlich doch, die Wunschpunkte wieder auf das Sams zu übertragen. Während Martin und das Sams unterwegs waren, sind Herr und Frau Taschenbier auf einem Empfang der Firma von Herrn Oberstein gewesen. Als alle dann aber wieder nach Hause zurück kommen, erleben sie eine für alle wirklich sehr böse Überraschung: Onkel Alwin ist weg und hat die Taschenbiers dabei auch noch ausgeraubt. Dabei hat er Schmuck, Geld und das Auto mitgenommen. Mit den neuen Wunschpunkten können sie nun aber Onkel Alwin wieder herbeiwünschen. Gemeinsam mit dem zur Hilfe herbei gerufen Herrn Mon wünschen sie Onkel Alwin wieder zurück. Aber die Person, die jetzt bei den Taschenbiers zuhause im Wohnzimmer steht, ist jemand völlig anderes, nämlich der echte Onkel Alwin, der eben noch auf seiner Schaffarm in Australien stand und arbeitete.

Nach dem Wiedersehen mit Onkel Alwin kommt heraus, dass der falsche Onkel Alwin niemand anderes als Maxi ist, der ehemalige Arbeiter von Onkel Alwin, der vor kurzer Zeit Onkel Alwin verlassen hat und ihn bei dieser Gelegenheit ebenfalls bestohlen hatte. Daher kommen nun weitere Wunschpunkte zum Einsatz: Zuerst wird das Geld und der Schmuck zurückgewünscht. Danach das Auto, das mit einem schockierten Maxi auf dem Fahrersitz wieder in der Garage steht, welcher als Nächstes direkt in eine Polizeizelle nach Australien gewünscht wird.

Anschließend werden Pläne geschmiedet, dass die Familie sich gemeinsam in Australien treffen solle. Durch einen unvorsichtigen Wunsch von Onkel Alwin landen alle Taschenbiers auf direktem Wege in Australien auf der Schaffarm, aber ohne das Sams, ohne dessen Punkte sie sich nicht mehr zurückwünschen können. Am nächsten Tag wird das Sams weggewünscht. Im nächsten Augenblick befindet es sich wieder bei den ganzen anderen Samsen, wo das Übersams kundtut, dass das Sams doch samsig genug sei, um eins von ihnen zu bleiben. Das Sams lehnt dies jedoch dankend ab und wünscht sich mit einem Wunschpunkt der dort anwesenden Samse nach Australien, wo sich die ganze Familie Taschenbier mit den Sams zurück nach Deutschland wünschen kann. Am Ende bleibt das Sams bei den Taschenbiers und hat für Notfälle einen einzigen Wunschpunkt übrig gelassen.

Sams im Glück (2011)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der siebte Teil der Reihe spielt gut 15 Jahre später. Martin und Tina haben inzwischen geheiratet und leben mit ihrer Tochter Betty auf der Farm von Onkel Alwin in Australien und züchten dort Schafe. Das Sams selbst ist bei den Taschenbiers geblieben. Das Buch beginnt mit der Geburtstagsfeier von Herrn Taschenbier, die gleichzeitig die 15-Jahre-Feier für das Sams darstellt. Eigentlich sind 30 Jahre vergangen, seit das Sams in das Leben von Herrn Taschenbier eingetreten ist, jedoch hatte es zwischenzeitlich immer wieder zeitweise gehen müssen. Im Verlauf der Geschichte erklärt das Übersams, dass ebendiese 15 Jahre lange ununterbrochene Anwesenheit des Sams’ zur Folge hat, dass auch der Samspapa – also Herr Taschenbier – immer mehr zum Sams werden wird. Diese Entwicklung zum Sams erfolgt zunächst phasenweise, welches zu Verwicklungen führt. So stiehlt Herr Taschenbier als Samspapa (wie ihn das Sams in diesen Phasen immer liebevoll nennt, an die sich Herr Taschenbier danach selber jedoch niemals erinnern kann) mehrfach einen Bus, isst den Kühlschrank komplett leer, bricht in eine Schokoladenfabrik ein, findet sich im Gefängnis wieder und überredet seinen Chef Herrn Oberstein dazu, in seine neue Universal-Umwandlungsmaschine zu investieren. Frau Taschenbier glaubt, das liege nur daran, dass Betty wieder nach Australien zurückgereist sei und er ja sehr an ihr hängt. Seitdem sie weg ist, benimmt er sich nämlich erst wie ein Sams. Deswegen holt er sie nach Martins Erlaubnis auch von Australien nach Deutschland. Doch auch mit ihr gibt es ab und an noch immer diese Probleme. Sie sagt nach einiger Zeit, dass sie ihre Schafe vermisse. Herr Taschenbier wünscht ihr deshalb sofort alle Schafe ihrer Eltern in seinen Garten. Doch da sich Herr und Frau Mon bereits beschweren und Betty eigentlich nur ihr Lieblingsschaf Flecki haben wollte, sagt Herr Taschenbier: „Ich wünsche, dass alle Schafe bis auf Flecki wieder in Australien sind!“, doch er hat wieder einmal zu ungenau gewünscht. Nun sind wirklich alle Schafe weltweit in Australien und ganz Australien überschwemmt von Schafen, während im Rest der Welt alle Bauern verzweifelt nach ihren geliebten Schafen suchen, zum Glück kann Herr Taschenbier den Wunsch schnell wieder rückgängig machen. Dann aber explodiert auch noch die Maschine bei der ersten Probe und zerstört das ganze Dach des Hauses, als Herr Taschenbier in einer seiner Samsphasen die Regler zu hoch einstellt. Daraufhin wird er von Herrn Oberstein entlassen (er hatte als „Samspapa“ versucht, die Maschine doch noch anzubieten, mit Hilfe von Herr und Frau Mon, von denen er daher zuvor noch gewünscht hatte, dass sie sich wie arabische Geschäftsleute benehmen und kleiden sollten, doch zu einem ungünstigen Zeitpunkt wurde er wieder zum echten Herrn Taschenbier und Herr Oberstein durchschaute so den Schwindel). Schon davor hatte das Sams die Menschenwelt wieder verlassen. Dort klaute es unterdessen das Buch des Übersamses, in dem alle Samsregeln stehen und kehrt damit zurück in die Menschenwelt. Doch das Übersams wünscht sich sofort hinterher (allerdings wissen die anderen Samse, dass es nun selber auch nicht mehr zurück kann). Inzwischen ist auch Frau Taschenbier dabei, zu einem Sams zu werden. Das Übersams trifft das Sams im Haus, dieses sagt dem Übersams, dass es das Buch wiederhaben kann, wenn es dem Sams, Herrn Taschenbier, Frau Taschenbier und Betty nur sagt, wie Herr und Frau Taschenbier keine Samse mehr werden würden. Das Übersams sagt, sie müssen alle gemeinsam aufs Hausdach steigen, dort sage es dann einen Spruch, der zur Folge habe, dass Herr und Frau Taschenbier nicht mehr zu Samsen werden würden. Sie steigen dann aufs Hausdach, dort sagt das Übersams dann auch den Spruch, doch dieser hat zur Folge, dass das Übersams (mitsamt dem Buch) aus der Menschenwelt in die Samswelt zurückkehrt, an Herrn und Frau Taschenbier ändert dies jedoch nichts. Als nun auch noch Betty immer mehr zu einem Sams wird, entschließt sich das Sams in die Samswelt zurückzukehren. Nur so können die „Menschen auch Menschen bleiben“ (Samsregel 777). Bei der Rückkehr weint das Sams bitterlich, welches jedoch gegen die Samsregel 4 verstößt, so dass sich das Übersams nun doch schweren Herzens dazu entscheidet, dass das Taschenbier-Sams eine Ausnahme darstellt und nun doch bei den Menschen seiner Wahl bleiben darf. Mit drei Wunschpunkten ausgestattet, kehrt das Sams also wieder zu der Familie Taschenbier zurück. Mit den drei Wunschpunkten wird das Haus wieder repariert, Herr Mon gründet nun gemeinsam mit Herrn Taschenbier einen Zoo der Kuriositäten und die Schafzucht von Martin und Tina Taschenbier wird auf die Schwäbische Alb gewünscht (eigentlich wollte er sie in die Nähe von seinem Haus wünschen, aber er hatte wieder einmal zu ungenau gewünscht und gesagt: „Ich wünsche, dass Martin und Tina eine Farm in Deutschland haben“).

Ein Sams zu viel (2015)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieses Buch spielt zwischen Eine Woche voller Samstage und Am Samstag kam das Sams zurück. Mit einem bisher verborgenen Wunschpunkt wünscht Herr Taschenbier versehentlich ein Sams für seine Vermieterin Frau Rotkohl herbei. Dieses sieht zwar genauso aus wie sein eigenes Sams, unterscheidet sich aber deutlich in seinem Charakter. Anders als das Sams von Herrn Taschenbier beispielsweise mag es Salat anstelle von Würstchen. Beide Samse können sich daher anfangs nicht leiden, lernen aber später miteinander auszukommen, ehe das Sams von Frau Rotkohl wieder gehen muss.

Übersetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der vielen Wortspiele sind die Sams-Bücher nur sehr schwer in andere Sprachen zu übersetzen. Oft gibt es Anfragen beim Oetinger-Verlag nach den Sams-Bestsellern. Wenn der Verlag dann ein Exemplar davon schickt, kommt fast immer die gleiche Antwort zurück:

Das Buch ist nicht zu übersetzen. Was hat denn Maar noch geschrieben?

Dann weichen die ausländischen Verlage auf andere Bücher von Paul Maar aus und übersetzen stattdessen zB. nur Lippels Traum, In einem tiefen, dunklen Wald … oder aber auch Herr Bello.

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Außer den Niederländern (das Sams heißt da „Zater“ von Zaterdag) und den Schweden (hier heißt das Sams „Lör“ von Lördag) wagte sich kein mitteleuropäischer Verlag an die Übersetzung dieses Buchs. In Japan wurde 1990 das erste Buch unter dem Titel Itsumo Doyōbi Doyon no Hi (ISBN 4-566-01243-3) veröffentlicht, wobei das Sams hier Doyon heißt. Im Japanischen haben die Wochentage sprechende Namen: Dienstag heißt dort 火曜日 (kayōbi = Feuer-Wochentag) und Mittwoch 水曜日 (suiyōbi = Wasser-Wochentag). Damit lassen sich leicht Entsprechungen finden: Am Wassertag gibt es einen Wasserrohrbruch im Hause Rotkohl, am Feuertag setzt dann Bruno Taschenbier versehentlich seine Tischdecke in Brand.

Auch in der russischen Übersetzung hat man es geschafft, Wortspiele ähnlich umzustricken. Das Sams selbst wurde zu „Subástik“ (von russ. subbóta), seltsamerweise wurde aus Frau Rotkohl eine Frau Brückmann und aus dem Herrn Taschenbier ein Herr Peppermint (wohl um die Familiennamen für russische Ohren wohlklingender zu machen). Herr Mon wurde zu „Ponedélkus“ (von ponedélnik), am Dienstag (wtórnik) kam ein „wtorogódnik“ (ein sitzengebliebener Schüler) – der Neffe von Frau Rotkohl, um sich bei den Hausaufgaben helfen zu lassen, am Mittwoch (russ. sredá) kam die Mitte der Woche (russ. seredína nedéli) usw. Allein der Herr Kules hat die Anspielung auf Herkules im russischen Text eingebüßt und heißt dort schlicht „gospodín Kules“, womit das Wortspiel an dieser Stelle für den russischen Leser nicht erkennbar wird.

Puppentheater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten beiden Bände der Geschichte wurden 1977 und 1980 mit Marionetten im Theater der Augsburger Puppenkiste aufgeführt und im Fernsehen gezeigt.

Hörspielfassung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die älteren Bücher wurden außerdem als Hörspiel veröffentlicht. Mit geringer Besetzung (zum Beispiel Peter Schiff als Herr Taschenbier und anfänglich auch als Erzähler sowie in vielen Nebenrollen) und vergleichsweise aufwendiger Ausstattung an Musikarrangements und Geräuscheffekten erzählten diese die Buchgeschichten relativ originalgetreu, wenn auch für das Medium entsprechend überarbeitet und verkürzt, nach und sind bis heute im Handel erhältlich.

Verfilmung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte vom Sams wurde mehrfach verfilmt; besonders bekannt wurde dabei die Verfilmung in Das Sams im Jahr 2001, in welcher das Sams von Christine Urspruch dargestellt wurde. 2003 folgte dann der zweite Teil über das Sams mit dem Titel Sams in Gefahr mit derselben Besetzung. Erneut mit Christine Urspruch in der Titelrolle, startete am 29. März 2012 eine Verfilmung des Buches Sams im Glück in den Kinos.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eine Woche voller Samstage (Erstauflage 1973). Hamburg: Oetinger-Verlag. ISBN 978-3789119521
  • Am Samstag kam das Sams zurück (Erstauflage 1980). Hamburg: Oetinger Verlag. ISBN 978-3789119545
  • Neue Punkte für das Sams (Erstauflage 1992). Hamburg: Oetinger Verlag. ISBN 978-3789142048
  • Ein Sams für Martin Taschenbier (Erstauflage 1996). Hamburg: Oetinger Verlag. ISBN 978-3789142109
  • Das Sams wird Filmstar (Erstauflage 2001, eine Art Making-of-Buch zum Film, mit fiktiven Einlagen)
  • Sams in Gefahr (Erstauflage 2002). Hamburg: Oetinger Verlag. ISBN 978-3789142338
  • Onkel Alwin und das Sams (Erstauflage 2009). Hamburg: Oetinger Verlag. ISBN 978-3789142840
  • Sams im Glück (Erstauflage 2011). Hamburg: Oetinger Verlag. ISBN 978-3789142901
  • Ein Sams zu viel (Erstauflage 2015). Hamburg: Oetinger Verlag. ISBN 978-3789142987
  • Die Geschichte vom Sams, Kurzgeschichte für das Schulbuch „Lesezauber“ Verlag Volk und Wissen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verlag Friedrich Oetinger GmbH: Geschichte des Sams, abgerufen: 21. Januar 2013