Sandbahn Pleinfeld

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Sandbahn Pleinfeld
Sandbahn am Bahnhof Pleinfeld
Sandbahn am Bahnhof Pleinfeld
Streckenlänge: 2 km
Spurweite: 600 mm (Schmalspur)
BSicon .svgBSicon STR.svg
Strecke von Mühlstetten
BSicon exKDSTa.svgBSicon STR.svg
2 Pleinfeld Sandgruben
BSicon exBRÜCKE.svgBSicon BRÜCKE.svg
1 Kreisstraße WUG 16
BSicon exKDSTe.svgBSicon BHF.svg
0 Pleinfeld Verladerampe
BSicon .svgBSicon ABZrf.svg
Strecke nach Gunzenhausen
BSicon .svgBSicon STR.svg
Strecke nach Weißenburg

Die Sandbahn Pleinfeld war eine gewerblich genutzte Bahnstrecke im Gebiet der Marktgemeinde Pleinfeld im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Sie wurde 1925 erbaut, im Volksmund wurde sie Sandbockelbahn genannt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sandbahnzug in der Sandgrube

Die etwa zwei Kilometer lange Bahn mit der Spurweite 600 mm wurde von privaten Betreibern errichtet, um Sand aus den örtlichen Sandgruben zu einer Verladerampe am Bahnhof Pleinfeld zu bringen. Über diese Rampe wurde der Sand aus den Muldenkippern in die Güterwagen umgefüllt. Die Strecke verlief direkt neben der Bahnstrecke Nürnberg–Augsburg.

Einziges Kunstbauwerk der Bahn war eine Brücke, die neben der heute noch vorhanden Bogenbrücke der Bahnstrecke Nürnberg–Augsburg erbaut war. Als diese Brücke 1964 baufällig wurde, wurde auf eine Erneuerung verzichtet und der Betrieb eingestellt.

An einer Grünanlage nahe dem Pleinfelder Bahnhof und im heutigen Baustoffwerk an den Sandgruben (an den ehemaligen Streckenenden) stehen heute noch je eine Diesellok mit Muldenkippern. Die Lok auf dem Bahnhofsvorplatz stammt von Orenstein & Koppel.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]