Schadow-Gymnasium

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Schadow-Gymnasium
Schadow-Gymnasium (2007)
Schulform Gymnasium
Schulnummer 06Y01
Gründung 1895
Adresse

Beuckestraße 25 und 27–29
14163 Berlin

Ort Berlin-Zehlendorf
Land Berlin
Staat Deutschland
Koordinaten 52° 25′ 53″ N, 13° 15′ 18″ OKoordinaten: 52° 25′ 53″ N, 13° 15′ 18″ O
Träger Land Berlin
Schüler 1156 (2016/2017)[1]
Lehrkräfte 106 + 7 Referendare (2016/2017)[1]
Leitung Andreas Krenz
Website www.schadow-gymnasium.de

Das Schadow-Gymnasium (bis 2003: Schadow-Oberschule) ist ein nach dem preußischen Bildhauer und Grafiker Johann Gottfried Schadow benanntes Gymnasium in Berlin. Es ist das älteste Gymnasium im Ortsteil Zehlendorf.

Die Schwerpunkte der Schule liegen in den sprachlichen und naturwissenschaftlichen Fächern. Seit Beginn des Schuljahres 1999/2000 werden auch Schüler der Klassenstufe 5 unterrichtet. Ab dem Schuljahr 2004/2005 sind es in jedem Jahr zwei 5. Klassen.

Das Schadow-Gymnasium hat in fast allen Klassenstufen vier Parallelklassen, in den siebten Klassen zurzeit sogar sechs. Am Schadow-Gymnasium werden insgesamt etwa 1150 Schüler unterrichtet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Gründung des Zehlendorfer Gymnasiums (1895) und der Zehlendorfer Oberrealschule wurden beide Einrichtungen zum heutigen Schadow-Gymnasium vereinigt.

Das Schulgebäude wurde vom Architekten Paul Mebes (1872–1938) entworfen, für den an der Schule eine Gedenktafel angebracht ist. Das 1914 vollendete und heute denkmalgeschützte Gebäude war einer von Mebes ersten Großbauten. Zwar steht das Haus mit ionischen Säulen und dorischen Portici in der klassizistischen Tradition der Schinkelschule, zeigt jedoch gleichzeitig das Bemühen des Baumeisters, die Monumentalbauten der wilhelminischen Zeit hinter sich zu lassen. Am Giebel befinden sich Skulpturen von Luther, Goethe und Bismarck des Zehlendorfer Bildhauers Walter Schmarje.[2]

Im Jahr 2014 übernahm das Zehlendorfer Gymnasium das Gebäude der benachbarten – zuvor geschlossenen – Beucke-Oberschule.

Ehemalige Lehrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Schüler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sowohl Peter Brandt, der Sohn von Willy Brandt,[5] als auch die Kinder von Johannes Rau besuchten die Schadow-Oberschule.[6]

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundespräsident Johannes Rau besuchte die Schadow-Schule am 20. März 2003, um mit den Schülern über politische Themen zu diskutieren.[7][8]

Die Schadow-Schule dient als Kulisse in folgenden Film- und Fernsehproduktionen:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schadow-Gymnasium (Berlin) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Schadow-Gymnasium. In: berlin.de. Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, 19. September 2008, abgerufen am 21. Februar 2017.
  2. Ganz Berlin, Spaziergänge durch die Hauptstadt, S. 324, Nicolaische Verlagsbuchhandlung GmbH, Berlin 2001
  3. Leo Morsch: Vicco von Bülow, genannt Loriot, Nachruf auf einen ehemaligen Schüler
  4. Biographie von Frei Otto beim Architekturmuseum der Technischen Universität München
  5. Schulen / Brandt-Sohn – Ruhe nötig In: Der Spiegel, 17. April 1967
  6. Kinder von Johannes Rau besuchen Schadow-Schule. In: Berliner Zeitung, 1. September 1999
  7. Bundespräsidialamt: Besuch von Bundespräsident Rau in der Schadow-Oberschule 
  8. Bundespräsident diskutiert mit Schülern. In: Berliner Morgenpost, 21. März 2003
  9. H. Breyer: Elternbrief Nr. 4, Juni 2007.
  10. Bahninfo Redaktion: Zehlendorfer Straßen und Plätze im Film