Scheitel

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Zwei Mädchen mit deutlich sichtbarem Scheitel
Scheitel bei Mann und Frau
Detailansicht

Der Scheitel ist bei Wirbeltieren und speziell beim Menschen eine Trennlinie im Kopfbereich, die sich dorsal vom Haarwirbel bis zur Stirn zieht. Sie teilt das Kopfhaar in eine linke und eine rechte Hälfte.[1]

Scheitel in anderen Tierstämmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch bei Gliederfüßern befindet sich ein sogenannter Scheitel auf der dorsalen Kopffläche.

Menschliche Anatomie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Menschen wird der Scheitel von vier Knochen des Schädels – dem Stirnbein, den beiden Scheitelbeinen und dem Hinterhauptbein – gebildet. Diese Knochen sind von der Kranznaht zwischen den Stirn- und Scheitelbeinen, der Pfeilnaht zwischen den beiden Scheitelbeinen und der Lambdanaht zwischen dem parietalen und okzipitalen Knochen verbunden. Auf Ultraschallbildern von Ungeborenen wird der Scheitel zur Bestimmung der Entwicklung des Fetus eingesetzt. Man misst die Länge vom Scheitel bis zum Steiß und kann daraus auf den Entwicklungsstand des Fötus und auf Krankheiten schließen.

Der Scheitel in Haartrachten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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In menschlichen Haartrachten werden Scheitellinien künstlich hergestellt. Ihr Verlauf orientiert sich nur bedingt am anatomischen Scheitel. Das Scheitelziehen und das damit verbundene Aufteilen der Haare in einzelne Partien entscheiden maßgeblich über das Erscheinungsbild einer Frisur. Neben den klassischen Arten des Scheitelziehens, wie beispielsweise dem Seiten- oder Mittelscheitel, gibt es auch komplexere, wie beispielsweise den Kreuzscheitel. Dabei werden zwei Scheitel gezogen: Der erste verläuft von der Stirn aus wie ein Mittelscheitel, der zweite von einem Ohr zum anderen Ohr über den Kopfhöhepunkt, sodass ein Kreuz entsteht. Viele Varianten des Scheitels versuchen gezielt, die Asymmetrie einer Frisur zu verstärken.

Ableitungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der „Scheitel“ im Jiddischen ist eine Perücke, die verheiratete Frauen in bestimmten orthodoxen und ultra-orthodoxen jüdischen Gruppen tragen, um ihre Haare zu bedecken. In einigen chassidischen Gruppen wird das Haar unter dem „Scheitel“ völlig abrasiert.[2] Andere orthodoxe Frauen verwenden ein „Tichel“ (Kopftuch), eine Haube, eine Mütze oder einen Hut.

Redensarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Will man einen Menschen in seinen moralischen Eigenschaften kennzeichnen, verwendet man des Öfteren umgs. die Redensart „vom Scheitel bis zur Sohle“. Dabei soll der Mensch als Ganzheit verstanden werden, d. h. vom oberen Punkt bis zum unteren Punkt des Körpers.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Scheitel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Scheitel Duden Online, abgerufen am 10. April 2014.
  2. Perücken als KopfbedeckungJüdische Frauen wollen’s modisch. auf n-tv.de.
  3. Vom Scheitel bis zur Sohle Redensarten Index, abgerufen am 10. April 2014.