Schellingstraße (München)

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Schellingstraße
Wappen
Straße in München
Schellingstraße
Blick von der Schellingstraße auf St. Ludwig
Basisdaten
Ort München
Ortsteil Maxvorstadt
Querstraßen Ludwigstraße, Amalienstraße, Türkenstraße, Barerstraße, Schraudolphstraße, Arcisstraße, Luisenstraße, Augustenstraße, Schwindstraße, Zentnerstraße, Schleißheimer Straße, Winzererstraße, Cranachstraße, Lothstraße
Nutzung
Nutzergruppen Fußverkehr, Individualverkehr
Technische Daten
Straßenlänge 1,9 km
Schellingstraße 54, Schelling-Salon

Die Schellingstraße ist eine etwa 1,9 km lange Straße in der Maxvorstadt in München.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie verläuft von der Ludwigstraße (gegenüber St. Ludwig) bis zur Lothstraße in ost-westlicher Richtung. An ihr liegen u. a. Hörsaalgebäude und Cafeteria der Ludwig-Maximilians-Universität München (3), das Atzinger (9), das Schall & Rauch (22), die TUM School of Education (Technische Universität München) (33), der Schelling-Salon (54), die Osteria Italiana (62) sowie das Café Altschwabing (56). Zahlreiche Gebäude der Straße sind als Baudenkmäler gelistet (5, 7, 9, 17, 19, 21, 23, 26, 28a, 32, 44, 47, 54, 58, 60, 62, 122, 124, 133 und 135), siehe auch: Liste der Baudenkmäler in der Maxvorstadt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Straße wurde nach den Naturphilosophen Friedrich Wilhelm Schelling (ab 1807 in München Generalsekretär der Akademie der Bildenden Künste, sowie ab 1827 Dozent an der Universität) benannt.

Die Traditionsrestaurants der Straße waren bekannte regelmäßige Treffs für Künstler, Schriftsteller und andere Persönlichkeiten wie: Bertolt Brecht, Wassily Kandinsky, Rainer Maria Rilke, Lenin, Franz Josef Strauß im Schelling-Salon[1] sowie Thomas Mann, Frank Wedekind, Joachim Ringelnatz, Stefan George, Franz Marc, Paul Klee und Lenin im Café Altschwabing.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schellingstraße (München) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Super User: Lokalgeschichte - Die Geschichte des Schelling-Salons.
  2. Helen Rappaport: Conspirator: Lenin in Exile. Random House. 6. Oktober 2009.

Koordinaten: 48° 9′ 8″ N, 11° 34′ 10″ O