Schinnen

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Schinnen
Flagge des Ortes Schinnen
Flagge
Wappen des Ortes Schinnen
Wappen
Provinz Limburg Limburg
Gemeinde Flagge der Gemeinde Beekdaelen Beekdaelen
Fläche
 – Land
 – Wasser
24,12 km2
24,06 km2
0,06 km2
Einwohner 12.781 (30. Sep. 2018[1])
Koordinaten 50° 57′ N, 5° 53′ OKoordinaten: 50° 57′ N, 5° 53′ O
Höhe 95 m NAP
Bedeutender Verkehrsweg A76 E314 N276
Vorwahl 046
Postleitzahlen 6155, 6174, 6365, 6436, 6438–6439
Website Homepage von Schinnen
LocatieSchinnen.png
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Kirche St. Dionysius in Schinnen

Schinnen (Audio-Datei / Hörbeispiel anhören?/i; limburgisch Sjènne) war eine niederländische Gemeinde in der Provinz Limburg. Die Gemeinde war ein Teil des Landschaftsparks „De Graven“. Zum 1. Januar 2019 fusionierte Schinnen mit Nuth und Onderbanken zur neuen Gemeinde Beekdaelen.[2]

Aus Schinnen kommt das Alfa Bier, das im Ortsteil in Thull gebraut wird.

Legenden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über den Namen Schinnen machen viele Geschichten die Runde. So soll der alte römische Name von Schinnen „Sunici“ sein. Aber es geht auch die Mär, dass Kaiser Karl der Große während einer seiner Reisen die Orientierung verloren hatte. Plötzlich sah er ganz weit weg ein Licht scheinen (Schinnen) und schimmern (Schimmert). Als Dank fürs Wiederfinden des Wegs wollte Karl der Große an dem Platz, an dem er beide Lichter sah, eine Kapelle bauen.

Dörfer und Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederländischer Name Limburgischer Name Einwohnerzahl
(Stand: 1. Januar 2018)
Oirsbeek Oeësjbik 3.615
Schinnen Sjènne 1.550
Puth Pöth 1.985
Amstenrade Awstroa 1.710
Daniken[Anm. 1] Danèke 50
Groot-Doenrade Groot-Doonder 1.105
Hommert[Anm. 2] Hómmert 1.070
Sweikhuizen Zjweikese 565
Thull Thöl 140
Klein-Doenrade Klein-Doonder 150

Anmerkungen:

  1. Teilweise in der Gemeinde Sittard-Geleen
  2. Teilweise in der Gemeinde Nuth

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fusion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schinnen wurde zum 1. Januar 2019 mit Nuth und Onderbanken zur neuen Gemeinde Beekdaelen zusammengeschlossen.[2]

Sitzverteilung im Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahlen 2014[3]
 %
50
40
30
20
10
0
42,6
33,2
13,7
10,5
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2010
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
+2,9
+3,5
+0,7
-7,2

Der Gemeinderat wird seit 1981 folgendermaßen gebildet:

Partei Sitze[4]
1981a 1986 1990 1994 1998 2002 2006 2010 2014
VernieuwingsGroep 1 2 3 3 3 5 4 6 6
CDA 7 6 8 7 7 7 5 4 5
VVD 0 1 1 1 1 1 1 2 2
PvdA 1 3 3 2 3 2 3 3 2
Groep C.A.L.S.b 2
D66 2 1
Zes Kerkdorpen 2
Politiek Kollektief ’81 3 1
Lijst Heijnenc 1 0
Recht voor Schinnen ’86 0
Lijst Kusters 0
Amstenraads Politiek Appèl 2
Gesamt 15 15 15 15 15 15 15 15 15

Aufgrund der Fusion zum 1. Januar 2019 wählten die Bürger der Gemeinden Nuth, Onderbanken und Schinnen den Rat der neuen Gemeinde Beekdaelen am 21. November 2018.[5]

Anmerkungen
a Aufgrund der Eingemeindung von Amstenrade und Oirsbeek nach Schinnen zum 1. Januar 1982 fanden die Gemeinderatswahlen bereits im Jahre 1981 statt.
b Die Groep C.A.L.S. ging bei den Gemeinderatswahlen 2010 in die VernieuwingsGroep auf.
c Im Jahre 1982 kandidierte die Lijst Heijnen als „Lijst Simons“.

Kollegium von Bürgermeister und Beigeordneten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Personen gehören zum letzten Kollegium der Gemeinde Schinnen, das von 2014 bis 2018 besteht[6]:

Bürgermeister
Beigeordnete
  • Karel Wolff (VernieuwingsGroep)
  • Roy van der Broek (CDA)
  • Jeannette Quadvlieg-van Dam (VernieuwingsGroep)
  • Peter Janssen (CDA)
Gemeindesekretär
  • Rob Roelofs

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gemeindegebiet von Schinnen stehen die Schlösser Amstenrade, Doenrade und Terborgh.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schinnen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevolkingsontwikkeling; regio per maand. In: StatLine. Centraal Bureau voor de Statistiek, abgerufen am 1. Januar 2019 (niederländisch)
  2. a b Twaalf herindelingen. In: Rijksoverheid. 10. Juli 2018, abgerufen am 25. August 2018 (niederländisch).
  3. Ergebnis der Kommunalwahlen: 2010 2014, abgerufen am 25. August 2018 (niederländisch)
  4. Sitzverteilung im Gemeinderat: 1981–2002 2006 2010 2014, abgerufen am 25. August 2018 (niederländisch)
  5. Herindelingen In: Kiesraad, abgerufen am 25. August 2018 (niederländisch)
  6. College van B&W Gemeente Schinnen, abgerufen am 25. August 2018 (niederländisch)
  7. Burgemeester Frissen Gemeente Schinnen, abgerufen am 25. August 2018 (niederländisch)