Schloss Sulzheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Das Schloss vom Innenhof aus gesehen

Der Ursprung von Schloss Sulzheim wurde von einem burgartigen Hof gebildet, der sich im Besitz des Würzburger Hofkapitels befand. 1134 ging der Ort Sulzheim mit anderen elf Orten als Geschenk an die neu gegründete Abtei Ebrach über.

Unter dem Abt Wilhelm Sölner wurde beschlossen, die inzwischen baufällig gewordene Hofanlage abzureißen. Um 1700 wurde dann der Zehntspeicher vom ersten Schlossbaumeister Johann Dientzenhofer erbaut. 1728 erfolgt die Fertigstellung von Schloss Sulzheim als dreiflügelige Anlage mit Mittelpavillon. An seiner 12-jährigen Bauzeit waren höchstwahrscheinlich auch der sehr bedeutende Baumeister Balthasar Neumann und Joseph Greising beteiligt.

1802 ging das Schloss im Zuge der Säkularisation in das Eigentum des Königreichs Bayern über. Allerdings kam es mitsamt dem Amt Sulzheim (und 21 umliegenden Ortschaften) bereits 1815 an das Fürstenhauses von Thurn und Taxis, als Abfindung für die Post im Großherzogtum Würzburg und im Fürstentum Aschaffenburg. Dort verblieb es etwa 160 Jahre und erlebte in dieser Zeit eine sehr wechselvolle Geschichte und Nutzung, u. a. als Forstamt. In den 1970er Jahren wurde das Schloss schließlich vom Fürstenhaus verkauft, ist seitdem im Privatbesitz und steht für Veranstaltungen zur Verfügung.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenseite
  • Walter Schilling: Die Burgen, Schlösser und Herrensitze Unterfrankens. 1. Auflage. Echter Verlag, Würzburg 2012, ISBN 978-3-429-03516-7, S. 486–487.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schloss Sulzheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website Schloß Sulzheim

Koordinaten: 49° 56′ 46,1″ N, 10° 20′ 20,7″ O