Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung (zfbf)
Logo zfbf.gif
Beschreibung wissenschaftliche Zeitschrift der BWL
Verlag Springer Science+Business Media S.A.
Erstausgabe 1906
Erscheinungsweise monatlich (8x/Jahr als zfbf (deutsch); 4x/Jahr als sbr (englisch))
Herausgeber Alfred Wagenhofer (Schriftleiter) und weitere
Weblink www.zfbf.de
ISSN (Print)
ISSN (Online)

Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung (zfbf) ist eine der führenden Fachzeitschriften für die Betriebswirtschaftslehre in Deutschland. Sie erscheint zusammen mit der englischsprachigen Schmalenbach Business Review (sbr).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eugen Schmalenbach gründete 1906 die Zeitung als Zeitschrift für handelswissenschaftliche Forschung. Sie sollte die Entwicklung der Betriebswirtschaftslehre als selbständige Wissenschaft fördern. Schmalenbach sagte selbst „[…] ich hatte den komischen Ehrgeiz, aus meinem Fache eine Wissenschaft zu machen“.[1] Auf Grund der noch in den Anfängen steckenden Betriebswirtschaft war das Interesse an einer solchen Zeitschrift eher gering und so war Schmalenbach zu Beginn gezwungen einen großen Teil der Beiträge selbst zu schreiben. Zwei Ziele hatte die Zeitung bei ihrer Gründung, zum einen sollte Detailmaterial betrieblicher Abläufe beschafft werden und es sollten Aufsätze geschrieben werden, welche der Wissenschaft neue Erkenntnisse bringen. 1915 wollte Schmalenbach die Zeitung ruhen lassen, allerdings drängt sein Verlag G.A. Gloeckner ihn weiter zu schreiben wodurch er es auch tat. 1933 legte Schmalenbach seine Herausgeberschaft, wie auch sein Lehramt an der Universität Köln nieder. Sein Nachfolger wurde Ernst Walb, sein Schüler und ebenfalls von der Universität in Köln. Im Kriegsjahr 1944 gab es nur fünf Beiträge und in den nachfolgenden Jahren erschien keine Zeitschrift.

1949 erschien erstmals wieder eine Zeitschrift, getragen von der Schmalenbach-Vereinigung und herausgegeben von Karl Hax der TU Darmstadt. Neuer Verlag war der Westdeutsche Verlag. Ab 1963 hieß die Zeitung dann Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung, (ZfbF).[2] 2000 erfolgte eine Änderung der Ausgaben, jeweils im Januar, April, Juli und Oktober erschien statt der deutschsprachigen zfbf nun Schmalenbachs business review (sbr) in englischer Sprache. Beide erschienen bis Ende 2015 im Verlag Handelsblatt Fachmedien (Verlagsgruppe Handelsblatt), seither werden sie von Springer Science+Business Media verlegt.

Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Auflagenhöhe betrug im Jahr 2006 2.846 Exemplare. Im Januar, April, Juli und Oktober erscheint die Zeitschrift in Englisch als Schmalenbachs business review, in den anderen Monaten erscheint sie in Deutsch als Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung. Des Weiteren erscheinen jährlich zwei Sonderhefte zu speziellen Themen.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Zeitschriften-Ranking VHB-JOURQUAL (2008) stufte zfbf und sbr in die Kategorie B ein; im Teilranking ABWL belegten sie den 16. und 17. Platz.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schmalenbach: Zeitschrift für handelswissenschaftliche Forschung. 1931, S. 1.
  2. Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung (ZfbF) / Schmalenbach Business Review (SBR). Abgerufen am 30. Oktober 2016.
  3. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 16. Februar 2009 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/pbwi2www.uni-paderborn.de