Schwedeneisbecher

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Schwedeneisbecher auf einem Ausflugsschiff in der Stadt Brandenburg Sommer 2011

Der Schwedeneisbecher (auch einfach Schwedenbecher) war ein typisches Rezept der DDR und wird heute noch im Osten Deutschlands in vielen gastronomischen Einrichtungen als beliebte Nachspeise bzw. Eiskreation angeboten.[1]

Der Eisbecher besteht aus Speiseeis mit Vanillegeschmack, Apfelmus, Eierlikör und Schlagsahne.

Namensentstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schwedeneisbecher in seiner heutigen Form wurde erstmals im Jahre 1952 auf einer Karte eines Eiscafés im Berliner Bezirk Pankow erwähnt. Zur Entstehung des Namens gibt es folgende Aussage:

Während der Olympischen Winterspiele 1952 in Oslo trat die Eishockeymannschaft der damaligen Bundesrepublik gegen die Mannschaft aus Schweden an. Die Schweden gewannen das Spiel mit 7:3. Aus Freude über die Niederlage der Bundesrepublik soll Walter Ulbricht diese von ihm bevorzugte Eiskreation auf den Namen „Schwedeneisbecher“ getauft haben.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Julia Haak: Die süße Verlockung. In: berliner-zeitung.de. Berliner Zeitung, 31. Oktober 2001, abgerufen am 17. Oktober 2015.
    Katja Winckler: Schwedeneisbecher vor Blumentapete. In: berliner-zeitung.de. Berliner Zeitung, 12. März 2003, abgerufen am 17. Oktober 2015.
  2. Jutta Voigt: Der Geschmack des Ostens: Vom Essen, Trinken und Leben in der DDR. 3. Auflage. Gustav Kiepenheuer Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-378-01076-2, S. 90.