Sebastian Urbanski

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Sebastian Urbanski (* 1978 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Urbanski wurde in eine Schauspielfamilie geboren. Er hat das Down-Syndrom. Er ist als Theaterschauspieler erfolgreich, zuletzt als Hermes in Der Frieden nach Aristophanes im Berliner Theater Ramba Zamba der Kulturwerkstatt Sonnenuhr.[1] Dort spielte er auch in dem Stück Etwas über die Heiterkeit an trüben Tagen, einer Struwwelpeter-Adaption, mit.[2] Urbanski ist im Film Me too – Wer will schon normal sein? die Synchronstimme von Pablo Pineda.[3] In So wie du bist von Wolfgang Murnberger spielt er mit Juliana Götze.

Am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus 2017 las Sebastian Urbanski vor dem Deutschen Bundestag den „Opferbrief“ von Ernst Putzki vor, geschrieben im September 1943 aus der hessischen Sterbeanstalt Weilmünster an seine Mutter.[4] Putzki wurde im Januar 1945 in der NS-Tötungsanstalt Hadamar ermordet.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stefan Otto: Das Geschwätz der Götter. In: Neues Deutschland, 1. September 2010
  2. Theater Ramba Zamba
  3. Ina Pachmann: Die besondere Stimme. In: Berliner Zeitung, 14. August 2010
  4. Bundestag gedenkt am 27. Januar der Opfer des Nationalsozialismus
  5. http://unserekirche.de/kurznachrichten/wir-haben-nicht-ins-schema-gepasst-26-01-2017