Secret of Elements

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Secret of Elements
Johann Pätzold (Secret of Elements).jpg
Allgemeine Informationen
Genre(s) Electronica, Ambient, Techno, Deep House
Gründung 2009
Website www.secretofelements.de
Aktuelle Besetzung
Johann Pätzold
Live DJ
Martin Menzel (bis 2012)
Live- und Session-Mitglieder
Labels: InFiné Music, Gleichklang Recordings, Supdub, Timezone

Secret of Elements ist ein Rostocker Liveprojekt von Johann Pätzold, das 2009 von ihm und Stefko Kruse gegründet wurde.

Pätzold legt bei der Produktion elektronischer Musik besonderen Wert auf den Einsatz konventioneller Musikinstrumente. In der Live-Performance kommen diverse Musikinstrumente zum eigentlichen DJ- und Live-Set hinzu. Er produziert auch Musik für Theater und Film und hat mehrfach Musikkompositionen für das Rostocker Volkstheater übernommen, sowie diverse Kurz- und Kunstfilme vertont.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johann Pätzold wurde 1987 in Rostock geboren. Früh begann er autodidaktisch das Klavierspielen zu erlernen. Im Laufe seines Lebens erlernte er sechs Musikinstrumente, konzentrierte sich aber hauptsächlich auf das Klavier. Im Alter von 13 bis 17 Jahren spielte er in einem Posaunenchor, in dem er bis zur zweiten Trompete aufstieg. 16-jährig begann Pätzold bei einem Verein als Kameramann zu arbeiten, bei dem er Extremsportarten dokumentarisch begleitete. Seit 2009 produziert er für Secret of Elements und ist auch Ghostwriter für andere deutsche Künstler. Auch arbeitet Pätzold immer wieder mit den Tänzern des Rostocker Volkstheaters zusammen und komponiert für die Tanzcompagnie Musik.

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2009–2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johann Pätzold engagierte sich sehr in Rostocks Clubszene. In dieser Zeit lernte er den Rostocker DJ und Produzenten Stefko Kruse kennen. Kruse und Pätzold schlossen sich zusammen; während Kruse den elektronischen Teil der Musik produzierte, arbeitete Pätzold ihm mit den Melodien zu und komponierte die Klaviermusik. Zu dieser Zeit war noch kein direkter und fester Name des Projektes gefunden. 2010 erlebte dann Stefko Kruse mit seinem eigenen Liveprojekt Turm3 größere Erfolge, so dass Johann Pätzold alleine weiter machte. Als Stefko Kruse mit Turm3 bekannter wurde, gingen er und Johann Pätzold getrennte Wege.[2]

2010–2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pätzold begann 2011 ein Studium der Physikalischen Technik an der PTL Wedel (Hamburg)

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An der PTU Wedel ist lt. eigener Website nur eine Berufsausbildung zum PTA möglich. Ein Studium ist an dieser Berufsfachschule nicht möglich.

das er krankheitsbedingt abbrechen musste. Zur Behandlung kehrte er nach Rostock zurück. Während seiner Erkrankung produzierte er große Teile seines Erstlingswerkes Minds in der psychiatrischen Abteilung des Universitätsklinikums Rostock.[3] Dazu wurde ihm der hauseigene Musikraum zur Verfügung gestellt. Mit den so entstanden Titeln bewarb sich Pätzold erstmals unter dem Namen Secret of Elements beim Plattenlabel Timezone und erhielt kurz darauf einen Plattenvertrag.[4]

Um nach dem Weggang von Stefko Kruse weiterhin live auftreten zu können, schloss sich Johann Pätzold mit Martin Menzel zusammen, der von dem Projekt begeistert war. Pätzold kümmerte sich um die komplette Produktion der Titel und Menzel legte die Livebeats auf. Der erste gemeinsame Auftritt erfolgte 2011 im Rahmen des Kommt Zusammen-Festivals. 2012 trennten sich Martin Menzel und Johann Pätzold wieder, da ihre beruflichen Karrieren auseinander liefen.

Seit 2011 wurde Pätzold oftmals auch auf bundesweiten und internationalen medizinischen Kongressen – wie zum Beispiel in die Charité Berlin[5][6] oder dem internationalen Kongress Die subjektive Seite der Schizophrenie[7] – als Gastredner gebucht, wobei er Vorträge über alternative Behandlungsmöglichkeiten von Psychiatrie-Patienten – speziell mit der Diagnose von Schizophrenie – hielt.

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Nachweis für die Charité-Vorträge fehlt.

2012–2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2012 war ein musikalisches Krisenjahr für Pätzold. Um sich wieder selbst zu finden, reiste er nach Rumänien, und vollzog dort eine Visionsuche[8], ein alter esoterischer Ritus der Eskimos. In diesem Jahr der versuchten Selbstfindung, remixten Alfred Heinrichs und Carlo Ruetz einen Track von Secret of Elements, der unverhofft zu einem Erfolgssprung führte. Im selben Jahr erhielt Pätzold eine Auszeichnung beim 4. Internationalen Foto-, Kurzfilm-, Animations- und GameWettbewerb in Form einer „besonderen Anerkennung“ für eine Komposition über das Thema Gewaltprävention.[9] In den Jahren 2012 und 2013 arbeitete Pätzold dann intensiv an seinem zweiten Album, welches möglichst viel aus akustischen Elementen bestehen sollte, vom klassischen Klavier und Geigenstücken bis hin zu Streichensemblen, die aber immer mit dem typischen elektronischen Charakter unterlegt wurden.[10]

Kurz darauf brachte Secret of Elements eine weitere EP auf den Markt, die Back Wood-EP, bei der Pätzold von Stefko Kruse, Djulien Ferrantes und Nico Pusch mit Remixen unterstützt wurde.[11] Diese EP ist bis 2014 das erfolgreichste Release seiner Karriere gewesen.

Im Frühling 2014 veröffentlichte Secret of Elements das Album Schizophrenia, das direkten Bezug auf die NSA-Affäre nimmt. Zeitgleich gründete er das Label Gleichklang Recordings,[12] auf dem das Album veröffentlicht wurde.[13]

2014–2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Herbst 2014 setzte Pätzold sich für das Volkstheater Rostock ein, das kurz vor einer Schließung stand. Dazu veranstaltete er am 4. November 2014 eine größere Demonstration,[14] und warb auf Bundesebene für eine bessere Förderung der Kunst und Kultur in Deutschland.[15] Dabei fand er auch bei einigen Bundestagsabgeordneten Gehör, so zum Beispiel bei der Staatsministerin für Kultur, Monika Grütters, und bei Gregor Gysi, der sich dafür einsetze, dass der Bund ein Teil des Theaterneubaus in Rostock mitfinanzieren sollte.[16] Pätzold betonte immer wieder, dass die Schließung des Theaters in Rostock eine Signalwirkung auf bundesweite Theater-Reformen haben werde.[17] Aus seinem Aktionismus entstand eine Theaterbewegung in Rostock, aus der sich Pätzold später aber zurückzog, nachdem der Intendant des Volkstheaters Rostock Sewan Latchinian entlassen wurde, wenig später aber wieder eingestellt wurde.[18][19]

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Fehlender Beleg für die Behauptung, vor 2014 hätte es keine Theaterbewegung in Rostock gegeben, obwohl die Probleme mindestens seit 2010 öffentlich debattiert wurden (z. B. [10] oder [11]). Sowie fehlender Beleg, dass J. Pätzold diese Bewegung initiiert hat.

Seit dem Frühling 2015 arbeitet Pätzold an einem neuen Musikalbum[20] und hat im Herbst 2015 ein Stück auf dem Sampler Explorer #1 bei dem französischen Label InFiné Music veröffentlicht. Im April 2016 erschien auf InFiné von dem bereits veröffentlichten Titel The Effect of Butterfly Destiny zusätzlich ein Musikvideo.[21] In einem Interview[22] und weiteren kleineren Statements[23] wurde bekannt, das Pätzold seit Beginn der Flüchtlingskrise auf dem Balkan und dem Mittelmeer[24] im freiwilligen Hilfseinsatz unterwegs war und vorübergehend musikalisch nicht aktiv arbeitete. 2016 bekam Pätzold den Auftrag von Alexander Cazac (A&R von InFiné Music), an dem Projekt Verusus von Carl Craig und Francesco Tristano zu arbeiten.[25] Dabei übernahm er die Nachproduktion der Orchesteraufnahmen des Les-Siècles-Orchesters von François-Xavier Roth aus Paris.[26][27][28] Zeitgleich produzierte Pätzold als Secret of Elements die EP Monumentum, welche als Minialbum auf InFiné veröffentlicht wird.[29]

Nachdem Pätzold an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Innenminister Thomas de Maizière einen Brief zur Flüchtlingskrise auf dem Mittelmeer geschrieben hatte, wurde er im Sommer 2017 zusammen mit Vertretern einer privaten Seerettungs-Organisation in das Bundesinnenministerium eingeladen, um Lösungswege für die Mittelmeerpassage zu besprechen.[30]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Minds (Timezone)
  • 2013: 365 Days (Gleichklang Recordings)
  • 2014: Schizophrenia (Gleichklang Recordings)[31]

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012: Herzblut EP (self made Release)
  • 2013: Heartless Ending EP (Supdub Digitales)
  • 2013: Black Wood EP (Gleichklang Recordings)
  • 2014: Transformation – Music for Theater (Gleichklang Recordings)[32]
  • 2017: Monumentum (InFiné Music)

Singles/Compilation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2014: Shade[33]
  • 2015: The Effect of Butterfly Destiny (InFiné Music)[34]

Remixe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2014: Djulien Ferrantes - Promote (Secret of Elements Remix) (Grossstadtvögel)
  • 2014: Stefko Kruse – Hoffnung (Secret of Elements Remix) (Boje Records)
  • 2014: Erman Erim – Good Morning (Secret of Elements Remix) (Boje Records)
  • 2014: Jades Shames – The Drawing Board (Secret of Elements Remix) (Gleichklang Recordings)
  • 2014: Stefko Kruse – The Secrets you Hide (Secret of Elements Remix) (Boje Records)[35]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rock TV Artikel
  2. Regio Active
  3. Artikel Ostsee Zeitung
  4. Album Minds
  5. [1]
  6. [2]
  7. [3]
  8. Secret of Elements (Gleichklang): „Genau genommen, ist mein neues Album eine EPLP“. In: trndmusik.de. Abgerufen am 29. April 2016.
  9. [4]
  10. Webartikel auf Jeden Tag ein Set
  11. Webartikel auf trndmusik
  12. [5]
  13. [6]
  14. http://www.ostsee-zeitung.de/Region-Rostock/Rostock/Kultur/Volkstheater/Komponist-erwartet-tausend-Demonstranten
  15. http://www.focus.de/regional/rostock/theater-demonstration-fuer-erhalt-der-vier-sparten-beim-volkstheater-rostock_id_4251584.html
  16. [7]
  17. http://www.nnn.de/lokales/rostock/grossdemonstration-fuer-das-volkstheater-id7936086.html
  18. http://www.originalsozial.de/politik/meldungen/detail/zurueck/aktuelles-27/artikel/gregor-gysi-ruft-zur-solidaritaet-mit-sewan-latchinian-auf/
  19. http://www.stern.de/kultur/sewan-latchinian--rostocker-theater-intendant-wegen-is-vergleich-entlassen---kuendigt-klage-an-5936024.html
  20. [8]
  21. Infiné news – Premiere – The effect of Butterfly Destiny (official video). In: www.infine-music.com. Abgerufen am 29. April 2016.
  22. Infiné news – Premiere – The effect of Butterfly Destiny (official video). In: www.infine-music.com. Abgerufen am 29. April 2016.
  23. Project: Sea Eye. Gleichklang Recordings, abgerufen am 29. April 2016.
  24. Protect the Humanity! Sea – Eye. Gleichklang Recordings, abgerufen am 29. April 2016.
  25. http://www.beatsinternational.com/index.php?id=887
  26. http://www.audioriver.pl/Carl_Craig_presents_Versus_Synthesiser_Ensemble,4990,2.html
  27. http://www.infine-music.com/news/2937/carl-craig-unveils-plans-new-album
  28. https://infine-rec.bandcamp.com/album/versus
  29. http://www.infine-music.com/news/2981/secret-elements-announces-debut-mini-album
  30. https://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/helfen-ist-eine-sucht-id17874336.html
  31. Beatport
  32. Beatport
  33. DJ Shop
  34. [9]
  35. Beatport