Focus

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Dieser Artikel beschreibt die Wochenzeitschrift. Andere Bedeutungen des Begriffes Focus sind unter Focus (Begriffsklärung) zu finden.
FOCUS
Logo
Beschreibung Nachrichtenmagazin
Sprache Deutsch
Verlag Hubert Burda Media (Deutschland)
Erstausgabe 18. Januar 1993
Erscheinungsweise wöchentlich/samstags
Verkaufte Auflage
(IVW 2/2016)
477.965 Exemplare
Verbreitete Auflage (IVW 2/2016) 484.934 Exemplare
Reichweite (MA 2012 I) 5,09 Mio. Leser
Chefredakteur Robert Schneider
Herausgeber Helmut Markwort, Uli Baur
Geschäftsführer Burkhard Graßmann, Andreas Mayer
Weblink focus.de
Artikelarchiv 1993 ff.
ISSN 0943-7576Vorlage:Infobox Publikation/Unspezifische ISSN-Angabe
ZDB 1139219-8
Herausgeber Helmut Markwort (2005)

Focus (Eigenschreibweise: FOCUS) ist ein deutsches wöchentlich erscheinendes Nachrichtenmagazin. Es erscheint im Burda-Verlag München unter der Leitung von Hubert Burda als Verleger und Helmut Markwort sowie seit 2013 zusätzlich Uli Baur als Herausgeber. Burda und Markwort gründeten und konzipierten das Magazin als Konkurrenz- bzw. Alternativblatt zu dem deutschen Nachrichtenmagazin Der Spiegel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Focus erschien erstmals am 18. Januar 1993 und hatte ein angebliches Comeback (entpuppte sich als Ente) des Politikers Hans-Dietrich Genscher als Nachfolger von Richard von Weizsäcker im Amt des Bundespräsidenten als Titelthema.[1]

Zuvor waren bereits mehrere Mitbewerber-Versuche zum bis dahin unangefochtenen Nachrichtenmagazin Der Spiegel gescheitert. Für viele Medienbeobachter überraschend war der Focus jedoch wirtschaftlich erfolgreich und etablierte sich innerhalb weniger Jahre.[1] Bekannt wurde die Werbung mit dem Slogan „Fakten, Fakten, Fakten“. Für die Werbespots werden Ausschnitte aus einer nachgestellten Redaktionssitzung gezeigt. Dieser Slogan wurde von 1997 bis 2000 in der Sketch-Comedy Switch parodiert.

Markwort zog sich im Herbst 2010 als Chefredakteur des Nachrichtenmagazins zurück und machte seinem Nachfolger Wolfram Weimer vom politischen Magazin Cicero am 1. September 2010 Platz. Weimer und der bisherige Chefredakteur Uli Baur agierten als gleichberechtigte Chefredakteure. Markwort blieb aber Herausgeber des Nachrichtenmagazins.[2] Weimer kündigte neben „Fakten, Fakten, Fakten“ vor allem „Relevanz, Relevanz, Relevanz“ an. Zur Debatte standen auch Neustrukturierungen der Ressorts, etwa eine Zusammenlegung von Kultur mit Medien und Modernem Leben oder mehr grenzübergreifende Themen, bei denen die Deutschland- und Ausland-Ressorts zusammenarbeiten. Weimer wollte die Renaissance des Focus weiter durch Allianzen mit internationalen Unternehmen und Seiten-Produkte wie Jahresrückschauen fördern.

Bereits nach einem Jahr verließ Weimer am 26. Juli 2011 den Focus. Alleiniger Chefredakteur wurde Uli Baur.[3] Informationen der Süddeutschen Zeitung zufolge hätten Markwort und Baur Weimers Kurs „abgelehnt und zuletzt immer stärker behindert“. Weimer habe das Magazin „anspruchsvoller und politischer“ positionieren, Markwort und Baur hätten es „wie früher ‚nutzwertiger‘ und volksnäher“ gestalten wollen. Die Einzelverkaufsauflage sei unter der Doppelspitze „immer öfter“ unter die Marke von 100.000 gerutscht.[4]

Am 1. Januar 2013 übernahm Jörg Quoos die Chefredaktion des Focus.[5] Unter seiner Leitung machte das Magazin die Selbstanzeige von Uli Hoeneß wegen Steuerhinterziehung publik[6] und berichtete erstmals über den sogenannten "Nazi-Schatz" des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt.[7] Auf Jörg Quoos folgte im Oktober 2014 Ulrich Reitz als neuer Chefredakteur, da sich Verlag und Quoos uneins über die künftige Ausrichtung des Magazins waren.[8] Stellvertretende Chefredakteure sind Markus Krischer und Wolfgang Reuter.[9] Bereits Anfang 2014 wurden die Produktion, die Chefredaktion und wichtige Ressorts von München nach Berlin verlegt. Im September 2015 kündigte der Verlag den fast vollständigen Umzug der Redaktion nach Berlin im ersten Halbjahr 2016 an.[10]

Profil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Focus positioniert sich selbst als Nachrichtenmagazin in der Nähe des Magazins Der Spiegel, dieser grenzt sich jedoch dezidiert vom Focus ab, den er mitunter als „Münchner Illustrierte“ bezeichnet.[11]

Focus und Der Spiegel unterscheiden sich in ihren redaktionellen Konzepten. Der Spiegel legt den Schwerpunkt auf komplexe politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Analysen, in denen größere Zusammenhänge beleuchtet werden. Demgegenüber bedient der Focus neben seiner politischen Berichterstattung auch alltagsrelevante Themen aus den Bereichen Familie, Gesundheit, Finanzen und Karriere, sogenannte "News to use". Lesern wird mit vergleichsweise kürzeren Texten, vielen Grafiken, einer starken Bildsprache und Rankinglisten Informationen geboten, die schneller zu rezipieren sind.[11] Nach eigenen Angaben will der Focus damit vor allem junge, bildungs- und karrierebewusste Menschen ansprechen. Spiegel und Focus-Leser unterscheiden sich jedoch nicht hinsichtlich soziodemografischer Merkmale, sondern in ihren Neigungen und ihrer politischen Verortung: Focus-Leser interessieren sich stärker für Finanz- und Konsumfragen. Der Focus ist im Gegensatz zum Spiegel ein politisch eher konservatives Magazin, während Spiegel-Leser sich eher dem politisch linken Spektrum zuordnen. Bei beiden Magazinen machen Frauen nur ein Drittel der Leserschaft aus.[11]

Kontakte zu Nachrichtendiensten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Journalisten-Skandal

Die Focus-Redaktion rückte bei den Ermittlungen zum Journalisten-Skandal des Bundesnachrichtendienstes in den Blickpunkt (ab 2006). Bei dem Skandal hatten mehrere Journalisten dem Geheimdienst angeboten (unter anderem gegen Geld- und Sachleistungen), Informationen über investigative Journalisten und deren Quellen zu sammeln und weiterzugeben.[12] Dies ergab sich aus den Erkenntnissen des Bundestagskontrollausschusses, der Aussage vom BND-Direktor Volker Foertsch am 12. Februar 2009[13][14] und dem Schäfer-Bericht zur BND-Affäre.[15]

Eine zentrale Spitzelrolle hatten demnach die Focus-Journalisten mit den BND-Decknamen Jerez, Bosch und Dali. Die Notizen von BND-Direktor Foertsch über weitergegebene Informationen durch Focus-Redakteur Josef Hufelschulte umfassten gar 219 Seiten.[14] Die Focus-Journalisten wurden als Informationsquellen vom BND teils selbst überwacht.

Auflage und Vertriebsdaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie Spiegel und Stern hat auch der Focus in den vergangenen Jahren erheblich an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 38,9 Prozent gesunken.[16] Sie beträgt gegenwärtig 477.965 Exemplare.[17] Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 36,6 Prozent. Das sind etwa 175.000 Abo-Exemplare, 90.000 Exemplare werden über Lesezirkel und knapp 150.000 als Bordexemplare über die Fluggesellschaften vertrieben. Der Einzelverkauf schwankt – je nach Titelthemen – relativ stark und lag im ersten Quartal 2014 laut IVW durchschnittlich bei rund 75.000 Exemplaren. Der Focus stellt nach dem Spiegel und dem Stern das drittgrößte deutsche wöchentlich erscheinende Nachrichtenmagazin dar. Während bei Spiegel und Stern zwei Drittel der Umsätze aus Anzeigenverkäufen stammen, waren es bei Focus fast drei Viertel der Umsätze (Stand 2005).[11]

Entwicklung der verkauften Auflage[18]


Entwicklung der Abonnentenzahlen[19]


Ableger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Print[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Logo von Focus-Money

Unter der Marke Focus-Money erscheint seit dem Frühjahr 2000 ein wöchentliches Wirtschaftsmagazin. Focus-Money ist derzeit der zweit-auflagenstärkste Wirtschaftstitel mit einer verkauften Auflage von 122.988 Exemplaren.[20] Der erste Chefredakteur musste das Blatt bereits wenige Tage nach dem Start verlassen. Er geriet im Zusammenhang mit seiner Redaktionstätigkeit in den Verdacht des Insiderhandels und machte so bundesweite Schlagzeilen.[21] Ein anderer, bis 2006 für Focus Money tätiger Journalist, der dort auch Aktien empfohlen hatte, saß in Zusammenhang mit Kursmanipulationen kurzzeitig in Untersuchungshaft.[22]

Ab 2004 erschien das Magazin Focus Schule als eigenständige Zeitschrift, im zweimonatlichen Rhythmus. Es richtete sich besonders an Eltern schulpflichtiger Kinder. Nach der Ausgabe 1/2013 wurde es eingestellt.[23] Die Zeitschrift wurde unter dem Titel Magazin Schule: So leben und lernen wir von der Woerterwelt GmbH weitergeführt.[24][25]

Seit dem 3. November 2011 ist FOCUS Gesundheit[26] erhältlich und berichtet über Themen, wie Rücken, Herz, Schwangerschaft und Geburt, Psyche oder Zähne.[27]

Am 25. September 2012 startete FOCUS mit einem weiteren neuen Titel: FOCUS-Diabetes.[28] Dabei handelt es sich um einen weiteren wiederkehrenden Titel, der auch als Abo angeboten wird. Der Titel erscheint viermal im Jahr und ist unterteilt in vier große Rubriken: Menschen + Geschichten, Medizin + Forschung, Ernährung + Genuss und Fitness + Bewegung.

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zeitschrift betrieb zwischen 2005 und 2010 einen Bezahlfernsehsender namens Focus Gesundheit, der anfangs über Premiere und später Sky Deutschland ausgestrahlt wurde.

Unter der Marke Focus werden Produktionen, wie zum Beispiel Focus TV und Future-Trend hergestellt. Die Magazine aus München präsentieren auf den Sendern ProSieben und RTL dem Zuschauer die Hintergründe aktueller Entwicklungen.

Internet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2007 bietet Focus ein Internetportal speziell für Studierende, Focus Campus, an, wo ursprünglich ein gleichnamiges, kostenloses PDF-Magazin abonniert werden konnte, das aber im Jahr 2008 eingestellt worden ist.[29][30][31]

Mobile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich Mobile gibt es seit 2012 die Möglichkeit, eine digitale Version der Zeitschrift zu erhalten (FOCUS E-Paper[32]). Zudem bietet Focus Apps, wie z. B. die FOCUS App für Abonnenten[33] oder auch die FOCUS Online App[34] an.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einseitige Einflussnahme auf Bildungseinrichtungen

Focus Money betreibt in Zusammenarbeit mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft das Schulprojekt „Wir erklären die Wirtschaft“. Im Rahmen des Projektes werden Lehrern und Schulen monatlich Lehrmaterialien für den Unterricht zur Verfügung gestellt. Das Medienmagazin Zapp nutzte das Projekt im Oktober 2011 als Beispiel für die einseitige und intransparente Beeinflussung von Schulen und Lehrinhalten durch Unternehmen und Lobbyinggruppen.[35] Eine weitere Kooperation mit der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH („FOCUS macht Schule“) wurde im gleichen Zusammenhang ebenfalls kritisiert.

Verletzung journalistischer Spielregeln

Anlässlich eines Tarifkonflikts zwischen der Deutschen Bahn AG und den Bahn-Gewerkschaften im November 2014 bezeichnete Focus Online den Gewerkschaftsvorsitzenden Claus Weselsky (GDL) in einem Artikel als den aktuell wohl meistgehassten Deutschen. Der Artikel machte so genaue Angaben zu Weselskys Privatwohnung, dass eine Identifizierung der Adresse durch Ortskundige möglich war.[36] Dieses Ausforschen und Zugänglichmachen der Privatadresse des Gewerkschaftsvorsitzenden wurde als Verletzung journalistischer Spielregeln kritisiert.[37]

Im Herbst 2014 wurde bestätigt, dass Helmut Markwort unter dem Pseudonym Moritz Rodach mehrere Artikel auf Focus Online über den FC Bayern geschrieben hatte, obwohl er Mitglied des Verwaltungsbeirates des Vereins ist.[38][39]

Synchronisation von Nachricht und Werbung

In einer Studie der TU Dresden von 2014 wurde die Synchronisation von Nachricht und Werbung untersucht. Ergebnis war, „dass über Unternehmen sowohl im Spiegel als auch im Focus erstens häufiger, zweitens freundlicher, drittens mit mehr Produktnennungen berichtet wird, je mehr Anzeigen diese Unternehmen schalten.“[40]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Focus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Umstrittene Fakten – Der Focus und sein Jubiläum. in: NDR, Zapp, 5. März 2008
  2. FAZ.NET Im Gespräch: Helmut Markwort, erschienen am 23. Januar 2010
  3. Wolfram Weimer verlässt Chefredaktion. In: Spiegel Online. 26. Juli 2011, abgerufen am 29. November 2014.
  4. „Focus“: Chefredakteur Weimer gibt auf sueddeutsche.de vom 26. Juli 2011
  5. Jörg Quoos: Eine Reform für den „Focus“, Hamburger Abendblatt 7. Januar 2013.
  6. Focus-Magazin-Chefredakteur Quoos: Uli Hoeneß war in der gesamten Affäre schlecht beraten
  7. NS-Raubkunst: Cornelius Gurlitt will Nazi-Schatz zurückgeben
  8. Jörg Quoos verläßt den Focus, Neuer Chefredakteur wird Ulrich Reitz
  9. Ulrich Reitz holt Wolfgang Reuter als Vize
  10. Warum der „Focus“ nach Berlin umzieht, faz.net vom 10. September 2015
  11. a b c d Bettina Kaltenhäuser: Abstimmung am Kiosk, Deutscher Universitats-Verlag 2005, ISBN 978-3-8244-4617-9, S.95 f.
  12. Peinliche Details – Journalisten liefern Informationen an BND. (Memento vom 26. März 2009 im Internet Archive) in: NDR, 25. Februar 2009.
  13. Foertsch – Journalistenkontakte sollten BND-Lecks aufdecken. In: Bundestag.de. 12. Februar 2009, archiviert vom Original am 19. Juli 2009, abgerufen am 6. Sept. 2009.
  14. a b Dem BND zu Diensten. In: sueddeutsche.de. 12. Februar 2009, abgerufen am 6. Sept. 2009.
  15. Gutachten von Dr. Gerhard Schäfer vom 26. Mai 2006 (PDF; 8,72 MB)
  16. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  17. laut IVW, zweites Quartal 2016 (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  18. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)
  19. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)
  20. laut IVW, zweites Quartal 2016 (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  21. Thomas Kaufner: Medien: Schärfere Regeln für Wirtschaftsjournalisten. In: stern.de. 4. März 2001
  22. Alexander Weber: Kursmanipulation: Deutsche Erfolge gegen Börsenbetrug. In: Die Presse. 1. September 2011
  23. Kress Mediendienst 16. Januar 2013
  24. DNBZDB-ID 2744599-9
  25. presse-report: SCHULE feiert 10. Geburtstag
  26. FOCUS Gesundheit
  27. Inhalte FOCUS Gesundheit
  28. FOCUS-Diabetes
  29. Focus – Campus
  30. FOCUS startet interaktive PDF-Zeitschrift FOCUS-CAMPUS für Studenten
  31. Focus Campus: “Whizkid” für mehr als Wunderkinder
  32. FOCUS E-Paper
  33. FOCUS App für Abonnenten
  34. FOCUS Online App
  35. „Lehrmittel – PR in der Schule“, Zapp, 2. November 2011
  36. Weselskys Altbau-Fassade: So versteckt lebt Deutschlands oberster Streikführer. In: Focus Online. 15. April 2015
  37.  René Martens: Claus Weselsky: Wir wissen, wo du wohnst. In: Zeit Online. 7. November 2014, abgerufen am 29. November 2014.
  38. Helmut Markwort und der FC Bayern, Zeit.de vom 1. Oktober 2014
  39. Helmut Markwort schrieb über seinen FC Bayern. In: Spiegel Online. 8. Oktober 2014, abgerufen am 29. November 2014.
  40. Lutz M. Hagen, Anne Flämig & Anne-Marie In der Au: http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/philosophische_fakultaet/ikw/news/2014/12_Synchronisation_Nachricht_Werbung Synchronisation von Nachricht und Werbung. In: Publizistik, ISSN 0033-4006, Volume 59 Number 4 Springer-Verlag 2014.