Sex im Weltraum

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Die Schauspielerin Vanna Bonta mit ihrem Ehemann im Moment der Mikrogravitation während eines Fluges mit der G-Force One für Aufnahmen zu der Dokumentationsreihe Geheimnisse des Universums (Staffel 3, Nr 4: Fortpflanzung im All) mit dem 2suit

Als Sex im Weltraum (auch Sex im All; englisch sex in space) wird der menschliche Geschlechtsverkehr in der Schwerelosigkeit bezeichnet.

Problematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch wenn von den Weltraumagenturen öffentlich bislang kaum thematisiert, werfen Überlegungen zu zukünftigen Langzeitmissionen im Weltraum bei der Forschung Fragen bezüglich des Geschlechtsverkehrs zwischen Astronauten auf. Eine von der NASA geplante Mission zum Mars würde für eine Mannschaft von sechs bis acht Personen etwa 30 Monate dauern. Unter solchen Umständen sind intensive Beziehungen nach Annahme der US-amerikanischen National Academy of Sciences unvermeidbar. Nach Lawrence Palinkas, einem Anthropologen der University of Southern California, sei es bei Betrachtung langandauernder Missionen unmöglich, die Frage nach der Sexualität auszublenden.[1] Auch Paul Root Wolpe, Bioethiker an der University of Pennsylvania und ab 2001 NASA-Berater, stellte fest, dass die Weltraumbehörde sich früher oder später mit dem Thema befassen müsse.[2]

Bereits 1973 hatte Isaac Asimov Überlegungen zu verbundenen Möglichkeiten und Risiken angestellt.[3] Im Jahr 1976 erschien in der Sowjetunion eine Publikation über den Fortpflanzungsapparat von Ratten nach einem Raumflug. Pawel Morgunow, Sprecher des russischen Instituts für Biomedizinische Probleme (IBMP), bestätigte im Jahr 2007, dass der Geschlechtsakt und damit verbunden auch die Fortpflanzung ein in Zukunft zu lösendes Problem darstellten.[4] Der Physiker und Science-Fiction-Schriftsteller Arthur C. Clarke behauptete: „Die Schwerelosigkeit wird zu neuen Formen der Erotik führen“.[5] Als wünschenswerter Effekt kann die Ausübung von Sex nach Expertenmeinung anregen und die Ausgeglichenheit im langweiligen Alltag bei Langzeitmissionen fördern.[6] Neben biologischen Aspekten sind vor allem bei der Fortpflanzung auch ethische Fragen zu betrachten. Da das Fernziel der Raumfahrt das Auffinden und Besiedeln eines bewohnbaren Planeten außerhalb des Sonnensystems ist, kann eine Vermehrung zur Arterhaltung auf jahrzehntelangen Flügen notwendig sein.[4]

Untersuchungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Soweit bekannt, gibt es bislang keine Studien zum Geschlechtsverkehr zwischen Menschen im Weltraum. Ebenso liegen keine Hinweise zu praktiziertem Sex zwischen Astronauten im All vor. Im Jahr 2001 stellte der russische Kosmonaut Talghat Mussabajew in einem Interview der Zeitung Rossijskaja gaseta fest, dass es entgegen anderslautenden Gerüchten bislang nicht zu Geschlechtsverkehr im All gekommen sei.[7] Der deutsche Astronaut Ulrich Walter sagte im Jahr 2011: „Seien Sie also getrost, Sex im Shuttle und auf dem amerikanischen Teil der Raumstation hat es nie gegeben.“[8]

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Aufsehen erregte im Jahr 2010 ein Bericht des Wissenschaftsautors Pierre Kohler in dessen Buch La Dernière Mission,[9] unter anderem berichtete The Guardian dazu. Hier wurde auf eine NASA-Dokumentation (Nr. 12-571-3570) verwiesen, die am 28. November 1989 bei einer Usenet-Gruppe (alt.sex) veröffentlicht worden war[10] und der zufolge 1996 von Astronauten auf einer STS-Mission verschiedene Sexstellungen getestet wurden.[11][12] Der NASA-Bericht stellte sich später als Hoax heraus.[13] Bereits im März 2010 hatte der Pressesprecher der NASA, Brian Welch, das Dokument als allgemein bekannte urban legend bezeichnet.[14]

Studien zum Geschlechtsverkehr im All wurden allerdings mehrfach an Tieren durchgeführt. So wurde von russischen Wissenschaftlern die Auswirkung der Schwerelosigkeit auf das Sexualleben von Tieren an Bord des Raumflugkörpers Foton-M untersucht. Der Satellit transportierte Geckos, Fruchtfliegen und Mikroben. Er war am 19. Juli 2014 gestartet und verblieb statt geplanter acht nur sechs Wochen im Weltraum (rund 500 Kilometer über der Erdoberfläche). Die Fruchtfliegen hatten sich vermehrt; die Geckos waren aufgrund technischer Probleme erfroren.[15]

Regeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt keine Vorschriften, die sich ausdrücklich mit dem Thema Sexualität an Bord befassen. Gemäß dem Astronaut Code of Professional Responsibility sind Astronauten der NASA zu einem ständigen ehrenhaften Verhalten verpflichtet. Der Crew Code of Conduct der Internationalen Raumstation schreibt vor: „Kein Besatzungsmitglied der ISS soll durch sein oder ihr Verhalten zeigen, dass bestimmte Personen auf der Mission bevorzugt werden“.[16] In einem im Jahr 2007 veröffentlichten NASA-Leitfaden zur Crew-Gesundheit wird das Thema Sexualität nicht angesprochen. Auch Richard Williams, der Verantwortliche für die Gesundheit der Astronauten, lehnte eine weitere Erörterung ab. Geschlechtsverkehr betreffe nicht die Gesundheit im All, sondern sei eine Verhaltensfrage, die wiederum in die Regelungskompetenz anderer Kollegen falle.[2]

Realisierung sexueller Aktivität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schwerelosigkeit würde den Geschlechtsverkehr im All erheblich erschweren. Nach Angaben von Ulrich Walter ist die Libido in den ersten Tagen des Aufenthaltes im Weltraum stark eingeschränkt, da sich der Hormonhaushalt zunächst an die neue Umgebung anpassen müsse: „Da läuft nichts. Während des zehntägigen Shuttlefluges dachten wir an alles, nur nicht an das eine.“[17] Schwerelosigkeit führt wegen des Wegfalls der Gravitation und des damit verbundenen höheren Blutanteils im Oberkörper häufig auch längerfristig zu Unwohlsein und Kopfschmerz, der geschwollene Kopf hat einen rund 10 % größeren Umfang als auf der Erde.[18]

Neben dem allgemeinen Unwohlsein würde die im All schlechtere Durchblutung des Unterleibes bei Männern nach Harald Lesch zu Erektionsproblemen führen.[19] Aber auch wenn eine Erektion nach Anpassung an die Gegebenheiten möglich wäre,[20] entständen durch den Mangel an Zugkraft Probleme beim Vollzug des Geschlechtsverkehr. Die Biologin Athena Adreadis von der University of Massachusetts führte dazu in der britischen Daily Mail aus: „Sex in der Schwerelosigkeit ist sehr schwierig. Man hat keine Zugkraft und stößt dauernd gegen Wände.“[21] Durch die Stoßbewegung würden die beiden Partner auseinandergetrieben werden. Nur mit Hilfsmitteln könnte der Akt vollzogen werden. Vorgeschlagene Varianten sind ein aufblasbarer Tunnel, in den das Paar schlüpft, oder das Verbinden durch elastische Gurte.[20] Bereits 1992 patentierte eine Lehrerin aus Easton in Massachusetts eine Konstruktion von solchen Bändern, die sexuellen Verkehr in der Schwerelosigkeit ermöglichen sollten. Raymond Noonan vom Sex Institute in New York erklärte, dass die Benutzung dieses Systems hilfreich zum Abbau des Flugstresses der Astronauten sein könne.[3]

Eine andere diskutierte Variante ist das Festbinden des einen Partners an eine Stange, während die andere, aktive Person sich an weiteren Haltestangen an der Decke festhaltend frei bewegen kann. Alternativ wurden Modelle diskutiert, die analog zum Begattungsakt bei Delfinen eine dritte, das Paar stützende Person einbeziehen.[22] Gegen den Verlust des Blutdruckes in den Beinen hat die sowjetische Raumfahrtbehörde die Tschibis-Hose entwickelt; sie sorgt mittels Unterdruckes zu einer verbesserten Durchblutung des Unterleibes. Die Benutzung der Tschibishose soll die sexuelle Erregung erheblich verstärken.[23]

Risiko einer Befruchtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschlechtsverkehr im All wirft auch Fragen ethischer Natur auf. So stellte der kasachische Kosmonaut Talgat Musabajew fest, dass Sex wegen unbekannter Risiken bei einer möglichen Schwangerschaft nicht stattfinden dürfe: „Wir wissen nicht, welche Folgen das für einen Embryo hätte.“[24]

Kerry Walton, ein New Yorker Neurologe, hält zwar im Weltraum gezeugte und geborene Babys für lebensfähig – jedoch nicht auf der Erde. Seiner Meinung nach seien dann Muskeln, Herz, das Immunsystem und der Knochenbau zu schwach zum Überleben.[20] Es ist bekannt, dass monatelange Aufenthalte auf Raumstationen den menschlichen Körper (vor allem Muskeln und Knochen) von Erwachsenen erheblich schädigen können, das beträfe im stärkeren Maße Kinder während des Wachstums.[21] Auch eine Geburt im Weltall ist kaum vorstellbar. Athena Adreadis: „Bei null Schwerkraft zu gebären ist die Hölle.“[21]

Vorkommnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sexuelle Vorfälle im Weltraum sind nicht bekannt. Bei einer achtmonatigen Simulation des Lebens in einer Raumstation auf der Erde kam es im Jahr 2000 zur Belästigung einer kanadischen Wissenschaftlerin durch ein russisches Teammitglied.[25] Lawrence Palinkas erwartet, dass es bei Langzeitmissionen im All zu vergleichbaren Situationen kommen wird wie bei langen Aufenthalten auf isoliert liegenden Forschungsstationen in der Antarktis. Dort entstehen regelmäßig sexuelle Beziehungen zwischen Teammitgliedern.[25] Im September 1992 nahm das Ehepaar Mark Charles Lee und Nancy Jan Davis an der Space-Shuttle-Mission STS-47 teil. Sie hatten während des Trainings zur Mission geheiratet. Um die Möglichkeit eines sexuellen Kontaktes auszuschließen, wurden die beiden Astronauten durchgehend auf zwei unterschiedlichen Arbeitsschichten eingesetzt.[8] Frank Schätzing behauptete im Oktober 2009, dass es Gerüchte gäbe, wonach es zu Affären zwischen russischen und amerikanischen Astronauten gekommen sei.[26]

Im Juni 2015 wurde bekannt, dass die Internet-Plattform PornHub einen Pornodreh im Weltraum mittels Crowdfunding finanzieren möchte.[27]

Öffentliche Wahrnehmung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Frage nach sexueller Aktivität im Weltraum wird immer wieder in der Öffentlichkeit thematisiert. Der Schriftsteller Frank Schätzing spekuliert regelmäßig humorvoll bei seinen Auftritten darüber.[28] Joachim Fuchsberger plauderte bereits 1985 vor seinem Fernsehpublikum zum Sex in der Schwerelosigkeit.[29]

Michael Collins, Mitglied der Apollo-11-Besatzung, äußerte sich scherzhaft über die Vorteile der Schwerelosigkeit:[30]

„Keine Notwendigkeit, Büstenhalter im Weltraum zu tragen, soviel ist sicher […] Stellen Sie sich ein Raumschiff der Zukunft vor, mit einer Besatzung von tausend Frauen […] mit zweitausend Brüsten, die herrlich schaukeln und zittern […] und ich bin der Kommandant des Schiffes; es ist Samstagmorgen und Zeit für die Inspektion.“

– Zitat aus: Bettyann Holtzmann Kevles: Almost Heaven: The Story of Women in Space. Basic Books, New York 2003.[31]

Der Milliardär Richard Branson, der mit seinen Raumschiffen Virgin Galactic und SpaceShipTwo touristische Weltraumflüge anbieten will, verspricht sich von diesen Flügen auch eine sexuelle Pioniertat: „Wer wird wohl als erstes Paar Sex im Weltraum haben? Schwereloser Sex, das wäre doch was.“[32]

In der deutschsprachigen Ausgabe von History Channel widmete sich eine Episode der TV-Dokumentationsreihe Geheimnisse des Universums vom Jahr 2009 der Fortpflanzung im All (Staffel 3, Folge 4).[33]

Verschiedene Spielfilme griffen das Thema auf: Moonraker, Moving Violations, Supernova, Cube 2: Hypercube und Alien. Im weiteren Sinne kann auch der 1968 in den Kinos angelaufene Film Barbarella von Roger Vadim dazu gerechnet werden.[34]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Originalzitat: “With the prospect of a very long-term mission, it’s hard to ignore the question of sexuality” bei: Maggie McKee: Out-of-this-world sex could jeopardise missions. In: New Scientist, Space, 21. Oktober 2005 (englisch).
  2. a b Beim Thema Sex steigt die Nasa aus. In: Die Welt, 14. Mai 2007.
  3. a b Jonathan Margolis: O: The Intimate History of the Orgasm. ISBN 978-0-8021-4216-0, Grove Press, 2005, S. 358. (englisch).
  4. a b Simone Schlindwein: Sex in der Raumstation: Können Männer im Weltall? In: Spiegel Online, 8. Dezember 2007.
  5. Originalzitat: “Weightlessness will bring new forms of erotica” bei: T. A. Heppenheimer, Colonies in Space, Chapter 11: What’s to Do on Saturday Night?, 1977 auf der Website der National Space Society (englisch)
  6. Maggie McKee: History Channel to air special on ‘sex in space’. In: New Scientist, 17. Dezember 2008 (englisch).
  7. Nach Deutsche Presse-Agentur: Doch kein Sex im Weltraum. In: Bild der Wissenschaft, 2. Juni 2001.
  8. a b Ulrich Walter, Sex in Space – Typisch Amerikaner. N24, 11. September 2013.
  9. Pierre Kohler, La Dernière Mission. ISBN 2-7021-3080-1, Calmann-Levy, 2000 (französisch).
  10. Robert A. Freitas Jr., Sex in Space, Kommentar zum ursprünglichen Veröffentlichung in Sexology Today, April 1983, S. 58–64. In Englisch
  11. Jon Henley, Astronauts test sex in space - but did the earth move?, The Guardian, Februar 2000 (englisch).
  12. "The 100,000-Mile-High Club", Wired
  13. Sex in space. Or not, The Guardian, Januar 2010 (englisch).
  14. David Schmader: Last Days. In: The Stranger, 22. Februar 2000 (englisch).
  15. Erfrorene Geckos: Sex-Experiment im Weltall endet tödlich, Spiegel Online, 2. September 2014.
  16. Originalzitat: “No ISS Crew Member shall, by his or her conduct, act in a manner which results in or creates the appearance of: 1) giving undue preferential treatment to any person or entity in the performance of ISS activities;…” In: Code of Conduct for the International Space Station Crew. S. 5.
  17. Libido stark eingeschränkt. In: Der Spiegel, Ausgabe 27/1997 vom 30. Juni 1997, S. 165.
  18. Alan Boyle, Outer space sex carries complications, 24. Juli 2006, NBC News.com (englisch).
  19. Harald Lesch: Bad Vibrations - Sex im Weltraum. In: Der Außerirdische ist auch nur ein Mensch: Unerhört wissenschaftliche Erklärungen. Knaus, München 2010, ISBN 978-3-8135-0382-1
  20. a b c Clemens Mach, Sex im Weltraum, raumfahrer.net, 5. Januar 2002.
  21. a b c Sex in der Schwerelosigkeit macht Probleme, Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 4. Oktober 2011.
  22. Nina Zeller: Sex im All: Kein Blut in den Genitalien. In: Get lucky.
  23. Bernd Schuh: Der Himmel ist leer. In: Deutschlandfunk. Beitrag vom 10. April 2011.
  24. Kein Sex im Weltraum. In: Berliner Zeitung, 2. Juni 2001.
  25. a b Maggie McKee: Out-of-this-world sex could jeopardise missions. In: New Scientist. 21. Oktober 2005 (englisch).
  26. Frank Schätzing im Interview: „Feiglinge oder Dummköpfe“. In: Frankfurter Rundschau. 3. Oktober 2009.
  27. derStandard.at - Pornhub will Pornodreh im Weltraum mit Crowdfunding finanzieren. Artikel vom 11. Juni 2015, abgerufen am 16. Juni 2015.
  28. Andrea Herdegen: Sex im Weltraum ist möglich. In: Frankenpost, 5. Februar 2014.
  29. Der Stern, Jahrgang 38, Ausgabe 46-52, 1985.
  30. Michael Collins: Carrying the Fire: An Astronaut’s Journey. Charles A. Lindbergh (Hrsg.), Rowman & Littlefield, 2001, ISBN 0-8154-1028-X.
  31. Originalzitat: “No need to carry bras into space, that’s for sure […] Imagine a spacecraft of the future, with a crew of a thousand ladies ... with two thousand breasts bobbing beautifully and quivering delightfully […] and I am the commander of the craft, and it is Saturday morning and time for inspection, naturally.” In einer Buchbesprechung von Natalie Angier Building The Spatial Village. In: The New York Times. Rubrik: Books, 9. September 2003.
  32. Das englische Originalzitat stammt aus einer Ausgabe der Zeitschrift Playboy, Winklevoss-Zwillinge kaufen mit Bitcoin Weltallflug, in der Zeitschrift News, 7. März 2014.
  33. History erkundet die Geheimnisse des Universums, Pressemitteilung auf der Website von Universal Networks, 28. April 2009.
  34. Wiebke Brauer: Barbarella: Halbnackt im Weltall. In: Spiegel Online - Eines Tages, 13. August 2008.