Sigo Lehming

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Sigo Lehming (* 6. November 1927 in Berlin) ist ein lutherischer Theologe und ehemaliger evangelischer Militärbischof.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lehming bestand nach zweijährigem Kriegsdienst als Luftwaffenhelfer und Soldat bei der Wehrmacht, u. a. bei der Infanterie-Division Scharnhorst, sowie amerikanischer Kriegsgefangenschaft im Sommer 1946 in Kiel das Abitur. An der Universität Kiel absolvierte er das Studium der evangelischen Theologie, das er 1954 mit der Promotion zum Dr. theol. abschloss. 1956 wurde er ordiniert.

Von 1956 bis 1958 wirkte er als Studieninspektor am Predigerseminar Preetz und übernahm von 1958 bis 1966 die Pfarrstelle von Quickborn in Schleswig-Holstein.

Seit 1. Januar 1967 leitete Lehming als Propst den Kirchenkreis Pinneberg. Er war Mitglied der schleswig-holsteinischen Landessynode sowie Mitglied der Generalsynode und stellvertretendes Mitglied der Kirchenleitung der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). 1972 folgte er Hermann Kunst als evangelischer Militärbischof der Bundeswehr (bis 1985).

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Massa und Meriba (1961)
  • Erwägungen zur Zelttradition (1964)
  • Zur Wahrheit mündig (1965)
  • So wie ein Mann mit seinem Freunde spricht (1979)
  • Begleitbuch zum evangelischen Gesang- und Gebetbuch für Soldaten, Hg. u. Vorwort von Sigo Lehmig (1979)
  • Erwägungen zu Amos (1985)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]