Sigrún Magnúsdóttir

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Sigrún Magnúsdóttir (* 15. Juni 1944 in Reykjavík) ist eine isländische Politikerin (Fortschrittspartei) und war seit 31. Dezember 2014 Umweltministerin im Kabinett Sigmundur Davíð Gunnlaugsson, seit 7. April 2016 im Kabinett Sigurður Ingi Jóhannsson.

Die Kauffrau Sigrún Magnúsdóttir hat eine lange Karriere in politischen und wirtschaftlichen Organisationen hinter sich. Von 1982 bis 2002 und seit 2008 war sie im Vorstand der Fortschrittspartei. Sie gehörte von 1986 bis 2002 dem Stadtrat von Reykjavík an und war von 1994 bis 2002 Vizevorsitzende der Hafenbehörde von Reykjavík. Von 1991 bis 1995 war sie stellvertretende Vorsitzende des kaufmännischen Verbands von Island. Von 2001 bis 2004 war Sigrún Vorsitzende des Komitees zur Errichtung eines Seefahrtsmuseums in Reykjavík, das sie anschließend von 2005 bis 2011 leitete. Sie ist mit dem ehemaligen isländischen Sozialminister Páll Pétursson verheiratet.[1]

Seit der isländischen Parlamentswahl vom 27. April 2013 war Sigrún Abgeordnete des isländischen Parlaments Althing für den Wahlkreis Reykjavík-Nord. Sie war von 2013 bis 2015 Fraktionsvorsitzende der Fortschrittspartei. Am 31. Dezember 2014[2] übernahm sie das isländische Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen von Sigurður Ingi Jóhannsson, der dieses Amt zugleich mit jenem des Ministers für Fischerei und Landwirtschaft ausgeübt hatte.[1]

Sigrún Magnúsdóttir hatte angekündigt, zur Parlamentswahl in Island 2016 nicht mehr anzutreten.[3] Sie stand letzter Stelle auf der Liste der Fortschrittspartei für den Wahlkreis Reykjavík-Süd.[4] Ihre Nachfolgerin als Umweltministerin im Kabinett Bjarni Benediktsson (2017) ist Björt Ólafsdóttir (Björt framtíð).[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Eygló Svala Arnarsdóttir: Progressive Party Presents New Minister (Englisch) In: Iceland Review. 2. Januar 2015. Abgerufen am 10. Januar 2015.
  2. Sigrún Magnúsdóttir, umhverfis- og auðlindaráðherra (Isländisch) Umhverfis- og auðlindaráðuneytið. Abgerufen am 10. Januar 2015.
  3. Jóhann Bjarni Kolbeinsson: Metfjöldi þingmanna hættir á Alþingi (Isländisch) RÚV. 13. August 2016. Abgerufen am 12. November 2016.
  4. Auglýsing landskjörstjórnar um framboð í Reykjavíkurkjördæmi suður við alþingiskosningar 29. október 2016 (Isländisch) Innanríkisráðuneytið (Isländisches Innenministerium). Abgerufen am 12. November 2016.
  5. Brynjólfur Þór Guðmundsson: Þetta eru ráðherrarnir í nýrri ríkisstjórn (Isländisch) RÚV. 10. Januar 2017. Abgerufen am 12. Januar 2017.
Island Anmerkung: Isländer werden mit dem Vornamen oder mit Vor- und Nachnamen, jedoch nicht allein mit dem Nachnamen bezeichnet. Weiterführende Informationen finden sich unter Isländischer Personenname.