Simone Eckert

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Simone Eckert (* 1966) ist eine deutsche Gambistin und Ensembleleiterin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Simone Eckert studierte Viola da gamba an der Musikhochschule Hamburg bei Ingrid Stampa und anschließend an der Schola Cantorum Basiliensis, u.a. bei Jordi Savall. Nach Abschluss ihres Studiums 1990 mit dem Diplom für Alte Musik gründete sie im Jahr 1991 das Ensemble „Hamburger Ratsmusik“, das mehr als zwanzig CDs aufgenommen hat, überwiegend mit Ersteinspielungen von Kompositionen für Viola da gamba.

Sie leitete Seminare für Viola da gamba an Institutionen in Deutschland und England. Seit 1992 ist sie Dozentin am Hamburger Konservatorium und lebt als freischaffende Musikerin in der Nähe von Hamburg.

Als Solistin und Ensembleleiterin konzertiert Simone Eckert regelmäßig in Deutschland und Ländern Europas und in Japan. Ihr Repertoire umfasst neben Kompositionen der Renaissance, des Barocks und der Vorklassik auch Werke der Neuen Musik. Darüber hinaus veröffentlicht sie als Herausgeberin Werke alter Musik bei den Verlagen Dovehouse Editions, New York, dem Merseburger Verlag, Kassel und bei Edition Walhall. Für ihre CD „Lübecker Virtuosen“ erhielt sie 2006 den ECHO Klassik-Preis, ihre CD „Thomas Selle – Chorale Concertos & Chorale Variations“ erhielt mit der Reihe „Musica Sacra Hamburgensis“ den Echo Klassik Sonderpreis 2010.
2004 erhielt sie den Kulturpreis des Kreises Pinneberg.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Louis Heudelinne: Premier Livre, 1701 (Christophorus,1996)
  • Charles-Henri de Blainville: Premier Livre de Sonates pour la viole de gambe (Christophorus, 1997)
  • Franz Xaver Hammer: Der letzte Gambist (Christophorus, 2000)
  • Johann Theile: Kantaten für Schloß Gottorf (Christophorus, 2001)
  • Pierre Hugard: La Toilette, Sonaten für Pardessus de Viole (Thorofon, 2002)
  • Johann Philipp Krieger: Kantaten und Sonaten (Thorofon, 2003)
  • Kantaten für Schloß Gottorf (NCA, 2004)
  • Johann Melchior Molter: Concerti und Concertini (NCA, 2004)
  • Mon coeur charmé: Liederbuch der Fürstin Sophie-Erdmuthe (Christophorus, 2004)
  • Dresden 1652: Werke von Christoph Bernhard und Christian Herwich (NCA, 2005)
  • Lübecker Virtuosen, (Thorofon, 2005)
  • Johann Schop, Hamburger Ratsmusikus (Thorofon, 2006)
  • Wach auf, mein Geist, (K&K Verlagsanstalt, 2007)
  • Deth-Life: Musikalische Gedanken über Leben und Tod (NCA, 2008)
  • Thomas Selle, Chorale Concertos & Chorale Variations (cpo, 2008)
  • John Jenkins: Fantasia-Suiten (Phoenix Editions Austria, 2009)
  • Abel & Aktuelles (Thorofon, 2010)
  • Felix Austria: Works for Viola da gamba Consort (BR&cpo, 2010)
  • Musica Sacra: Die Zeit (k&k Verlagsanstalt, 2011)
  • William Young, Works for Viola da gamba (cpo 2012)
  • Come again: John Dowland & his Contemporaries, mit Jan Kobow, Tenor (NDR, 2013)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]