Simulationsmodell

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Ein Simulationsmodell ist ein spezielles Modell, dessen Gegenstand, Inhalt und Darstellung für Zwecke der Simulation konstruiert wird (konstruktionsprozessorientierte Modelldefinition, vgl. Modell).

Dabei werden wie üblich nur diejenigen Merkmale des Systems modelliert, die für eine konkret zu lösende Fragestellung gerade von Bedeutung sind. Andere Merkmale hingegen, die für die Fragestellung von minderer Bedeutung sind, werden dabei vernachlässigt.

So kann beispielsweise ein Crashtestdummy als ein Simulationsmodell des menschlichen Körpers angesehen werden. Bei einem solchen Dummy wird das Augenmerk auf bestimmte anatomische Merkmale gelegt, während andere Merkmale des menschlichen Körpers, wie beispielsweise der Stoffwechsel, nicht modelliert werden.

Simulationsmodelle werden überwiegend mit der Unterstützung von Rechnern realisiert.

Unterscheidung der Simulationsmodellarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zweck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unterscheidet man Simulationsmodelle nach ihrem Zweck, so meist nach deskriptiven und pragmatisch-normativen Simulationsmodellen:

Gegenstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unterscheidet man Simulationsmodelle nach ihrem Gegenstand, so meist nach

  • stochastischen (Modell enthält teilweise „zufällige“ Einflüsse) und
  • deterministischen Simulationsmodellen (Eingabedaten bereits eindeutig festgelegt).

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unterscheidet man Simulationsmodelle nach ihrem Inhalt, so meist nach

  • ereignisgesteuerten (formale Abbildung von Ereignissen, Funktionen und Zustandsänderungen sowie die Inanspruchnahme von Ressourcen innerhalb eines Prozesses) und
  • zeitgesteuerten Modellen (formale Abbildung von Elementen, die Bewegungsgrößen beeinflussen, die Bestandsgrößen im Ablauf der Zeit fortschreiben).

Realisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Simulationsmodelle werden entweder als Kontinuierliches Modell (kontinuierlicher Zeitverlauf), Diskretes Modell (diskreter Wertebereich, sprungweise Simulation von Ereignissen) oder als Hybrides Modell realisiert.

Phasen der Modellbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vorgehensweise bei der Modellbildung ist folgende:

  1. Problemstellung
  2. Systemstudie
  3. Wortmodell
  4. mathematisches Modell
  5. Rechenmodell
  6. Modellvalidierung