Sittenbach (Pegnitz)

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Sittenbach
20180331 Sittenbach.jpg
Daten
Gewässerkennzahl DE: 242254
Lage Fränkische Alb

Deutschland

Flusssystem Rhein
Abfluss über Pegnitz → Regnitz → Main → Rhein → Nordsee
Quelle in Steinensittenbach
49° 35′ 32″ N, 11° 24′ 46″ O
Quellhöhe ca. 475 m ü. NN
Mündung bei Altensittenbach in die PegnitzKoordinaten: 49° 30′ 21″ N, 11° 24′ 30″ O
49° 30′ 21″ N, 11° 24′ 30″ O
Mündungshöhe ca. 332 m ü. NN
Höhenunterschied ca. 143 m
Sohlgefälle ca. 13 ‰
Länge 10,8 km[1]
Einzugsgebiet 42,3 km²[2]

Der Sittenbach ist ein knapp 10,8 km langer Grobmaterialreicher, karbonatischer Mittelgebirgsbach, der rechtsseitig und nördlich in die Pegnitz mündet.[3]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sittenbach entspringt in Steinensittenbach, einem Ortsteil von Kirchensittenbach. Er mündet bei Altensittenbach in die Pegnitz.

Zuflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Moosbach (rechts)
  • Stöpperbach (links)
  • Kleedorferbach (links)
  • Unterkrummbacher Bach (rechts)
  • Rangenbach (rechts)
  • Rauschelbach (links)

Flusssystem Pegnitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sittenbach fließt durch folgende

Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wasserkraft des Sittenbachs wurde entlang seines Verlaufs an mehreren Stellen zum Betrieb mechanischer Anlagen genutzt. Dies waren meist Mühlen. Teile ehemaliger Wehre zur Aufstauung des Wassers sind noch bei Aspertshofen sowie in Hagenmühle zu finden. In Hopfengartenmühle wurde Wasserkraft zum Betrieb eines Sägewerks genutzt.

Eine Nutzung im Sinne der Schifffahrt ist und war aufgrund des stark naturbelassenen Bachlaufs nicht oder nur auf kurzen Abschnitten möglich.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kartenservices der Bayrischen Landesamtes für Umwelt
  2. Hochwasser Aktionsplan Main
  3. Nebengewässer der Pegnitz von Einmündung Happurger Bach bis Einmündung Schnaittach (Fließgewässer - Kennung: DE_RW_DEBY_2_F041), Wasserkörpersteckbrief Oberflächenwasserkörper des 2. Bewirtschaftungsplans nach Wasserrahmenrichtlinie, abgerufen am 30. März 2018.