Skradin

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Skradin
Wappen von Skradin
Skradin (Kroatien)
Paris plan pointer b jms.svg
Koordinaten: 43° 49′ 0″ N, 15° 55′ 20″ O
Basisdaten
Staat: Kroatische Flagge Kroatien
Gespanschaft: Flagge der Gespanschaft Šibenik-Knin Šibenik-Knin
Höhe: m. i. J.
Fläche: 186,79 km²
Einwohner: 3.825 (2011)
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+385) 022
Postleitzahl: 22222
Kfz-Kennzeichen: ŠI
Bootskennzeichen: SB
Struktur und Verwaltung
(Stand: 2013, vgl.)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Nediljko Dujić (HDZ)
Postanschrift: Trg Male Gospe 3
22222 Skradin
Website:

Skradin (Lateinisch: Scardona) ist eine kleine Stadt der Gespanschaft Šibenik-Knin, Kroatien

Lage und Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Skradin befindet sich in der Nähe des Flusses Krka und grenzt an den gleichnamigen Nationalpark. Skradin ist 18 km von Šibenik und 100 km von Split entfernt. In der Kleinstadt lebten 2011 3.825 Menschen. Zur Volkszählung von 2011 bezeichneten sich 79,24 % der Einwohner als Kroaten und 17,75 % als Serben.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Skradin war schon zu illyrischen Zeiten besiedelt und zählt zu den ältesten Städten in Kroatien. Im 2. Jahrhundert unterwarfen sie sich den Römern. Im Mittelalter war die mächtigen Familie Šubić aus Bribir im Besitz des Ortes. Zwischen 1522 und 1684 wurde es vom Osmanischen Reich regiert, danach wieder bis 1794 von der Republik Venedig. Später wurde es von Napoleon als Teil des französischen Reiches, dann von Österreich-Ungarn besetzt. In der Zeit verlor sie ihre Bedeutung als das Zentrum der Region, die sich nach Šibenik verlagerte und so stagnierte.

Die Hauptattraktion des Naturreservoirs Slapovi Krke ist eine Reihe von Wasserfällen, deren größter, Skradinski Buk, nach der Stadt benannt wurde. An diesem Wasserfall wurden dramatische Szenen des Winnetou-Filmes „Der Ölprinz“ gedreht.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Skradin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien