Spöck (Stutensee)

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Koordinaten: 49° 6′ 49″ N, 8° 30′ 32″ O

Spöck
Stadt Stutensee
Wappen von Spöck
Höhe: 110 m
Einwohner: 4476 (1. Jun. 2016)
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 76297
Vorwahl: 07249

Spöck ist ein Dorf nördlich von Karlsruhe. Es bildet seit dem 1. Januar 1975 zusammen mit den drei Nachbarorten Blankenloch, Friedrichstal und Staffort die Gemeinde Stutensee, welche seit 1. Januar 1998 eine Große Kreisstadt ist.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spöck wurde im Jahr 865 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte damals zum Bistum Speyer. Seit dieser Zeit hat der Ort mehrmals den Namen geändert: „Spaha“, „Speki“ und „Spechaa“ hieß der Ort seitdem, germanisch so viel wie „Damm aus Weiden- und Rutengeflecht“. An den letzten dieser Namen erinnert noch heute die Spechaa-Straße. Im Jahr 2015 feiert der Ortsteil seinen 1150. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums steht dieses Jahr unter dem Begriff des Festjahres, an dem zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen stattfinden.

Am 1. Januar 1975 kam Spöck zur neuen Gemeinde Stutensee.[2]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten sind das Kriegerdenkmal aus dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 sowie der Dorfplatz mit Brunnen und Ortsdenkmal.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptwirtschaftszweige sind Spargelanbau und Einzelhandel. Seit einigen Jahren haben sich auch einige Betriebe aus dem Bereich der Elektronik angesiedelt (z.B. MSC).

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 24. Juni 2006 ist Spöck durch die Stadtbahnlinie S2 des Karlsruher Verkehrsverbundes an das Karlsruher Stadtbahnnetz angebunden. Die Neubaustrecke folgt dabei dem Beispiel der einstigen Karlsruher Lokalbahn. Der Verlauf der Strecke führt von Spöck über Friedrichstal, Blankenloch, Büchig und Hagsfeld nach Karlsruhe. Von hier fährt die S2 weiter nach Rheinstetten über Forchheim.

Menschen aus Spöck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Spöck wirkte Mitte des 19. Jahrhunderts der evangelische Theologe Aloys Henhöfer als Pfarrer. Bekanntester Sohn des Ortes ist heute Steffen Fetzner, der 1989 in Dortmund Tischtennisweltmeister im Doppel mit Jörg Roßkopf wurde.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Artur Hauer: Das Hardtdorf Spöck, Verlag Chr. Faaß Karlsruhe 1923; Neuauflage 1965 Heimat- und Kulturfreunde Spöck e.V.[3]
  • Walter August Scheidle: Ortssippenbuch Spöck, Baden, 1667 – 192. Spöck: Heimat- und Kulturfreunde Spöck 2008 (= Badische Ortssippenbücher 124), ISBN 978-3-00-024233-5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Spöck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stutensee Zahlen und Daten
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 482.
  3. Artur Hauer im Stadtwiki Karlsruhe