Specially Designated Nationals and Blocked Persons

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Die Specially Designated Nationals and Blocked Persons (kurz SDN) ist ein US-Embargo, das neben Sanktionen gegen Terroristen oder Angehörige diktatorischer Regimes auch Delikte wie z. B. Drogenhandel umfasst. Auf einer Blacklist befinden sich Tausende Unternehmen, Organisationen, Vereine oder Individuen weltweit, die ein Risiko für die nationale Sicherheit sowie die Außen- und Wirtschaftspolitik der USA darstellen könnten und deshalb sanktioniert werden.[1]

Anwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die SDN muss von US-Bürgern und nicht US-Bürgern oder Gesellschaften beachtet werden, die mit Produkten arbeiten, welche “subject to EAR” (Export Administration Regulations) sind. Besonders beim Export von Gütern aus den USA bzw. beim Re-Export ist die SDN von Bedeutung. Da die Anwendungsgebiete von Sanktion zu Sanktion stark variieren, ist eine generelle Aussage über die Anwendbarkeit nicht möglich.[2]

Die zuständige Behörde ist das Office of Foreign Assets Control.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Keine PCs für Vereine – wegen US-Blacklist, 20 Minuten, 23. November 2017, abgerufen am 23. November 2017.
  2. IDprove: US Embargos, abgefragt am 24. April 2013