Speichern

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Das Speichern ist ein dem Lagern und Puffern ähnlicher Vorgang, bei dem Güter, bewusst und gewollt an einem Speicher gehalten werden, im Gegensatz zum Lagern jedoch nur kurzfristig.[1] Das Speichern dient zum Ansammeln von Teillieferungen von Lieferanten oder von Fertigungslosen um sie gemeinsam weiterzuverarbeiten, zu verkaufen oder zu transportieren, oder um sie zu Sortieren. Dadurch können Fertigungs- und Transportmittel optimal genutzt werden. Es können auch größere Liefermenen oder Fertigungslose gespeichert werden, um sie nach und nach aus dem Speicher abzurufen, beispielsweise für die Verteilung auf verschiedene LKW zum Ausliefern.[2]

Beispiele für Speichervorgänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Fachliteratur werden folgende Beispiele für das Speichern genannt:[3]

  • Abernten eines Feldes und Verbrauch der Ernte über das ganze Jahr.
  • Aktionsware im Handel. Diese wird in mehreren Lieferungen beschafft und zum Aktionstag ausgeliefert.
  • Güter die an Umschlagpunkten gesammelt werden bis die volle Transportmenge eines Transportfahrzeuges erreicht ist.
  • Eine Spezialvariante des Speicherns liegt vor wenn über einen längeren Zeitraum gespeichert wird bis das Gut wieder benötigt wird. Dazu zählen beispielsweise Bibliotheken, Archive, Depots oder Tresore.
  • Grundsätzlich lassen sich auch Aufträge speichern, puffern und lagern. Die angesammelten Aufträge werden dann gemeinsam ausgeführt, also beispielsweise transportiert oder bearbeitet.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fischer, Dittrich: Materialfluss und Logistik, Springer, 2. Auflage, S. 3.
  2. Gudehus: Logistik, Springer, S. 327f.
  3. Gudehus: Logistik, Springer, S. 327.