Spiele Max

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SPIELE MAX GmbH
Rechtsform GmbH
Gründung 23. Oktober 1982
Sitz Berlin
Mitarbeiterzahl 630 (2017)[1]
Umsatz 112,7 Mio. EUR (2017)[1]
Branche Einzelhandel
Website www.spielemax.de

Die Spiele Max GmbH (Eigenschreibweise in Versalien) ist ein Handelsunternehmen mit Sitz in Berlin, das über 64 Filialen in Deutschland und einen Online-Shop für den Verkauf von Babyausstattung, Spielzeug und Kindermode verfügt.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 23. Oktober 1982 eröffnete Spiele Max den ersten Fachmarkt im Einkaufszentrum „Forum Steglitz“ in Berlin. Ab 1990 wurde das Sortiment um Babyausstattung erweitert, später kamen auch Baby-Textilien als „Mode für Minis“ dazu. Im März 1999 eröffnete in Berlin-Hohenschönhausen eine Filiale mit über 3.000 m² Verkaufsfläche. Sie ist auch heute noch der größte Baby-Fachmarkt in Berlin und Brandenburg. Ende 1999 hatte Spiele Max 31 Filialen im Norden und Nordosten Deutschlands. 2006 eröffneten die ersten drei Filialen in Bayern, ab 2008 kamen jährlich neue Filialen in Deutschland dazu, 2012 neun Filialen.

Seit dem 21. August 2014 verfügt Spiele Max in Hofheim-Wallau über einen weiteren Flagship-Store mit einer Handelsfläche von rund 3.000 m² auf zwei Etagen.[3]

Spiele Max betreibt in 14 Bundesländern Deutschlands 64 Filialen mit ca. 30.000 Artikeln aus unterschiedlichen Sortimenten, die sich in die Bereiche Baby, Spielzeug und Kindermode aufteilen. Das Unternehmen beschäftigt ca. 630 Mitarbeiter.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1982 von Wilfried Franz als Spiele Max Wilfried Franz KG[4] gegründet, inspiriert durch Toys “R” Us in den Vereinigten Staaten.[5] 1997 wurde der Betrieb in die Spiele Max AG umgewandelt[4] und 2008 für 9,1 Mio. Euro an die polnische Smyk-Gruppe verkauft.[6] Muttergesellschaft der Spiele Max AG ist die Spiele Max Holding GmbH.

Im August 2017 übernahm die Palero Capital aus München mit dem Private-Equity-Fonds Palero Invest S.à r.l. mit Hauptsitz in Luxemburg den Mehrheitsanteil an der Spiele Max AG von der Smyk-Gruppe, verkaufte das Unternehmen aber im Jahr 2018 in einem Management-Buy-out.[7][8] Am 12. Februar 2018 wurde die Aktiengesellschaft gemäß Gesellschaftsvertrag vom 13. November 2017 in die Spiele Max GmbH umgewandelt.[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jahresabschluss der Spiele Max AG zum Geschäftsjahr 2017 In: Bundesanzeiger, 6. November 2018, abgerufen am 11. Januar 2019.
  2. Spiele Max Filialen. Abgerufen am 8. August 2017.
  3. Pressemitteilung: SPIELE MAX eröffnet Flagship-Store in Hofheim-Wallau In: spielemax.de, 7. August 2014, abgerufen am 7. Februar 2018.
  4. a b Brun-Hagen Hennerkes, Christopher Pleister: Erfolgsmodell Mittelstand: 12 Unternehmer geben Einblicke in ihr Denken und Handeln. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-322-82246-8, S. 377 (Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. Eva Apraku: Du bist Berlin: Wilfried Franz – Der Aufrechner. In: tip-berlin.de. 17. Dezember 2010, abgerufen am 9. August 2017.
  6. Polnische Firma kauft Kette Spiele Max. In: morgenpost.de. 4. September 2008, abgerufen am 9. August 2017.
  7. Gesellschaftsbekanntmachung der Spiele Max AG vom 22. August 2017 in: bundesanzeiger.de, abgerufen am 7. Februar 2018.
  8. Unsere aktuellen Beteiligungen – Spiele Max AG In: palero.de, abgerufen am 11. Januar 2019. (Erworben: 08/2017, Verkäufer: Smyk Konzern, Käufer: MBO)
  9. Spiele Max GmbH HRB 193546 Neueintragung im Handelsregister In: handelsregister-online.net, abgerufen am 15. Februar 2018.