Ständer

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Elemente der Fachwerkbauweise

Ständer, Steher, Stempel, Pfosten oder Stiel bezeichnen im Bauwesen einen senkrecht stehenden Balken, welcher der Aussteifung und Lastabtragung dient.

Ein Ständer ruht in der Regel auf einer Schwelle, einem Sockel oder Fundament, ähnlich einer Stütze oder Säule bzw. Firstsäule.

Ein Pfosten kann demgegenüber auch wie ein Pflock oder Pfahl in den Boden gerammt oder in ein Pfostenloch gestellt sein kann, zum Beispiel bei der Pfostenbauweise.

Kurze Ständer werden auch Stempel und Stelzen genannt.[1]

Ständer werden bei fast allen Holzbauweisen eingesetzt, wie etwa der traditionellen Ständer- und Rähmbauweisen und dem moderneren Holzrahmenbau. Auch stehende Dachstühle ruhen auf Ständern.

Zur Stabilisierung werden die Ständer traditionell durch Querstreben bzw. Büge ausgesteift. Heute geschieht dies meist durch Holzwerkstoffplatten. Im Mauerverband werden die Zwischenräume auch ausgefacht.

Im Fachwerkbau werden Ständer traditionell in Abständen von 0,9–1,5 m vorgesehen.

Ständer können auch aus Metall oder Stahlbeton (Stahlbetonskelettbau) bestehen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lueger: Lexikon der gesamten Technik, Eintrag "Fachwand", S. 13190 (vgl. Lueger Bd. 3, S. 533 ff.); siehe Dateibeschreibung