Starachowice

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Starachowice
Wappen von Starachowice
Starachowice (Polen)
Starachowice
Starachowice
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Heiligkreuz
Powiat: Starachowice
Geographische Lage: 51° 3′ N, 21° 4′ OKoordinaten: 51° 3′ 0″ N, 21° 4′ 0″ O
Einwohner: 50.453
(30. Jun. 2015)[1]
Postleitzahl: 27-200
Telefonvorwahl: (+48) 41
Kfz-Kennzeichen: TST
Wirtschaft und Verkehr
Schienenweg: Skarżysko-Kamienna–Ostrowiec Świętokrzyski
Nächster int. Flughafen: Warschau
Łódź
Gmina
Gminatyp: Stadtgemeinde
Einwohner: 50.453
(30. Jun. 2015)[1]
Gemeindenummer (GUS): 2611011
Verwaltung (Stand: 2015)
Stadtpräsident: Marek Materek
Adresse: ul. Radomska 45
27-200 Starachowice
Webpräsenz: www.um.starachowice.pl



Starachowice (in den Jahren 1939 bis 1949 Starachowice-Wierzbnik) ist eine Mittelstadt in Polen in der Woiwodschaft Heiligkreuz. Sie ist Sitz des Powiat Starachowicki.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt wurde erst 1939 durch Fusion des Industriefleckens Starachowice und der Stadt Wierzbnik gegründet, wobei letztere die Stadtrechte bereits im 17. Jahrhundert erhalten hatte. Bis Ende der 1980er Jahre war Starachowice eine bedeutende Industriestadt, in der die Lkw-Werke Star mit knapp 17.000 Arbeitern, Gießereien, eine Bauelementefabrik und Betriebe der Holzverarbeitungsindustrie bestanden. Heute hat die Stadt mit der hohen Arbeitslosigkeit infolge des zunehmenden Wegfalls der Schwerindustrie zu kämpfen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der wichtigste Bahnhof der Stadt, Starachowice Wschodnie, liegt an der Bahnstrecke Łódź–Dębica, wird von einem Fernzugpaar pro Woche bedient und ist Beginn der Schmalspurbahn Starachowice–Iłża. An der Bahnstrecke Łódź–Dębica liegen weiterhin die Haltepunkt Starachowice und Starachowice Michałów.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Hütte in Starachowice
  • Die Dreifaltigkeitskirche aus dem 17. Jahrhundert wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts stark umgebaut.
  • Alte Hütte mit Nebengebäuden aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Jetzt ist hier das Naturkunde und Technikmuseum 'Jan Pazdur' beheimatet. Neben der Hütte und dem Hochofen sind eine paläontologischen Ausstellung und eine Halle mit Fahrzeugen der Firma 'Star' zu besichtigen.
  • Ruine der alten Metallfabrik in der Vorstadt Michałów aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
  • Rund um Starachowice befinden sich ausgedehnte Wälder (teilweise Landschaftsschutzgebiete) mit markierten Wanderwegen sowie einigen Seen.
  • Mitten durch die Stadt zieht sich ein Felsabbruch von 400 Metern Länge und einer Höhe von bis zu zehn Metern.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Starachowice – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.