Starkzehrer

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Starkzehrer, Mittelzehrer und Schwachzehrer sind Pflanzen, die beim Wachstum dem Boden mehr oder weniger Nährstoffe entziehen. Im Nutzgarten findet diese Einteilung zum besseren Ernteertrag statt. Dort wird dem Boden durch die Fruchtfolge von Stark- und Schwachzehrer die Möglichkeit gegeben, sich in der Schwachzehrer-Bepflanzungsphase zu erholen.

Starkzehrer entziehen dem Boden insbesondere viel Stickstoff. Ihr regelmäßiger Anbau benötigt daher ausgleichende Maßnahmen (wie Mulchen mit stickstoffreichen Substraten, Düngung mit mineralischen oder organischen Düngern usw.). Zu den Starkzehrern zählen zum Beispiel Paprika, Kohl, Lauch, Kartoffeln, Tomaten und Mais.

Schwachzehrer sind z. B. Kräuter, die unter natürlichen Bedingungen auf mageren, nährstoffarmen oder trockenen Standorten zu finden sind und Leguminosen. Zu den Schwachzehrern gehören Bohnen, Erbsen und Erdbeeren.

Mittelzehrer liegen zwischen diesen Extremen. Hierzu zählen z. B. Spinat, Zwiebeln, Salat und Möhren.

Im Bereich der Teichbepflanzung lässt sich ein zu hoher Nährstoffgehalt im Teichwasser durch gezielten Einsatz von Starkzehrern (Iris, Rohrkolben) gezielt reduzieren und damit ein Algenbefall eingrenzen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jürgen Wolff (Hrsg.): Mein schöner Bio-Garten. Kosmos Garten-Klassiker. Franckh-Kosmos-Verlags-GmbH & Co, Stuttgart 1999, ISBN 3-440-07606-7.