Stefan-Zahl

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Die Stefan-Zahl St ist eine dimensionslose Kennzahl, definiert als das Verhältnis von fühlbarer Wärme zu latenter Wärme:

Hier bezeichnet die spezifische Wärmekapazität, die Schmelztemperatur, und die Phasenwechselenthalpie. Die Kennzahl ist nützlich zur Charakterisierung von Problemen mit Phasenübergängen und ist benannt nach dem Physiker Josef Stefan.

Das Reziproke der Stefan-Zahl wird als Phasenübergangszahl Ph bezeichnet.[1]

Als Äquivalent zur Stefan-Zahl für Verdampfung und Kondensation wird im Allgemeinen die Jakob-Zahl verwendet. [2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • L. I. Rubinshteĭn: The Stefan Problem (= Translations of Mathematical Monographs. Bd. 27). American Mathematical Soc. 1971, ISBN 0821886568.
  • Henry Hu, Stavros A. Argyropoulos: Mathematical modelling of solidification and melting: a review. In: Modelling and Simulation in Materials Science and Engineering. 4, Nr. 4, 1996, S. 371, doi:10.1088/0965-0393/4/4/004.
  • C. Gau, R. Viskanta: Melting and solidification of a metal system in a rectangular cavity. In: International Journal of Heat and Mass Transfer. 27, Nr. 1, 1984, S. 113–123, doi:10.1016/0017-9310(84)90243-6.
  • H. D. Baehr, K. Stephan: Wärme- und Stoffübertragung. Springer, Berlin 2010, ISBN 978-3642055003.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Baehr, H.D., Stephan, K.: Wärme- und Stoffübertragung. Springer, 3. Auflage, Berlin 1998, S. 187.
  2. Liu, Huimin (2000). Science and Engineering of Droplets - Fundamentals and Applications. William Andrew Publishing/Noyes. (Tabelle 4.22b)