Stefan Track

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Stefan Track (* 15. September 1971 in Aalen) ist ein deutscher Sänger.

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Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stefan Track wuchs in der süddeutschen Stadt Aalen auf. Nach dem Schulabschluss absolvierte er eine Ausbildung zum Krankenpfleger, welche er 1990 abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Krankenpfleger arbeitete er als Model für Modeschauen und Fotostrecken. 1996 gründete er die Tanzformation „ACT OF CONTRITION“[1], in der er als Choreograph und Tänzer aktiv arbeitete.

Stefan Track wurde 2000 als festes Ensemblemitglied am Staatstheater am Gärtnerplatz in München engagiert und spielte in Produktionen wie „Hello Dolly“ oder „Gräfin Mariza“. Im Jahr 2003 spielte er in den Film „Killertal“[2] eine der Hauptrollen.

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Im Jahr 2005 wurde Stefan Track Mitglied der Gruppe Dschinghis Khan. Er wurde als Ersatz für das verstorbene Mitglied Louis Hendrik Potgieter engagiert und absolvierte mit der Gruppe das Reunion-Konzert am 17. Dezember 2005 in Moskau. 2006 schied Stefan Track aus der Band aus und startete das Projekt „Rocking Son of Dschinghis Khan“. 2007 erschien das Album „Rising“, auf dem die größten Hits von Dschinghis Khan neu produziert wurden. In den Folgejahren tourte er mit seiner Formation durch Länder wie Russland, Weißrussland, Ukraine, Kazakhstan bis nach Amerika. Mit seinem Partner Marichal Navarro wanderte er 2009 nach Mallorca aus. Hier führen beide das Restaurant Goli in Porto Petro.[3]

2019 beschlossen Stefan Track und Wolfgang Heichel, nach Jahren der Trennung, wieder gemeinsam als Dschinghis Khan aufzutreten und ihre gemeinsamen Markenrechte zu stärken. Es folgte die Veröffentlichung der Single „Die Strassen von Paris“[4] in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Luis Rodriguez (Produzent).

Es folgte die Veröffentlichung des Albums „Here we go“ mit dem die Gruppe sofort auf Platz 1 der Japanischen Charts schoss. Als Folgesingle erschien noch „Istanbul“. 2020 zeichneten sich schon unüberbrückbare künstlerische Differenzen zwischen Heichel und Track ab, und nachdem Heichel 2021 eine Prozess gegen Ralph Siegel über die Kennzeichnungsrechte um „Dschinghis Khan“ verlor, trennten sich die Wege der Beiden wieder.[5]

Stefan Track arbeitet weiter mit dem bisherigen Team. Im April 2022 veröffentlichten sie die Anti-Kriegs-Single „Komm doch heim“. Ab Ende Mai 2022 trat Stefan Track in der Sat 1 Show „All Together Now“ für 6 Folgen als Juror zusammen mit 99 weiteren Musikexpert-/innen auf.[6] Im Zuge dessen wurde eine weiter Single mit dem Titel „Star of the Night“ veröffentlicht, welches aus der Feder der schwedischen Eurovision Legenden Claes Andreasson und Mikael Erlandsson stammt. Produziert wurde diese ebenfalls wieder von Luis Rodriguez.

Soziales Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stefan Track engagiert sich seit Jahren aktiv mit seinem Partner Marichal Navarro im Tierschutz. Hierbei wurden sie auch vom VOX-Format hundkatzemaus 11 Folgen lang begleitet (2012). Privat leben beide zurückgezogen im Südosten Mallorcas und haben dort ein Refugium für herrenlose Hunde und weitere Tiere geschaffen.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Rocking Son of Dschinghis Khan sind folgende Alben und CDs erschienen:

  • 2007 Rising (Album)
  • 2008 Rising International Edition (EP)
  • 2009 Yippieh Hooray (Single)
  • 2009 All what you want (Single)
  • 2010 Loreley (Single)
  • 2013 Moskau (Single)
  • 2013 Sin Amor (Dschinghis Khan spanisch) (Single)
  • 2013 Der Dudelmoser (Single)
  • 2017 Moskau (Single)
  • 2018 Wir sind da – Dschinghis Khan (Song der Deutschen WM Fans) (Single)

Als Dschinghis Khan erschienen:

  • 2019 Die Strassen von Paris (Single)
  • 2020 Here we go (Album)
  • 2020 Istanbul (Single)
  • 2022 Komm doch heim (Single)
  • 2022 Star of the night (Single)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Traum-Tänzer meiden die Casting-Maschine. In: Schwäbische Post. 15. April 2015, abgerufen am 8. Januar 2018.
  2. Killertal. In: Killertal. Abgerufen am 8. Januar 2018.
  3. Der Sohn von Dschinghis Khan. In: Mallorca Magazin. Abgerufen am 8. Januar 2018.
  4. Dschinghis Khan: “Wir schaffen mit Musik das, wozu Politik nicht mehr in der Lage ist.” In: Schlager.de. Abgerufen am 22. April 2020.
  5. Ralph Siegel gewinnt "Dschinghis Khan"-Prozess.” Abgerufen am 20. Mai 2022.
  6. DEMNÄCHST IM TV: ALL TOGETHER NOW. Abgerufen am 20. Mai 2022.