Stephan Ruß-Mohl

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Ruß-Mohl bei der Vorstellung von Die informierte Gesellschaft und ihre Feinde auf der Frankfurter Buchmesse 2017

Stephan Ruß-Mohl (* 1950) ist ein deutscher Medienwissenschaftler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1985 bis 2001 war Stephan Ruß-Mohl Publizistik-Professor an der Freien Universität Berlin und dort für den Studiengang Journalisten-Weiterbildung und für das Journalisten-Kolleg verantwortlich.

Seit 2002 ist er Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Lugano. Er ist außerdem Leiter des Europäischen Journalismus-Observatoriums, das Trends in der Medienbranche beobachtet und ländervergleichende Journalismusforschung betreibt. Journalistisch ist er unter anderem für die Neue Zürcher Zeitung tätig.

Ruß-Mohl absolvierte Forschungsaufenthalte an der University of Wisconsin in Madison/USA (1989), am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz (1992) und an der Stanford University in Kalifornien (1995, 1999 und 2008).

Seine Forschungsfelder sind Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement im Journalismus, Redaktionsmanagement, vergleichende Journalismus-Forschung (insbesondere: Deutschland, USA, Schweiz, Italien), Medien-Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit für Medienunternehmen sowie Wirtschaftsberichterstattung.

Von ihm stammen Bücher zum Wissenschaftsjournalismus und zur Einführung in den Journalismus. Er entwarf außerdem einen ökonomischen Ansatz, um die Interessenlage von Journalisten zu beleuchten.

In den Rankings von Transparency International und Reporters sans frontières erkennt Ruß-Mohl einen Zusammenhang zwischen Pressefreiheit und Korruption.

„Den beiden Rankings zufolge korreliert ein hohes Maß an Pressefreiheit eindrucksvoll mit geringer Korruptionsanfälligkeit. Damit liegt die Folgerung nahe, Pressefreiheit helfe Korruption nachhaltig einzudämmen.“

[1]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stephan Ruß-Mohl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Machtvolle Kontrolle. In: Tagesspiegel. , abgerufen am 29. November 2010.
  2. Medien im Umbruch - "Früher waren die Journalisten die Schleusenwärter". In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 15. Oktober 2017]).