Storm Front

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Storm Front
Studioalbum von Billy Joel
Veröffentlichung 4. Oktober 1989[1]
Label Columbia Records
Format LP, CD
Genre Rock
Anzahl der Titel 10
Laufzeit 44:34

Besetzung

Produktion Billy Joel
Mick Jones
Studio The Hit Factory Times Square Studio, New York City
Right Track Recording, New York City
The Warehouse Studio, Vancouver, British Columbia
Chronologie
Концерт
(1987)
Storm Front River of Dreams
(1993)

Storm Front ist das elfte Studioalbum des US-amerikanischen Musikers Billy Joel.

Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Vergleich zu seinem Vorgänger The Bridge war das Album deutlich erfolgreicher. Nach seiner Veröffentlichung im Oktober 1989 erreichte Storm Front den ersten Platz der US-amerikanischen Album-Charts.

Mit dem Lied We Didn’t Start the Fire, in dem der Musiker wichtige Ereignisse in der amerikanischen Geschichte von 1949 bis 1989 aufzählt, enthält die Platte zudem einen von Joels drei Nummer-eins-Hits. Die zweite Single-Auskopplung Leningrad kam in Deutschland auf Platz 14 und in Großbritannien auf Platz 53. Die dritte Single I Go to Extremes, eine Auseinandersetzung des Künstlers mit den Höhen und Tiefen seines Lebens, schaffte den Sprung auf Platz sechs der Billboard-Charts. Weitere veröffentlichte Singles waren And So It Goes (#37), That’s Not Her Style (#77) und The Downeaster ‘Alexa’ (#57).

Coverversionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Countrymusiker Garth Brooks nahm Shameless für sein Album Ropin’ the Wind neu auf. Die Coverversion wurde als Single veröffentlicht und erreichte die Spitze der US-Country-Charts sowie eine Platzierung in den britischen Single-Charts.

Der kanadische Sänger Paul Anka coverte I Go to Extremes für sein 2007 erschienenes Album Classic Songs. My Way.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Leningrad vergleicht Billy Joel seinen Lebensweg mit dem des russischen Zirkusclowns Viktor Razinov (russ. Виктор Разинов). Joel hatte Razinov anlässlich seiner Konzerte in der Sowjetunion im Jahr 1987 kennengelernt[2]. Das Originalvideo des Songs[3] enthält einige kurze Abschnitte, die offenbar Joel und Razinov gemeinsam zeigen.

Razinov reiste 2015 nach New York, um Joel wieder zu treffen und eines seiner Konzerte zu besuchen. Joel spielte zu diesem Anlass Leningrad live, was er sonst sehr selten tut. [4]

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. That’s Not Her Style – 5:10
  2. We Didn’t Start the Fire – 4:50
  3. The Downeaster ‘Alexa’ – 3:44
  4. I Go to Extremes – 4:23
  5. Shameless – 4:26
  6. Storm Front – 5:17
  7. Leningrad – 4:06
  8. State of Grace – 4:30
  9. When in Rome – 4:44
  10. And So It Goes – 3:38

Sowohl die Musik als auch die Texte aller Titel stammen von Billy Joel.

Chartplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Album

Storm Front
AUS: 1 – 21 Wo.
AUT: 10 – 18 Wo.[5]
CH: 30 – 1 Wo.
DE: 5 – 61 Wo.
JAP: 8 – 15 Wo.[6]
UK: 5 – 25 Wo.
USA: 1 – 69 Wo.

Singles

We Didn’t Start the Fire
AUS: 2
AUS: 7
UK: 8
USA: 1
Leningrad
DE: 14
UK: 53
I Go to Extremes
UK: 70
USA: 6


And So It Goes
USA: 37
That's Not Her Style
UK: 97
USA: 77
The Downeaster ‘Alexa’
UK: 76
USA: 57

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. VÖ-Datum
  2. https://www.onefinalserenade.com/leningrad.html
  3. Musikvideo auf Youtube (Vevo) [1]
  4. Exclusive Billy Joel MSG Backstage & Concert Photos – October 21, 2015 [2]
  5. austriancharts.at, Chartplatzierungen Storm Front
  6. Yamachan Land (Japanese Chart Archives) – Albums Chart Daijiten – Billy Joel (Memento vom 8. Februar 2012 im Internet Archive)