Surbtal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Das Surbtal zwischen Unterendingen und Tegerfelden
Die Surb in Endingen

Das Surbtal ist ein Tal im Ostteil des Schweizer Kantons Aargau. Es setzt das im Kanton Zürich gelegene Wehntal fort und wird durch die Surb entwässert. Zum Surbtal gehören die Gemeinden Lengnau, Endingen und Tegerfelden. In Döttingen, das bereits zum unteren Aaretal gehört, fliesst die Surb dann in die Aare.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Surbtal ist bekannt wegen der Surbtaler Juden. Nachdem die Schweizer Juden zwischen 1623 und 1633 aus den Städten vertrieben worden waren, durften sie sich bis zur Gewährung der Niederlassungsfreiheit 1866 nur in Lengnau und Endingen niederlassen. Vor allem wegen der Messen im nahen Bad Zurzach siedelten sich hier jüdische Händler an, sie mussten sich allerdings beim Badener Landvogt Schutz- und Schirmbriefe erkaufen. Ihre Umgangssprache, das Surbtaler Jiddisch, lebte noch bis weit ins 20. Jahrhundert hinein und war damit einer der letzten noch gesprochenen Dialekte des Westjiddischen. Es wurde im Wesentlichen von Florence Guggenheim-Grünberg dokumentiert.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]