Sven Ekdahl

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Sven Ekdahl (* 4. Juni 1935 in der Provinz Småland in Südschweden) ist ein schwedischer Archivar, Bibliothekar und Historiker, mit Heide Ekdahl verheiratet, Vater von zwei Kindern und Großvater von drei Enkeln. Seit 1979 in ist er Berlin ansässig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Militär-, Ritterordens- und Rezeptionsgeschichte sowie der Edition historischer, emblematischer und genealogischer Quellen.

Wissenschaftlicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem Studium der Geschichte an den Universitäten Göteborg und Göttingen, das er 1961 an der Universität Göteborg mit dem Magister- und Staatsexamen und 1967 mit dem Lizenziat abschloss, war er zunächst als Bibliothekar an der Universitätsbibliothek Göteborg (1965–1968) und dann als Archivar am Landesarchiv Göteborg (1968–1973) tätig. Als Stipendiat der Alexander-von-Humboldt-Stiftung (1974–1975) und der Max-Planck-Gesellschaft (1976–1979) kam er erstmals mit den Archivalien des Deutschen Ordens im damaligen Staatlichen Archivlager Göttingen in Berührung, zu denen nicht zuletzt das historische Staatsarchiv Königsberg gehörte.[1] Die Promotion für den Doktorgrad (nicht aber das Doktorexamen) erfolgte 1977 an der Åbo Akademie, also der schwedischsprachigen Universität im finnischen Turku. Ein Jahr später (1978) habilitierte er sich an der Universität Göteborg und wurde dort auch zum Privatdozenten (assistant professor) ernannt.[2] 1979–1999 war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin angestellt. Dorthin war das historische Staatsarchiv Königsberg mit den Archivalien des Deutschen Ordens in Preußen 1978/1979 von Göttingen her überführt worden. Seit 2002 ist er überdies Forschungsprofessor für mittelalterliche Geschichte am Instytut Polsko-Skandynawski in Kopenhagen.

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Thematik seiner zahlreichen Veröffentlichungen dreht sich vor allem um die Schlacht bei Tannenberg von 1410 und den Deutschen Orden als Ritterorden[3], außerdem geht es ihm um besondere Aspekte der schwedischen Geschichte.[4] Er nähert sich seinem langjährigen Forschungsschwerpunkt aus militär-, sozial- und rezeptionsgeschichtlicher Perspektive. Grundlegend ist seine These zum Verlauf der Schlacht bei Tannenberg, die den Stellenwert von Logistik und Nachschub[5], die topographischen Gegebenheiten[6] und die Rolle der Litauer[7] im Kampfgeschehen beleuchtet. Die Neubewertung des Schlachtverlaufs bestimmt bis in die Gegenwart nicht nur die wissenschaftliche Debatte (wo sie weitgehend akzeptiert ist),[8] sondern auch die archäologische, museale und didaktische Aufarbeitung des Geschehens (wo traditionelle Geschichtsbilder nach wie vor die Politik und die Vorstellungen der breiteren Bevölkerung prägen).[9] Weitere Einzelstudien Ekdahls gelten der Geschichte der spätmittelalterlichen Bewaffnung[10] sowie den Lebensformen und der Bezahlung von Söldnern zu Wasser und zu Lande.[11] In vielen Fällen legt er dazu auch die maßgeblichen Quellen in kritischer Edition vor.[12] Ekdahl publiziert in Deutsch, Schwedisch und Englisch, einige seiner Beiträge wurden auch ins Französische, Litauische, Polnische, Russische, Spanische und Weißrussische übersetzt. Er darf damit wohl zu Recht als Nord- und Mittelosteuropäer par excellence gelten.

Engagement und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1996–1999 Vorsitzender des Nordostdeutschen Kulturwerks e. V., Lüneburg
  • 1998 Vergabe des Stanislaw-Sawicki-Preises durch das Instytut Polsko-Skandynawski in Kopenhagen
  • 1999 Verleihung des Ordens des Großfürsten Gediminas (Staatsorden der Republik Litauen) durch den litauischen Präsidenten Valdas Adamkus
  • 2002 Berufung als Vorstandsmitglied des Instytut Polsko-Skandynawski
  • 2004 Ernennung zum Ehrendoktor der Universität Vilnius und 2005 zum Auswärtigen Mitglied der Litauischen Akademie der Wissenschaften
  • 2013 Verleihung der Medaille Pro Meritis und Ernennung zum Generalsekretär am Instytut Polsko-Skandynawski
  • 2014 Verleihung der Grunwald-Medaille durch die Gemeinde Grunwald (Polen)
  • Mitherausgeber und/oder Redaktionsmitglied wissenschaftlicher Zeitschriften in Schweden, Deutschland, Polen und Litauen sowie Redakteur des Jubiläumsbuchs der schwedischen Victoria-Kirchengemeinde in Berlin (2003)
  • Mitglied der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung sowie weiterer Historikervereinigungen.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katalog för genealogisk forskning vid landsarkivet i Göteborg, Göteborg 1976. XI, 571 S. ISBN 91-7260-063-2.
  • Die ‚Banderia Prutenorum‘ des Jan Długosz – eine Quelle zur Schlacht bei Tannenberg 1410. Untersuchungen zu Aufbau, Entstehung und Quellenwert der Handschrift. Mit einem Anhang: Farbige Abbildungen der 56 Banner, Transkription und Erläuterungen des Textes, Göttingen 1976 (= Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Phil.-hist. Klasse, 3. Folge, Nr. 104). IX, 315 S. (mit 9 schwarz-weißen und 64 farbigen Abb.). ISBN 978-3-525-82382-8. 1992 ins Litauische übersetzt.[13]
  • Die Schlacht bei Tannenberg 1410. Quellenkritische Untersuchungen. Bd. 1: Einführung und Quellenlage. Red.: Jürgen Vietig. Berlin 1982 (= Berliner Historische Studien 8; Einzelstudien 1). XX, 378 S. (mit 64 Abb.). ISBN 978-3-428-05243-1. 2010 ins Polnische übersetzt.[14]
  • Das Soldbuch des Deutschen Ordens 1410/1411. Die Abrechnungen für die Soldtruppen. Mit ergänzenden Quellen, Teil 1: Text mit Anhang und Erläuterungen, Köln, Wien 1988 (= Veröffentlichungen aus den Archiven Preußischer Kulturbesitz 23/1). VI, 204 S. (mit 13 Abb.) ISBN 3-412-05285-X; Teil 2: Indices mit personengeschichtlichen Kommentaren. Red.: Dieter Heckmann, Köln, Weimar, Wien 2010 (= Veröffentlichungen aus den Archiven Preußischer Kulturbesitz 23/2). 408 S. ISBN 978-3-412-20583-6.
  • Svenska Victoriaförsamlingen Berlin 1903–2003. Utgiven av Victoriaförsamlingens kyrkoråd, Stockholm 2003. 576 S. (mit 550 Abb.). ISBN 3-00-011334-7
  • Ieškant 1410 m. Žalgirio mūšio lauko. Nauji 2014–2019 m. tyrimai su metalo ieškikliais / In Search of the Battlefield of Tannenberg (Grunwald) of 1410. New research with metal Detectors in 2014–2019 / Auf der Suche nach dem Schlachtfeld von Tannenberg 1410. Neue Forschungen mit Metalldetektoren 2014–2019 / W poszukiwaniu pola bitwy Grunwaldzkiej 1410 roku. Nowe badania z wykrywaczami metali 2014–2019, Vilnius 2019. 280 S. zahlreiche Abb. und Karten. ISBN 978-609-8061-59-8.

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sven Ekdahl, Gemeinsame Göttinger Jahre. Wissenschaftsgeschichte in persönlichen Begegnungen. Festvortrag aus Anlass des 75. Geburtstages von Prof. Dr. Bernhart Jähnig im Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin am 7. Oktober 2016. Online. Etwas gekürzt auch in: Preußenland 7 (2016), S. 177–183.
  2. Ders., Die Entstehungsgeschichte meines Buches über die „Banderia Prutenorum“ (1976). Ein grenzüberschreitendes Forschungsprojekt aus der Zeit des Kalten Krieges. Erweiterter und mit Anmerkungen versehener Vortrag bei der Verleihung des Stanisław Sawicki-Preises durch das Instytut Polsko-Skandynawski (Polish-Scandinavian Research Institute) in Kopenhagen am 10. Oktober 1998, in: Praeterita Posteritati. Studia z historii sztuki i kultury ofiarowane Maciejowi Kilarskiemu. Red.: Mariusz Mierzwiński, Malbork 2001, S. 107–115.
  3. Z.B. Ders., The Strategic Organization of the Commanderies of the Teutonic Order in Prussia and Livonia, in: La Commanderie, institution des ordres militaires dans l’Occident médiéval, sous la direction d’ Anthony Luttrell et Léon Pressouyre, Paris 2002 (= CTHS. Archéologie et d’histoire de l’art 14), S. 219–242 (mit 12 Abb.); Ders., Christianisierung, Siedlung, Litauerreise. Die Christianisierung Litauens als Dilemma des Deutschen Ordens, in: Die Christianisierung Litauens im mitteleuropäischen Kontext. Sammlung von Vorträgen. Materialien zur internationalen wissenschaftlichen Konferenz, gewidmet dem 750. Jubiläumsjahr der Taufe des Mindaugas, König von Litauen. Vilnius, Museum für Angewandte Kunst, am 26. und 27. September 2001. Zusammengestellt von Vydas Dolinskas, übersetzt von Klaus Berthel, Irma Daugvilaitė, Irena Tumavičiūtė, Vilnius 2005, S. (173), 189–205 sowie S. 173–188 in litauischer Sprache.
  4. Ders., Das Stockholmer Blutbad 1520. Ein skandinavisches Renaissancedrama, in: Macht und Recht. Große Prozesse in der Geschichte, hg. von Alexander Demandt, München 1990 und spätere Aufl., S. 133–153; auch als Taschenbuch in der „Beck’schen Reihe“, Nr. 1182, München 1996 und spätere Aufl., S. 166–192; 1993 ins Spanische und 1998 ins Tschechische übersetzt. Des Weiteren Ders., Die Bewaffnung der schwedischen Bauern im Mittelalter, in: Travaux du Ve Colloque International sur l’Histoire des Armes et de l’Armement médiévaux: Armes et fortifications des plébéjens en Europe, XIIIe–XVIe siècles, Malbork (Marienbourg), les 4, 5 et 6 novembre 1997. Première partie. Pod redakcją: Tadeusz Poklewski-Koziełł, Łódź 1998 (= Fasciculi Archaeologiae Historicae 11), S. 17–38 (mit 21 Abb.); Ders., Die Schlacht auf dem Brunkeberg bei Stockholm 1471 zwischen Anhängern und Gegnern der Kalmarer Union. Ihre Auswirkungen auf das politische und kulturelle Leben, in: Warfare in the Middle Ages. Red.: Witold Świętosławski, Łódź 2001 (= Acta Archaeologica Lodziensia 47), S. 19–36 (mit 20 Abb.); Ders., Die strategische Bedeutung der wichtigsten schwedischen Burgen im Mittelalter, in: Budownictwo i budowniczowie w przeszłości. Studia dedykowane Profesorowi Tadeuszowi Poklewskiemu w siedemdziesiątą rocznicę urodzin. Pod redakcją: Andrzej Abramowicz, Jerzy Maik, Łódź 2002, S. 137–147; Ders., Zwei unbekannte Miniaturen von Gustav Adolf und Maria Eleonora in einem zeitgenössischen Stammbuch, in: Gustav Adolf, König von Schweden. Die Kraft der Erinnerung 1632–2007, hg. von Maik Reichel und Inger Schuberth, Dößel 2007 (= Begleitband zur Ausstellung im Museum Schloss Lützen vom 1. September bis 2. Dezember 2007), S. 117–124 (mit 5 farbigen Abb.), 2008 auch auf Schwedisch in Uppsala; Ders., Warszawasvenskarna –”Szwedzkie koneksje”. Källor från 1942-1945 i Auswärtiges Amts arkiv i Berlin, in: Polsk-skandinaviska möten. Spotkania polsko-skandynawskie, ed. Barbara Törnquist-Plewa, Lund 2011 (= Slavica Lundensia 26), S. 107–146 (mit 5 Abb.); sowie mehrere Beiträge zur schwedischen Victoria-Gemeinde in Berlin, wie etwa Ders., Helfer in der Not. Der humanitäre Einsatz der schwedischen Victoriagemeinde in Berlin während der Nazidiktatur. Vortrag im Felleshus der Nordischen Botschaften im Rahmen der Raoul-Wallenberg-Ausstellung in Berlin, in: Kraje niemieckiego obszaru językowego na arenie międzynarodowej. Konteksty historyczne, polityczne, kulturalne i gospodarcze. Pod redakcją: Ernst Kuczyński, Włocławek 2013, S. 11–22. Online.
  5. Ders., Die Söldnerwerbungen des Deutschen Ordens für einen geplanten Angriff auf Polen am 1. Juni 1410. Ein Beitrag zur Vorgeschichte der Schlacht bei Tannenberg, in: Beiträge zur Militärgeschichte des Preußenlandes von der Ordenszeit bis zum Zeitalter der Weltkriege. Sven Ekdahl anlässlich seines 75. Geburtstages am 4. Juni 2010 gewidmet, hg. von Bernhart Jähnig, Marburg 2010 (= Tagungsberichte der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung 25), S. 89–102; Ders., Diplomatie und Söldnerwerbung vor der Schlacht bei Žalgiris, in: Lietuvos istorijos studijos 25 (2010), S. 48–61. Online; Ders., The Turning Point in the Battle of Tannenberg (Grunwald/Žalgiris) in 1410, in: Lituanus. The Lithuanian Quarterly Journal of Arts and Sciences 56/2 (2010), S. 53–72.
  6. Ders., Aufmarsch und Aufstellung der Heere bei Tannenberg/Grunwald (1410). Eine kritische Analyse, in: Tradycje kulturowe i historyczne ziem pruskich. Krajobraz grunwaldski w dziejach polsko-krzyżackich i polsko-niemieckich na przestrzeni wieków. Wokół mitów i rzeczywistości. Pod redakcją: Jan Gancewski, Olsztyn 2009 (= Biblioteka „Mrągowskich Studiów Humanistycznych“, Historia, 1), S. 31–103 (mit 48 schwarz-weißen Abb. im Text und 3 farbigen Ausschnitten der Sektion 59 der handkolorierten Originalkarte „Karte von Ost-Preußen nebst Preußisch Litthauen und West-Preußen nebst dem Netzedistrikt, aufgenommen [...] in den Jahren 1796-1802“ von Friedrich Leopold Freiherrn von Schroetter (Maßstab 1:50 000) im Schuber).
  7. Ders., Die Flucht der Litauer in der Schlacht bei Tannenberg, in: Zeitschrift für Ostforschung 12 (1963), S. 11–19 (mit 1 Abb.). Online; Ders., Die „Flucht der Litauer“ in der Schlacht bei Tannenberg, in: Lietuvių kultūros institutas / Litauisches Kulturinstitut. Jahrestagung 1998 / Suvažiavimo darbai, Lampertheim 1999, S. 145–168 (mit 2 Abb.).
  8. Ders., Die Schlacht von Tannenberg und ihre Bedeutung in der Geschichte des Ordensstaates, in: Der Deutsche Orden. Beiträge zu seiner Geschichte, hg. von P. Rieckmann, Waiblingen 1989 (= Deutsche Ostkunde 35, 2), S. 63–80 (mit 3 Abb.); Ders., БітвападТанэнбергаміяеэначэннеўгісторыіордэнскай дэяржаы[Bitva pad Tanenbergam i ȃe značenne v gistoryi ordenskaj deȃržay, in: БЕЛАРУСКІ ГІСТАРЫЧНЫ АГЛЯД / Belarusian Historical Review 17/1–2 (2010), S. 3–41. Online; Ders., НаборнаемниковпередГрюнвальдскойбитвой1410 г. вконтекстеполитикиидипломатииэпохи [Nabor naemnikov pered Grjunval'dskoj bitvoj 1410 g. v kontekste politiki i diplomatii epochi], in: Studia Slavica et Balcanica Petropolitana 2 (2010), S. 17–24. Online.
  9. Dazu beispielsweise Ders., Tannenberg/Grunwald – Ein politisches Symbol in Deutschland und Polen, in: Deutscher Orden 1190–1990, hg. von Udo Arnold, Lüneburg 1997 (= Tagungsberichte der Historischen Kommission für ost-und westpreußische Landesforschung 11), S. 241–302; Ders., Das Problem der Entmythologisierung der nationalen Geschichtsschreibung über die Schlacht bei Tannenberg, in: Lietuvių kultūros institutas / Litauisches Kulturinstitut. Jahrestagung 1998 / Suvažiavimo darbai, Lampertheim 1999, S. 169–180. Zum aktuellen Stand vgl. die Darstellungen der Schlacht im neu eröffneten Grunwald-Museum, im Museum Soldau und im Nationalmuseum Wilna.
  10. Ders., Das Pferd und seine Rolle im Kriegswesen des Deutschen Ordens, in: Das Kriegswesen der Ritterorden im Mittelalter, hg. von Zenon Hubert Nowak, Toruń 1991 (= Ordines Militares. Colloquia Torunensia Historica 6), S. 29–47; Ders., Die Armbrust im Deutschordensland Preußen zu Beginn des 15. Jahrhunderts, in: Travaux du Colloque International à Karnity 1988 sur «L’état et les besoins des recherches sur l’armement médiéval en Europe». Pod redakcją: Andrzej Nadolski, Łódź 1992 (= Fasciculi Archaeologiae Historicae 5), S. 17–48 (mit 16 Abb.); Horses and Crossbows. Two Important Warfare Advantages of the Teutonic Order in Prussia, in: Welfare and Warfare, ed. by Helen Nicholson, Aldershot 1998 (= The Military Orders 2), S. 119–151 (mit 15 Abb.). Online (ohne Abb.).
  11. Ders., ‚Schiffskinder‘ im Kriegsdienst des Deutschen Ordens. Ein Überblick über die Werbungen von Seeleuten durch den Deutschen Orden von der Schlacht bei Tannenberg bis zum Brester Frieden (1410–1435) , in: Kultur und Politik im Ostseeraum und im Norden 1350–1450, Visby 1973 (= Acta Visbyensia 4), S. 239–274; Ders., Danzig und der Deutsche Orden 1410. Die Ausschreitungen gegen die Ordenssöldner. Mit einem Quellenanhang, in: Danzig in acht Jahrhunderten. Beiträge zur Geschichte eines hansischen und preußischen Mittelpunktes, hg. von Bernhart Jähnig und Peter Letkemann, Münster/Westf. 1985 (= Quellen und Darstellungen zur Geschichte Westpreußens 23), S. 121–150 (mit 3 Abb.); Ders., Zwei Musterungslisten von Deutschordens-Söldnern aus den Jahren 1413 und 1431, in: Arma et ollae. Studia dedykowane Profesorowi Andrzejowi Nadolskiemu w 70 rocznicę urodzin i 45 rocznicę pracy naukowej. Sesja naukowa, Łódź, 7–8 maja 1992 r. Pod redakcją: Marian Głosek, Mariusz Mielczarek, Witold Świętosławski, Krzysztof Walenta, Łódź 1992, S. 49–61; Ders., Soldtruppen des Deutschen Ordens im Krieg gegen Polen 1409, in: Le convoi militaire. Pod redakcją: Tadeusz Poklewski-Koziełł, Łódź 2002 (erschienen 2003) (= Fasciculi Archaeologiae Historicae 15), S. 47–64; Ders., The Siege Machines during the Baltic Crusades. In: Les envahisseurs des temps médiévaux et leurs armes. Pod redakcją: Tadeusz Poklewski-Koziełł, Łódź 2007 (= Fasciculi Archaeologiae Historicae 20), S. 29–51 (mit 16 schwarz-weißen und 8 farbigen Abb.).
  12. Außer den unten genannten Monographien ist an mindestens 12 kritische Editionen zu erinnern.
  13. Jono Dlugošo ‚Prūsų vėliavos‘ – Žalgirio mūšio šaltinis. (Iš vokiečių kalbos vertė Jūratė Kibirkštytė. Knygos priedą iš vokiečių ir lotynų kalbų vertė Alvydas Nikžentaitis. Spaudai parengė Alvydas Nikžentaitis. Redaktorė Ona Balkevičienė. Viršelio dailininkas Arvydas Každalis), Vilnius 1992. 282 S. (mit 9 schwarz-weißen und 64 farbigen Abb.).
  14. Grunwald 1410: studia nad tradycją i źródłami. Tłum. Maciej Dorna, Kraków 2010. ISBN 978-83-60448-13-7.