Swetlahorsk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Swetlahorsk | Swetlogorsk
Светлагорск | Светлогорск
(weißrus.) | (russisch)
Wappen
Wappen
Flagge
Flagge
Staat: Weißrussland Weißrussland
Woblasz: Flag of Homyel Voblast.svg Homel
Koordinaten: 52° 38′ N, 29° 44′ O52.63333333333329.733333333333123Koordinaten: 52° 38′ N, 29° 44′ O
Höhe: 123 m
Fläche: 25 km²
 
Einwohner: 69.995 (2009)
Bevölkerungsdichte: 2.800 Einwohner je km²
Zeitzone: Moskauer Zeit (UTC+3)
Telefonvorwahl: (+375) 2342
Postleitzahl: 247400
Kfz-Kennzeichen: 3
 
Webpräsenz:
Swetlahorsk (Weißrussland)
Swetlahorsk
Swetlahorsk
Svietlahorsk.

Swetlahorsk bzw. Swetlogorsk (weißrussisch Светлагорск/Svietlahorsk) ist eine Stadt in Weißrussland in der Homelskaja Woblasz mit 71.661 Einwohnern. Sie liegt circa 230 km südlich von Minsk an der Bjaresina.

Bevölkerung[Bearbeiten]

In Swetlahorsk wohnen über 70.000 Personen. Die Bevölkerung setzt sich zu 88,6 % Weißrussen, 8,7 % Russen, 1,7 % Ukrainer, sowie kleinen romanischen, jüdischen, polnischen und tatarischen Minderheiten zusammen.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Statue von Raman Schatila

Vor der Stadtgründung von Swetlahorsk befand sich dort ein kleines Dorf namens Schatilki. Dieses soll angeblich von Raman Schatila gegründet worden sein. Die erste bekannte Erwähnung des Dorfes Schatilki fand bereits am 15. Juni 1560 statt. Es befand sich auf dem Territorium des Großfürstentum Litauens.[2] Ab 1772 gehörte die Gemeinde zum Russischen Reich und wurde 1797 vollständig niedergebrannt.

Am 17. Juli 1924 wurde die Stadt Paritschi gegründet, zu der auch Schatilki gehörte. Seit dem 30. Dezember 1956 wurde Paritschi als Kleinstadt anerkannt. Am 29. Juli 1961 wurde sie in Swetlahorsk umbenannt und ist seit 1963 eine Großstadt.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Denkmal an die gefallenen Soldaten des Zweiten Weltkriegs

In der Stadt sind Bereiche der Schwerindustrie angesiedelt. Seit 1954 befindet sich in Swetlahorsk ein Kraftwerk und seit 1960 auch die größte europäischen Kunstfaseranlage. Das Stadtbild ist überwiegend von einem einheitlichen Plattenbaustil geprägt, lediglich der historische Stadtteil Schatilki weist noch traditionelle russische Blockhaussiedlungen auf. Sehenswert sind auch einige katholische und orthodoxe Kirchen. Des Weiteren befinden sich dort ein Denkmal an den Zweiten Weltkrieg und für die Opfer der Sowjetischen Intervention. Seit 1979 besitzt Swetlahorsk ein eigenes historisches Heimatmuseum.[4]

Wappen[Bearbeiten]

Beschreibung: In Rot eine goldene Sonne mit Gesicht und einem großen und kleinen geflammten Strahlenkreis.

Partnerstädte[Bearbeiten]

Swetlahorsk hat folgende Partnerstädte:

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Svetlahorsk – Sammlung von Bildern, Videos und AudiodateienVorlage:Commonscat/Wartung/P 2 fehlt, P 1 ungleich Lemma

Webseite der Gemeinde russisch

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.svetlogorsk.by/city/about/area-features.html
  2. http://www.tio.by/projects/559
  3. http://bycity.org/svetlohorsk/
  4. http://svetlogorsk.museum.by/