Sydney Schanberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Sydney Hillel Schanberg (* 17. Januar 1934 in Clinton, Massachusetts; † 9. Juli 2016 in Poughkeepsie[1][2]) war ein US-amerikanischer Journalist, der vor allem für seine Berichterstattung über den Krieg in Kambodscha bekannt wurde.

1976 gewann er den Pulitzer-Preis für seine Auslandsberichterstattung während seiner Tätigkeit für die New York Times. Darüber hinaus gewann er zweimal den George Polk Award für herausragende Leistungen im Journalismus (1971 und 1974).

Sein Buch The Death and Life of Dith Pran, in dem er den Überlebenskampf seines Kollegen Dith Pran unter dem Terrorregime des Demokratischen Kampuchea der Roten Khmer schildert, bildete die Vorlage für den Film The Killing Fields – Schreiendes Land (1984). In dem Film wird er von Sam Waterston dargestellt.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sydney Schanberg: The Death and Life of Dith Pran. Penguin, 1980, ISBN 0-14-008457-6
  • Sydney Schanberg: The Killing Fields: The Facts Behind The Film. Weidenfeld and Nicolson, 1984

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Joachim Huber: Chronist des Genocids in Kambodscha: "Killing Fields-Reporter Schanberg gestorben, Der Tagesspiegel, 10. Juli 2016, abgerufen am 10. Juli 2016
  2. "Killing Fields"-Reporter Schanberg gestorben Süddeutsche Zeitung 10. Juli 2016