Sylka Scholz

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Sylka Scholz (* 1964) ist eine deutsche Soziologin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie studierte von 1991 bis 1996 Humboldt-Universität zu Berlin Kulturwissenschaft, Soziologie und Interkulturelle Arbeit. Von 1996 bis 2002 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Frauenforschung an der Universität Potsdam. Nach der Promotion 2003 in Potsdam Männlichkeiten erzählen. Identitätskonstruktionen ostdeutscher Männer lehrte sie 2006/2007 als Gastprofessorin für Internationale Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Hildesheim (Maria-Goeppert-Mayer-Programm). 2008 vertrat sie Professur für Mikrosoziologe am Institut für Soziologie an der TU Dresden. Nach der Habilitation 2009 an der Philosophischen Fakultät in Dresden Diversifizierung und Delegitimierung männlicher Herrschaft. Studien aus den sozialen Feldern Arbeit, Politik und Militär im vereinten Deutschland war sie von 2009 bis 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Co-Projektleiterin des Teilprojekts Transzendenz und Gemeinsinn in privaten Lebensformen im SFB 804 der TU Dresden. Seit 2014 ist sie Professorin für Qualitative Methoden und Mikrosoziologie an der FSU Jena.

Ihre Arbeitsgebiete sind Geschlechterforschung, insbesondere Männlichkeitsforschung und Geschlechterbilder in Ost- und Westdeutschland, Familiensoziologie, insbesondere kulturelle Dimensionen des Wandels und Methoden der qualitativen Sozialforschung, insbesondere Biographieforschung, Diskursanalyse, Dokumentarische Bildanalyse, Filmanalyse als Gesellschaftsanalyse.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Männlichkeit erzählen. Lebensgeschichtliche Identitätskonstruktionen ostdeutscher Männer. Münster 2004, ISBN 3-89691-569-X.
  • Männlichkeitssoziologie. Studien aus den sozialen Feldern Arbeit, Politik und Militär im vereinten Deutschland. Münster 2012, ISBN 978-3-89691-907-6.
  • als Herausgeberin mit Cornelia Behnke und Diana Lengersdorf: Wissen – Methode – Geschlecht: Erfassen des fraglos Gegebenen. Wiesbaden 2014, ISBN 3-531-19653-7.
  • als Herausgeberin mit Andreas Heilmann: Caring masculinities? Männlichkeiten in der Transformation kapitalistischer Wachstumsgesellschaften. München 2019, ISBN 3-96238-120-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]