Tamás Rosenberg

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Tommy Rosenberg

Tamás 'rongy' Rosenberg (Tommy Rosenberg) (* 30. August 1947 in Budapest, Ungarn) ist ein deutscher Schlagzeuger und Komponist.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rosenberg studierte an der Jazz-Fakultät des Béla-Bartók-Konservatoriums in Budapest, wo er 1969 sein Diplom ablegte. Er ist einer der Pioniere der ungarischen Popmusik und hat Ende der 1960er Jahre als Schlagzeuger bei den ungarischen Pop- und Rockbands Scampolo und Atlasz mitgewirkt.

Er arbeitete als Studio-Musiker in Radio-, Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen in Ungarn. Von 1969 bis 1972 war er Mitglied der ungarischen Jazz-Quartette Tomsits und Pege. Auftritte bei internationalem Jazz-Festivals in Berlin, Montreux, Wien und Palermo folgten. 1972 bis 1975 gab er Gastspiele im Ausland mit der Atlas Band, die Josephine Baker in München begleitete. Seit 1975 lebt Rosenberg in München und spielte im Udo Jürgens Orchester. Danach war er mehrere Jahre Bandleader und Schlagzeuger der Michael-Schanze-Show im ZDF und spielte in der John West Big Band. In den 1980er und 90er Jahren arbeitete er mit Klaus Doldinger, Ack van Rooyen oder Art Farmer und begleitete die Sänger Julia Migenes, Barry Manilow und Engelbert Humperdinck.

Ende der 1990er Jahre gründete er sein Jazz-Trio Tommy Rosenberg-Trio mit György Vukán (Pianist) und Garry Todd/Balázs Berkes (Bassisten), das neben Live-Auftritten auch zwei Alben mit eigenen Kompositionen veröffentlichte.

Diskografische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tommy Rosenberg-Trio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1999: It is time to go – EGAL-Musikverlag und Produktion
  • 2006: Connections – LPM Musikverlag – Artists Studio

Weitere Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1995: Bernhard Ullrich Quartett „Swing-Zwang“ – EGAL Musikverlag und Produktion
  • 2010: Images – Gary Todd Ensemble – Lunch Productions Deutschland

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jazz: János Gonda 1969

Presse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Süddeutsche Zeitung 25. März 2004 „Schwere Standards mit leichter Hand“
  • Münchner Merkur 25. März 2004 „Einfach genial“
  • Süddeutsche Zeitung 20. Juni 2004 „Swing Pur“
  • Münchner Merkur 10. Dezember 2004 „New Yorker Jazz vom Feinsten“
  • ISAR-Loisachbote 22. März 2006 „Improvisierte Reflexionen“
  • Neueste Nachrichten 27. März 2006 „Der Weg der Verfeinerung“
  • Münchner Merkur 18. Januar 2007 „Gratwanderung auf hohem Niveau“
  • Süddeutsche Zeitung 23. Januar 2007 „Beredte Verbindungen ohne verbindende Worte“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]