Tassilone

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Operndaten
Titel: Tassilone
Form: Tragedia per musica in fünf Akten
Originalsprache: Italienisch
Musik: Agostino Steffani
Libretto: Stefano Benedetto Pallavicini
Uraufführung: 17. Januar 1709
Ort der Uraufführung: Düsseldorf
Ort und Zeit der Handlung: Ein Schloss Carlos in der Nähe von Mogonza
Personen
  • Tassilone (Tassilo III.), bayerischer Fürst (Sopran)
  • Carlo Magno (Karl der Große), Kaiser (Bass)
  • Rotruda, Tochter Carlos (Sopran)
  • Teodata, Tochter Carlos (Sopran)
  • Gheroldo, Fürst von Svevia (Sopran)
  • Gismonda, Tochter Desiderios, des Königs der Langobarden, Gattin Tassilones (Alt)
  • Adalgiso, unerkannter Bruder Gismondas, Botschafter des griechischen Kaisers (Tenor)
  • Sigardo, des Fürsten von Aquitanien (Alt)
  • Guido, Hauptmann der Wachen Carlos (Bass)
  • La Virtù (die Tugend) (Sopran)
  • Volk, Soldaten, Gefolge der Tugend (Chor)

Tassilone ist eine Oper (Originalbezeichnung: „tragedia per musica“) in fünf Akten von Agostino Steffani. Das Libretto verfasste Stefano Benedetto Pallavicini (1672–1742). Die Uraufführung des Musikdramas erfolgte am 17. Januar 1709 in Düsseldorf. Es behandelt die Lebensgeschichte des bayerischen Fürsten Tassilo III., der sich dem Kaiser Karl dem Großen widersetzte.

Parallelen zur Amtsenthebung des bayerischen Kurfürsten im Verlaufe des spanischen Erbfolgekrieges (1700–1714) und Verleihung der bayrischen Kurfürstenwürde (23. Juni 1708) mit Oberpfalz mit der Grafschaft Cham (25. Juni 1708) an Johann Wilhelm (Pfalz), den Kurfürsten von der Pfalz und des Herzogs von Jülich-Berg zu Tassilo III. sind im Werk des Düsseldorfer Hofkomponisten Agostino Steffani eindeutig.

Ausgabe[Bearbeiten]

  • Tassilone, Tragedia per Musica (in 5 atti). Rappresentata alla Corte Eletoralle Palatina l’anno 1709. Text: Stefano Benedetto Pallavicini (1672–1742). Musik: Agostino Steffani (1654–1728). Denkmäler Rheinischer Musik, Band 8, herausgegeben von Gerhard Croll, Musikverlag Schwann, Düsseldorf 1958. Jubiläumsausgabe der Stadt Düsseldorf und des Landes Nordrhein-Westfalen zum 300. Geburtstag des Kurfürsten Johann Wilhelm.

Weblinks[Bearbeiten]