Tatort: Frankfurter Gold

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Folge der Reihe Tatort
OriginaltitelFrankfurter Gold
Tatort 0006 Frankfurter Gold Logo 01.svg
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Produktions-
unternehmen
HR
Länge87 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
EinordnungFolge 6 (Liste)
Erstausstrahlung4. April 1971 auf Deutsches Fernsehen
Stab
RegieEberhard Fechner
DrehbuchEberhard Fechner
ProduktionHans Prescher
KameraRudolf Körösi
SchnittBrigitte Lässig
Besetzung
Chronologie

← Vorgänger
Kressin und der Laster nach Lüttich

Nachfolger →
Kressin stoppt den Nordexpress

Tatort: Frankfurter Gold ist die sechste Episode der ARD-Krimireihe Tatort. Produziert wurde sie vom Hessischen Rundfunk. Es war die erste Folge mit Hauptkommissar Konrad, dargestellt von Klaus Höhne, als Ermittler. Die Erstausstrahlung fand am 4. April 1971 in der ARD statt.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommissar Konrad öffnet missmutig das Archiv und präsentiert dem Zuschauer eine Akte mit dem Hinweis, der Zuschauer möge an dem Fall mehr Spaß haben als er.

Dann folgt eine Rückblende mit Aktenauszügen, den Spielszenen, in denen die Betrugsserie in ihrer Historie nachgespielt wird, und zwischenzeitlichen retrospektiven Aussagen von Beteiligten.

Es geht um den Betrugsfall Johannes Stein. Dieser war ein junger Banker und Angestellter eines Börsenmaklers. Er verlobte sich mit Barbara Ratzmann, einem Mädchen aus reichem Hause.

Stein schafft es, in wohlhabende Kreise vorzudringen und sich ein Image als Finanzgenie zu verschaffen.

Er schlägt der Familie seiner Verlobten ein lohnendes Geschäft vor, bei dem sie Goldbarren als Sicherheit für Geschäfte beleihen lassen sollen, die in einer Schweizer Bank hinterlegt werden sollen. Allerdings lässt Stein diese Goldbarren von dem Metallarbeiter Günther Ackermann fälschen, nur die äußerste Schicht ist Gold, der Rest Blei.

Die Masche scheint zu funktionieren, da niemand die Echtheit der Goldbarren kontrollieren kann, wenn sie weggeschlossen werden. Ackermann aber fürchtet um seine Bezahlung und reduziert die Dicke der Goldbeschichtung der gefälschten Barren und unterschlägt den Rest des Goldes. Dadurch sind die Barren leichter als Fälschung zu entziffern und der Schwindel fliegt auf.

Stein versucht, die Goldbarren anderweitig zu verkaufen, doch der potentielle Käufer Teufel durchschaut den Schwindel. Stein flieht und deponiert die falschen Goldbarren in einem Schließfach am Flughafen, wo die Polizei die Goldbarren sicherstellt und als Fälschungen identifiziert.

In Paris bemüht er sich, unter gutgläubiger Mithilfe des Französisch sprechenden Dr. Otto, neue Betrugsopfer zu finden. Stein wird schließlich von Konrad gefasst und in eine psychiatrische Klinik eingeliefert, wo er jedoch seine narzisstischen Störungen nicht kurieren kann.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Erstausstrahlung am 4. April 1971 im Deutschen Fernsehen erreichte der Film eine Einschaltquote von 55 %.[2] Der Fall basiert auf einer wahren Begebenheit, einem Betrugsfall aus den 1960er Jahren.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Tatort: Frankfurter Gold. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Juli 2009 (PDF; Prüf­nummer: 118 684 V).
  2. Tatort: Frankfurter Gold