The White Feather

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Die weiße Feder wird in England manchmal als Symbol von Feigheit überreicht. Diese englische Gepflogenheit hat vermutlich ihren Ursprung im Hahnenkampf. Man glaubte, dass ein Hähnchen, das eine weiße Feder am Hinterteil trug, für den Streit wenig taugte und sich feige zeigte. Im Deutschen sagte der Volksmund analog; „Wer feige ist, muss seine Federn lassen.“

Das Symbol ist seit dem 18. Jahrhundert besonders in der britischen Armee und im gesamten britischen Empire bekannt. Während des Ersten Weltkrieges wurde die Vergabe der „Weißen Feder“ an nicht kriegsfähige oder kriegsunwillige Männer, im Besonderen aber auch an Studenten, durch junge Frauen zu einer öffentlichen Diffamierungskampagne. Der von dem Admiral Charles Cooper Penrose Fitzgerald initiierte Order of the White Feather kürte seine Opfer als Feiglinge und Drückeberger, nicht selten Invaliden. Pazifisten, wie Fenner Brockway, rühmten sich, genug Federn für einen Fächer erhalten zu haben. In manchen Fällen diente die Zusendung einer weißen Feder Frauen an der Heimatfront sogar dazu, nicht mehr gewollte und invalide Ehemänner oder den Verlobten abzufertigen.

Amerikanische Quäker interpretieren die Federtradition auf ihre friedfertige Weise. Ihre Vorfahren waren im Jahre 1775 irgendwo im Land einem Indianerstamm auf dem Kriegspfad begegnet. Ihr Häuptling kam in ihr Gotteshaus, und die Gläubigen verharrten in Ehrfurcht, und da der Häuptling keine Waffen bei ihnen fand, erklärte er ihnen den Frieden und heftete eine weiße Feder aus seiner Haartracht an die Tür des Gotteshauses.

The Four Feathers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Roman The Four Feathers des britischen Schriftstellers A. E. W. Mason wurde 1902 erstmals veröffentlicht und mehrfach verfilmt. Die Geschichte schildert den Lebensweg eines britischen Offiziers, der sich aus Gewissensgründen weigert, Kriegsdienste im Sudan zu leisten und deshalb bei der Abfahrt seines Schiffes mit vier weißen Federn verabschiedet wird. Beleidigt über das kritische Verhalten dreier Offiziere einschließlich seiner Verlobten entschließt er sich, ihnen nach der Abreise zu folgen. Als Araber verkleidet, trachtet er danach, seine verletzte Ehre im Kampf gegen die Islamisten wiederherzustellen. Er rettet zweien der Offiziere das Leben und bewährt sich im Dienst für das britische Königreich. Nach seiner Heimkehr hat er jedem der Kriegsteilnehmer seine Feder zurückgegeben.

Masons Buch wurde mehrfach verfilmt:

Der Film Die weiße Feder hat hingegen eine andere Handlung.