Theatermuseum Berlin

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Das Theatermuseum Berlin (eigentlich: Museum der Preußischen Staatstheater) war eine Institution, die in den Jahren von 1929 bis 1944 wichtige Hinterlassenschaften der Berliner Theatergeschichte beherbergte.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1927 fand in Magdeburg die Deutsche Theaterausstellung statt. Bereits während der Ausstellung gab es Bestrebungen, das umfangreiche Material der Ausstellung dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Ausstellung gab letztlich den Anstoß zur Gründung des Theatermuseums Berlin.[1]

Das Museum wurde 1929 eröffnet und ging aus verschiedenen Sammlungen und Beständen unter anderem des damaligen Preußischen Staatstheaters, des vormaligen Schauspielhauses am Gendarmenmarkt in Berlin hervor. 1937 wurde das Museum im Lynarschen West-Flügel des Berliner Schlosses untergebracht.

Im Jahre 1944 wurden die Bestände ausgelagert und landeten nach Ende des Krieges schließlich u. a. im Archiv der Deutschen Akademie der Künste. Ein Teilbestand der Sammlung war der (Teil-)Nachlass von August Wilhelm Iffland, den bis 2013 der Berliner Theaterwissenschaftler Hugo Fetting verwahrte und Anfang 2014 durch das Wiener Antiquariat Inlibris zum Verkauf anbieten ließ.

Initiative Theatermuseum Berlin e.V.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2011 wirbt die Initiative Theatermuseum Berlin e. V. für die Schaffung eines neuen Theatermuseums in Berlin. Der Verein entstand durch eine Fusion der Vereine Freunde und Förderer zur Gründung eines TheaterMuseums in Berlin und Förderverein zum Erhalt historischer TheaterTechnik und -Architektur.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Information auf www.theatermuseumberlin.de, abgerufen am 5. März 2017
  2. initiative.theatermuseumberlin.de