Thorsten Nagelschmidt

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Nagel beim Interview, 2015

Thorsten Nagelschmidt (* 5. Juni 1976 in Rheine), überwiegend nur unter dem Kurznamen Nagel bekannt, war Sänger, Gitarrist und Texter der Punk-/Alternative-Rock-Band Muff Potter. Daneben ist er Buchautor, Grafiker und betrieb bis 2006 ein Soloprojekt unter der Bezeichnung Freunde der Nacht/Ruhe.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nagel erhielt während seiner Schulzeit Gitarrenunterricht, allerdings brach er diesen kurz nach Beginn wieder ab. Anfang der 1990er Jahre begann er dann als Bassist bei der Schülerband Sexton and the Frusties aus Rheine mit dem Musizieren. 1993 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern von Muff Potter, deren Sänger, wichtigster Texter, Gitarrist und zuweilen auch Percussionist er bis zur Auflösung der Band am 12. Dezember 2009 war.

Bis zum einsetzenden kommerziellen Erfolg von Muff Potter bestritt Nagel seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs. Daneben war er von 1995 bis 2002 der Herausgeber des Punk-Fanzines Wasted Paper. Seit 2005 betreibt Nagel ein Soloprojekt unter der Bezeichnung Freunde der Nacht/Ruhe, bei dessen Auftritten er Akustikversionen von Muff-Potter-Songs sowie eigens dafür geschaffene Lieder und Texte aufführt. Diese Texte waren auch die Basis für seinen 2007 erschienenen Roman Wo die wilden Maden graben, in dem er, stark autobiographisch geprägt, das Leben eines Sängers einer Punk-Band beschreibt. Mit diesem Roman ging er 2007 auf Lesereise, im Frühjahr unter anderem zusammen mit dem Tourbiographen der Band Tomte, Hilmar Bender und Ende 2007 zusammen mit Hilmar Bender und Thees Uhlmann unter dem Titel Nagel mit Köpfen. 2009 erschien das Hörbuch zu Wo die wilden Maden graben, auf dem Axel Prahl und Farin Urlaub als Gastsprecher zu hören sind.

2010 erschien Nagels zweiter Roman Was kostet die Welt. Im November 2011 waren in einer Berliner Galerie erstmals Linoldrucke von ihm ausgestellt.

2012 gründete Nagel eine Band mit seinem Namen. Es folgten Konzerte.[1]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Veröffentlichungen Nagelschmidts mit Muff Potter siehe Muff Potter#Diskografie.

Als Nagel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Thorsten Nagelschmidt – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Am Grönemeyerismus vorbeisingen. Die Zeit, 26. November 2012