Tilmann P. Gangloff

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Tilmann P. Gangloff (* 24. Juli 1959 in Jülich) ist ein deutscher Journalist und Autor. Er lebt und arbeitet in Allensbach am Bodensee.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tilmann P. Gangloff ist aufgewachsen in Düsseldorf und studierte Journalistik am Institut für Journalistik, Dortmund. Seine Volontariatspraktika absolvierte er bei der Westdeutschen Zeitung (Düsseldorf) und beim Südkurier (Villingen). Seine Diplomarbeit „Freibeuter der Sensationen – Gefahr ist ihr Geschäft. Das Stereotyp des Journalisten im zeitgenössischen westlichen Kino-Spielfilm“ schrieb er zusammen mit Francesco Tornabene. Als freiberuflicher Medienfachjournalist sowie Fernseh- und Filmkritiker arbeitet er für Fachzeitschriften wie epd medien, Blickpunkt:Film, tv diskurs, das Internetportal tittelbach.tv und diverse Tageszeitungen. Tilmann P. Gangloff schreibt außerdem eine TV-Vorschau-Kolumne für die Website evangelisch.de. Schwerpunktgebiete seiner Arbeit sind Fernsehfilme, Programmentwicklung, Formatfernsehen, Jugendmedienschutz und Kinderprogramme. Er ist regelmäßig Diskussionsmoderator und hält Vorträge auf Medienfachtagungen. Von 2000 bis 2001 war er Lehrbeauftragter an der Universität Konstanz, Fachbereich Kunst- und Medienwissenschaften. Tilmann P. Gangloff ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

Jurorentätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1990 ist er regelmäßig Mitglied der Jury für den Grimme-Preis. Nach vielen Jahren in der Unterhaltungs-Jury war er zuletzt Vorsitzender der Nominierungskommission für den neu ins Leben gerufenen Grimme-Preis für Kinder- und Jugendfernsehen, der seit 2016 den früheren Sonderpreis Kultur des Landes NRW ersetzt. Bei diesem Preis war Gangloff ständiges Jurymitglied. Er ist außerdem festes Mitglied der Jury für den Robert-Geisendörfer-Preis (Medienpreis der Evangelischen Kirche), Kategorie Kinderfernsehen. Im Jahr 2011 ist er Mitglied der Jury für den Deutschen Dokumentarfilmpreis. Gangloff gehörte unter anderem Fachjurys für Film- und Fernsehpreise wie dem International Emmy Award, Goldener Spatz, Prix Danube und Erich-Kästner-Preis an. Außerdem war er Mitglied der Jury für die Produktionsförderung Kurzfilm.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Liebe, Tod und Lottozahlen. Fernsehen in Deutschland: Wer macht es, was bringt es, wie wirkt es? (Hrsg. mit Stephan Abarbanell). Hamburg/Frankfurt: GEP/Steinkopf 1994. ISBN 3-7984-1027-5
  • Ich sehe was, was du nicht siehst. Medien in Europa: Perspektiven des Jugendschutzes. Berlin: Vistas 2001. ISBN 3-89158-315-X
  • Schlechte Nachrichten, schreckliche Bilder. Mit Kindern belastende Medieneindrücke verarbeiten. Freiburg: Herder 2002. ISBN 3-451-05291-1
  • Der Wertgewaltige – Tilmann P. Gangloff über Sigmund Gottlieb. In: Die Alpha-Journalisten – Deutschlands Wortführer im Porträt. Stephan Weichert / Christian Zabel (Hrsg.), Köln: Herbert von Halem, 2007
  • Helden wie wir. Zeitgeschichte im Fernsehfilm. In: Fernsehen macht Geschichte – Vergangenheit als TV-Ereignis. Claudia Cippitelli / Axel Schwanebeck (Hrsg.), Baden-Baden: Nomos, 2009

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]