Tink.ch

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Tink.ch

Wo Journalismus beginnt

Fachgebiet Jugendmagazin
Sprache Deutsch, Französisch, Italienisch
Ersterscheinung 1. April 2006
Verlag Tink.ch, 4600 Olten
Präsidium Sara Heiniger

Riccardo Schmidlin (Vizepräsident)

Chefredaktorin Deutschschweiz Mélanie Baierlé
Chefredaktion Romandie
Chefredaktorin Ticino Juliane Roncoroni
Erscheinung unregelmässig
Website www.tink.ch

Tink.ch ist ein kostenloses Online-Magazin für junge Leute von 16 bis 30 Jahren in der Schweiz. Das Jugendmedium gilt als grösstes Jugend-Online-Magazin der Schweiz. Tink.ch betreibt Lokalredaktionen in Basel, Bern, Biel, Genf, Lausanne, Luzern, Neuenburg, Oberwallis, Solothurn, St. Gallen und Zürich. Die Zeitschrift behandelt unter anderem die Themen Kultur, Politik, Gesellschaft und Sport aus dem Blickwinkel der Jugend. Somit interessiert sich das Online-Magazin Tink.ch nicht nur für die grossen Stars und gestandenen Politiker, sondern insbesondere für die kleinen Sternchen und aufsteigenden Nachwuchspolitiker. Heute arbeiten 90 Mitglieder sowie 200 freie Mitarbeiter für das Online-Magazin. Im Hintergrund wirkt ein Vorstand, im Vordergrund stehen die Redaktionsleitungen im direkten Kontakt zu den Reportern und Fotografen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. April 2000 ging unter dem Namen Youthguide ein zweisprachiger Berner Stadtführer (Deutsch und Englisch) als Resultat einer Berufsmaturitätsarbeit online. 2001 wurde das Projekt von der Burgergemeinde Bern als Sieger des Berner Jugendpreises mit 10'000 Franken ausgezeichnet. Im Sommer 2003 wurde Youthguide in ein Online-Magazin mit ausschliesslich redaktionellen Inhalten umgewandelt. Die Inhalte des Berner Stadtführers wurden aufgegeben. Im Herbst 2004 gewann Youthguide mit dem Projekt „Mediadukt“ den Ritter der Kommunikation des Bundesamts für Kommunikation in der Kategorie Jugend.

Aufgrund der inhaltlichen Veränderung wurde Youthguide sechs Jahre nach der Gründung am 1. April 2006 unter dem Namen Tink.ch neu lanciert. Neue Redaktionen wurden in verschiedenen grossen Städten der Deutschschweiz aufgezogen, beispielsweise in Luzern, Zürich, Basel und Bern. Im Oktober 2006 ist zudem das erste gedruckte Magazin von Tink.ch erschienen. Im Jahr 2009 wurde die erste Redaktion in der Romandie gegründet.

Im November 2010 erschien das erste Tink.ch-Themenmagazin in Printform.

Von März 2012 bis Oktober 2013 hatte Matthias Strasser das Amt des Chefredaktor inne. Im April 2012 übernahm David Naef die Verlagsleitung von Janosch Szabo.[1] Im Jahr 2013 wechselte Tink.ch Deutschschweiz seine Online-Publikation von wöchentliche auf tägliche Publikation. Im Oktober 2013 übernahm Michael Scheurer als neuer Chefredaktor von Matthias Strasser das Steuer der Deutschschweizer Tink.ch-Redaktion. Im Februar 2014 übergab David Naef das Präsidium an Vivienne Kuster und die Verlagsleitung an Daniel Barnbeck.

Im Jahr 2014 eröffnete Tink.ch eine Redaktion im Tessin und publiziert seitdem dreisprachig: auf Deutsch, Französisch und Italienisch[2].

Im Oktober 2014 übergab Michael Scheurer den Posten des Chefredaktors an Sandro Bucher, der Tink.ch in dieser Position bis im April 2015 leitete. Auf Sandro Bucher folgte Sofiya Miroshnyk als Chefredaktorin. Auf Sofiya Miroshnyk folgte Mélanie Baierlé[3].

2017 übernahm Sara Heiniger das Präsidium von Anita Béguelin und Olivia Borer.[4]

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tink ist nach dem heutigen deutschen Sprachverständnis eine freie Wortkreation. Mitgründer von Tink.ch Andreas Renggli gab in einem Interview an, dass der Phantasiename von englischen Wort ink („Tinte“) abzuleiten sei.[5]

Finanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tink.ch finanziert sich über Mitgliederbeiträge sowie Erträge aus Werbung und Jugendmedienprojekten. Tink.ch erhält zudem wichtige finanzielle Unterstützung von diversen Partnern.

Mitmachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Mitmachen steht jedem frei. Tink.ch sieht sich als Sprungbrett für Nachwuchsjournalisten. Das Prinzip ist simpel: Erfahrenere Schreiberlinge und Fotografen geben ihr Wissen weiter. Auf diese Weise hat schon mancher Journalist nach seiner Zeit bei Tink.ch Fuss in der „richtigen“ Medienwelt gefasst. Interessierte können sich online anmelden[6].

Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tink.ch hat im Juni 2010 den Festivalkalender.ch neu lanciert. Der Festivalkalender.ch soll einst der umfassendste Kalender sein, der sämtliche Festivals der Schweiz aus den Sparten Musik, Film, Comic und Kleinkunst auflistet. Auch hier gilt: Nicht nur die grossen wie das Gurten oder das St. Galler Openair, sondern auch die kleinen feinen Perlen unter den Festivals finden ihren Platz auf Festivalkalender.ch.

Anlässlich der 25. Eidgenössischen Jugendsession, die vom 10. bis 13. November 2016 stattfand[7] sendete Tink.ch in Zusammenarbeit mit SRF einen achtstündigen Livestream.[8]

Druckerzeugnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 2010 hat Tink.ch erstmals ein Themenheft in Eigenproduktion herausgegeben. Seitdem erscheint das Druckerzeugnis vierteljährlich. Bestellungen können auf der Website von Tink.ch getätigt werden[9].

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.tink.ch/new/article/2012/03/06/ein-rudel-woelfe-unter-neuer-leitung/
  2. TINK.ch: Was wir wollen | TINK. In: www.tink.ch. Abgerufen am 13. Januar 2017.
  3. TINK.ch: 10 Jahre Tink.ch: Ein Jubiläum bringt Veränderungen mit sich | TINK. In: www.tink.ch. Abgerufen am 13. Januar 2017.
  4. Raphael Waldvogel: Komplett neuer Vorstand bei Tink.ch. In: Klein Report. (kleinreport.ch [abgerufen am 2. Mai 2017]).
  5. TINK.ch: «Ich hätte mir nie erträumt, dass sowas möglich ist.» | TINK. In: www.tink.ch. Abgerufen am 13. Januar 2017.
  6. TINK.ch: Mitmachen | TINK. In: www.tink.ch. Abgerufen am 14. Januar 2017.
  7. Jugendsession 2016. In: www.jugendsession.ch. Abgerufen am 13. Januar 2017.
  8. TINK.ch: Jetzt live aus dem Bundeshaus | TINK. In: www.tink.ch. Abgerufen am 13. Januar 2017.
  9. Bestellungen