Tohumeta

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Tohumeta
Hütte im Suco Tohumeta
Der Suco Tohumeta liegt im Westen des Verwaltungsamts Laulara. Der Ort Tohumeta liegt im Westen des Sucos
Daten
Fläche 6,96 km²[1]
Einwohnerzahl 674 (2015)[1]
Chefe de Suco Duarte de Fatima Henrique
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Acadiro 192
Berlihu-Meta 211
Tohumeta 271
Tohumeta (Osttimor)
Tohumeta
Tohumeta
Koordinaten: 8° 38′ S, 125° 32′ O

Tohumeta (Tohumetan) ist ein osttimoresischer Ort, Aldeia und Suco im Verwaltungsamt Laulara (Gemeinde Aileu).

Der Ort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Tohumeta liegt im Westen des Sucos, auf einer Meereshöhe von 900 m. Hier befindet sich die Grundschule des Sucos, die Escola Primaria No. 5.[2]

Der Suco[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tohumeta
Orte Position[3] Höhe
Fereleomela 8° 38′ S, 125° 33′ O 964 m
Mauliu 8° 38′ S, 125° 33′ O ?
Tohumeta 8° 38′ S, 125° 32′ O 900 m

In Tohumeta leben 674 Einwohner (2015), davon sind 357 Männer und 317 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 96,8 Einwohner/km². Im Suco gibt es 96 Haushalte.[1] Über 91 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. Fast 8 % sprechen Mambai.[4]

2004 wurde der Suco Fucuculau an Tohumeta angegliedert und bildet seitdem seinen Norden. Vor der Gebietsreform 2015 hatte Tohumeta eine Fläche von 7,69 km².[5] Nun sind es 6,96 km².[1] Der Suco liegt im Westen des Verwaltungsamts Laulara. Östlich liegt der Suco Madabeno, westlich der Suco Fatisi. Im Süden grenzt Madabeno an das Verwaltungsamt Aileu mit seinem Suco Seloi Craic. Im Norden liegt das zur Gemeinde Dili gehörende Verwaltungsamt Vera Cruz mit seinem Suco Dare. Entlang der Nordgrenze fließt in der Regenzeit der Bemos, ein Quellfluss des Rio Comoro. Weiter im Westen heißt der Fluss Beinas.[6][7]

Nur kleinere Straßen verbinden den Suco mit der Außenwelt. Für die Parlamentswahlen 2007 mussten die Wahlurnen zum Wahllokal in der Grundschule mit Trägern und Pferden gebracht und wieder abgeholt werden.[2] Im Osten liegt das Dorf Fereleomela (Fereleometa), etwas weiter westlich der Ort Mauliu und im Osten Tohumeta.[6]

Im Suco befinden sich die drei Aldeias Acadiro, Berlihu-Meta und Tohumeta.[8]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Tohumeta gab es Ende 1979 ein indonesisches Lager für Osttimoresen, die zur besseren Kontrolle von den Besatzern umgesiedelt werden sollten.[9]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Duarte de Fatima Henrique zum Chefe de Suco gewählt[10] und 2009 in seinem Amt bestätigt.[11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tohumeta – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. a b Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  3. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  4. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Tohumeta (tetum; PDF; 8,3 MB)
  5. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  6. a b Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  7. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (PDF; 530 kB)
  8. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  9. „Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM