Talitu

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Talitu
Hütte im Suco Talitu
Der Suco Talitu liegt im Osten des Verwaltungsamts Laulara. Der Ort Talitu liegt im Zentrum des Sucos
Daten
Fläche 22,04 km²[1]
Einwohnerzahl 2.220 (2015)[1]
Chefe de Suco Domingos Araújo
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Casmantutu 224
Fatuc-Hun 752
Quelae 841
Talitu 403
Talitu (Osttimor)
Talitu
Talitu
Koordinaten: 8° 37′ S, 125° 37′ O

Talitu (Talito) ist ein osttimoresischer Ort, Aldeia und Suco im Verwaltungsamt Laulara (Gemeinde Aileu).

Der Ort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Talitu liegt im Zentrum des Sucos, auf einer Meereshöhe von 870 m. Durch den Ort führt die Überlandstraße, die die Landeshauptstadt Dili mit den Orten Remexio und Aileu verbindet.

Der Suco[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Talitu
Orte Position[2] Höhe
Casmantutu 8° 35′ S, 125° 37′ O 628 m
Darlau 8° 36′ S, 125° 38′ O 536 m
Fatuc-Hun 8° 38′ S, 125° 37′ O 1240 m
Kitutu 8° 35′ S, 125° 37′ O 527 m
Kutole 8° 36′ S, 125° 36′ O 813 m
Lebuhua 8° 36′ S, 125° 38′ O 865 m
Quelae 8° 37′ S, 125° 36′ O 983 m
Talitu 8° 37′ S, 125° 37′ O 870 m
Talitu Lama 8° 36′ S, 125° 37′ O 870 m

In Talitu leben 2.220 Einwohner (2015), davon sind 1.150 Männer und 1.070 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 100,7 Einwohner/km². Im Suco gibt es 336 Haushalte.[1] Über 75 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. Knapp 10 % sprechen Mambai und eine kleine Minderheit Fataluku. Über 10 % der Einwohner sprechen Lolein.[3] Sie leben in der Aldeia Casmantutu.[4]

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Talitu eine Fläche von 22,89 km².[5] Nun sind es 22,04 km².[1] Der Suco liegt im Osten des Verwaltungsamts Laulara. Westlich liegt der Suco Cotolau. Im Süden grenzt Talitu an das Verwaltungsamt Aileu mit seinem Suco Saboria und im Osten an das Verwaltungsamt Remexio mit seinem Suco Acumau. Im Norden liegen die zur Gemeinde Dili gehörenden Verwaltungsämter Nain Feto (Suco Lahane Oriental) und Cristo Rei (Sucos Balibar, Becora und Hera). Im äußersten Nordosten entspringt der Fluss Quik (Mota Quic). Im Süden entspringt der Bemos, ein Quellfluss des Rio Comoro.[6]

Im Zentrum liegt der Ort Talitu, westlich davon die Dörfer Quelae (Kalae) und Kutole, nördlich Talitu Lama (Talitulama) und östlich Lebuhua. An der Nordgrenze befinden sich die Orte Kitutu (Quituto), Casmantutu (Kasmantutu) und Darlau, an der Südgrenze Fatuc-Hun (Fatokkun, Fatuchun). In Darlau befindet sich eine medizinische Station. Grundschulen gibt es in Kitutu, Lebuhua und Fatuc-Hun (Escola Primaria Infantil Fatuc-Hun).[7][8]

Im Suco befinden sich die vier Aldeias Casmantutu, Fatuc-Hun, Quelae und Talitu.[9]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Krise in Osttimor 1999 kam es auch im Suco Talitu zu Gewalttaten und Deportationen. So wurden Häuser von der AHI-Miliz (Aku Hidup dengan Integrasi/Indonesia) niedergebrannt und Familien in das indonesische Westtimor deportiert.[10]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Domingos Araújo zum Chefe de Suco gewählt[11] und 2009 in seinem Amt bestätigt.[12]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Talitu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  3. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Talitu (tetum; PDF; 8,3 MB)
  4. Munisipio Aileu: Planu Estartejiku Desenvolvimentu Munisipal (tetum), abgerufen am 15. Februar 2016.
  5. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  6. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  7. Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  8. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (PDF; 530 kB)
  9. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  10. „Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  12. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

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