Tom Kraushaar

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Tom Kraushaar (* 1975) ist ein deutscher Verleger. Er ist seit 2007 gemeinsam mit Michael Zöllner Verlegerischer Geschäftsführer des Klett-Cotta Verlags.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einer Ausbildung zum Verlagsbuchhändler im Suhrkamp Verlag, Frankfurt Mitte der 1990er-Jahre studierte Tom Kraushaar Neuere Deutsche Literatur, Italianistik und Betriebswirtschaftslehre an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1997 gründete er den Verlag für Theater, Berlin. Von 1999 bis 2002 war Kraushaar Herausgeber der Leipziger Literaturzeitschrift Edit – Papier für neue Texte und Geschäftsführer des Literaturverein EDIT e.V. 2002 wurde er mit dem Hermann-Hesse-Preis für deutschsprachige Literaturzeitschriften ausgezeichnet. Von 2003 bis 2005 war er als Assistent des Verlegers Alexander Fest im Rowohlt Verlag, Reinbek tätig. 2005 gründete er den Tropen Verlag GmbH gemeinsam mit Michael Zöllner in Berlin. Seitdem ist er Verleger. Er ist Träger des Karl-Heinz-Zillmer-Preis 2006 für besondere verlegerische Verdienste.

Tom Kraushaar ist seit Ende 2007 gemeinsam mit Michael Zöllner Verlegerischer Geschäftsführer des Klett-Cotta Verlags. Als solche traten beide die Nachfolge von Michael Klett an, der über lange Jahre die verlegerischen Geschicke des Verlages lenkte. Beim Eintritt in diese Stellung brachten beide den Independent Verlag Tropen mit nach Stuttgart, der seither ein Imprint des Klett-Cotta Verlags ist.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • (Hrsg. und Co-Autor): Theaterblut – Ein Theaterführer zu 52 anderen Bühnen in Berlin. Verlag für Theater, Berlin 1998.
  • Die Nacht nach dem Morgen danach – Thomas Hettches umstrittener Roman „Nox“ kehrt aus der Verbannung zurück. In: Tom Kraushaar (Hrsg.): EDIT – Papier für Neue Texte. Nr. 23–28, Leipzig 1999–2002.
  • (Hrsg.): Die Zonenkinder und Wir – Die Geschichte eines Phänomens. Rowohlt, Reinbek, 2004, ISBN 978-3-499-23672-3.