Tomorrow (Film)

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Filmdaten
Deutscher TitelTomorrow – Die Welt ist voller Lösungen
OriginaltitelDemain
Tomorrow (Film) Logo.png
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr2015[1]
Stab
RegieMélanie Laurent, Cyril Dion[2]
ProduktionBruno Levy[2]
MusikFrederika Stahl[2]
KameraAlexandre Leglise[2]
Besetzung

Rob Hopkins, Anthony D. Barnosky, Michelle Long, Emmanuel Druon, Elizabeth Hadly[2]

Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen (französischer Originaltitel Demain) ist ein Dokumentarfilm der Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglorious Basterds“) und des Autors und Aktivisten Cyril Dion aus dem Jahr 2015. Der Film wurde in zehn Ländern gedreht, darunter u. a. Finnland, Großbritannien und Indien. Ausgangspunkt des Films ist die momentane Situation der Welt mit ihren global zunehmenden Problemen wie der Energie- und Ressourcenverknappung oder dem Klimawandel. Auf der Suche nach Lösungen zeigt der Film verschiedene Projekte und Initiativen mit alternativen ökologischen, wirtschaftlichen und demokratischen Ideen auf.[1] Der Film startete im Dezember 2015 in Frankreich,[3] in Deutschland startete er am 2. Juni 2016.[4] Der Film erhielt 2016 den César als beste Dokumentation.[5]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als die französische Schauspielerin Mélanie Laurent und der Autor und Aktivist Cyril Dion in der britischen Zeitschrift Nature eine Studie[6] lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Darum machen sich die beiden auf eine Reise, um diejenigen Menschen zu finden, die bereits erfolgreich nachhaltige Projekte initiiert haben.[1]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der zentrale Blickwinkel des Films liegt auf dem Zusammenhang der verschiedenen Probleme, mit der die Welt momentan zu kämpfen hat. Unterteilt in die Kategorien

  1. Landwirtschaft
  2. Energie
  3. Wirtschaft
  4. Demokratie
  5. Bildung

werden im Laufe des Films in zehn Ländern Experten und Initiativen aufgesucht, die sich mit der jeweiligen Thematik beschäftigen und an Lösungen und Projekten für eine bessere Zukunft arbeiten. Zu den besuchten Orten gehört zum Beispiel Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen, die sich das Ziel gesetzt hat, bis 2025 als erste Stadt der Welt „CO2-neutral“ zu werden[7], oder die französische Überseeinsel Réunion, welche den Eigenbedarf an elektrischen Strom bis 2025 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen decken möchte.[8]

Mitwirkende Personen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Tomorrow auf pandorafilm.de, abgerufen am 18. März 2016.
  2. a b c d e Team auf pandorafilm.de, abgerufen am 18. März 2016.
  3. Kinostart in Frankreich auf allocine.fr, abgerufen am 18. März 2016
  4. Kinostart in Deutschland auf kino.de, abgerufen am 18. März 2016
  5. César Auszeichnung 2016 auf academie-cinema.org, abgerufen am 18. März 2016
  6. Anthony D. Barnosky, Elizabeth A. Hadly u. a.: Approaching a state shift in Earth’s biosphere. In: Nature. Band 486, 7. Juni 2012, S. 52–58 (englisch; doi:10.1038/nature11018; PDF: 379 kB, 7 Seiten auf ib.berkeley.edu).
  7. Kopenhagen will CO2-neutral werden auf taz.de, abgerufen am 18. März 2016
  8. La Réunion: Auf dem Weg zur elektrischen Unabhängigkeit bis 2025, abgerufen am 18. März 2016.
  9. Porträt: Menschen und Visionen: Vandana Shiva. In: Eco World. Altop Verlags- und Vertriebsgesellschaft, 2005, abgerufen am 19. November 2018 (Porträt-Serie: Träger des alternativen Nobelpreises).
  10. Anita Pratap, Mahesh Bhat: Elango Rangaswamy – Realising Gandhi. In: Dieselben: Unsung: Extraordinary Lives. Band 1, 2007, abgerufen am 19. November 2018 (englisch).