Trachsellauenen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Trachsellauenen
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Interlaken-Oberhasli
Einwohnergemeinde: Lauterbrunneni2w1
UN/LOCODE: CH WNG (Wengen)
Koordinaten: 635650 / 152950Koordinaten: 46° 31′ 37″ N, 7° 54′ 12″ O; CH1903: 635650 / 152950
Höhe: 1202 m ü. M.
Bergrestaurant in Trachsellauenen, Juni 2010

Bergrestaurant in Trachsellauenen, Juni 2010

Karte
Trachsellauenen (Schweiz)
Trachsellauenen
www

Der Ort Trachsellauenen war seit dem 17. Jahrhundert ein Zentrum des Bergbaus im Lauterbrunnental. Heute stehen dort ein Wirtshaus und die Ruine des Schmelzofens.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bergwerk Trachsellauenen, Grube Sonnen-Gnaden, 1790

Beim Schmelzofen entstand ein kleines Industriedorf mit Arbeiterhäusern und Nutzbauten des Eisenbergwerks. Die 1992 ausgegrabenen Ruinen stammen aus der kurzen Blütezeit des Silber- und Bleibergbaus im Zeitraum von 1782 bis 1805. Im Jahr 1805 wurde die Schmelzi aufgegeben, der Talhintergrund war wohl kahlgeschlagen. Die Ausbeute an Silber war nie genügend gross.

Etliche Jahrhunderte vorher war Trachsellauenen wie auch Gimmelwald, Amerton, Sichellauenen und Mürren von den Walsern bewohnt.

Erreichbarkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trachsellauenen liegt 1200 m ü. M. im Talhintergrund des Lauterbrunnentals, noch hinter Stechelberg. Man gelangt in ca. 50 Minuten zu Fuss, oder mit dem Auto zum Wirtshaus in Trachsellauenen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Adriano Boschetti-Maradi et al.: Die Ausgrabungen in den Verhüttungsanlagen bei Trachsellauenen 1992. In: Archäologie im Kanton Bern 5B, Bern 2004, 543–576. ISBN 3-907663-00-4
  • Barbara Guénette-Beck et al.: Die Bleischlacken von Trachsellauenen. In: Archäologie im Kanton Bern 5B, Bern 2004, 577–589. ISBN 3-907663-00-4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Informationstafel - adb-trachsellauenen-tafel.pdf. In: erz.be.ch. Abgerufen am 26. März 2014.